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Musikfest Berlin

24.8. bis 17.9.2024

Das Musikfest Berlin versteht sich als ein Forum für die innovative künstlerische Arbeit der großen Orchester und Ensembles im Bereich der klassischen und modernen Musik. Es präsentiert ein ambitioniertes Festivalprogramm mit wechselnden Schwerpunkten.

Das Orchesterfestival der Berliner Festspiele – veranstaltet in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker – bildet jeweils im Spätsommer den spektakulären Auftakt der Berliner Konzertsaison. Internationale Spitzenorchester, Instrumental- und Vokalensembles präsentieren gemeinsam mit den großen Symphonieorchestern der Stadt Berlin ein ambitioniertes Festivalprogramm mit jeweils wechselnden thematischen Schwerpunkten.

Das Orchester gehört – neben Oper, Theater und Kino – zu den komplexesten, größten und vielgestaltigsten „Maschinen“, die die abendländische Kultur zur Herstellung von Vorstellungen und Emotionen hervorgebracht hat. Die Vielfalt der heute bestehenden Orchesterformationen hat sich unter dem Einfluss der modernen Technologien und in Kenntnis der historischen Aufführungspraxen wesentlich erweitert. Das rund dreiwöchige Festival widmet sich daher nicht nur dem symphonischen Repertoire, sondern insbesondere den bedeutenden, raren, vergessenen, ungewöhnlichen und neuen Werken aus Geschichte und Gegenwart. Das Musikfest Berlin versteht sich als ein Forum für die innovative künstlerische Arbeit der großen Orchester und Ensembles des internationalen Musiklebens.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Kontakt

Musikfest Berlin
Berliner Festspiele
Schaperstraße 24
D-10719 Berlin

Telefon: +49 (0)30 254 89-244
Fax: +49 (0)30 254 89-111
E-Mail: musikfest@berlinerfestspiele.de

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Konzert

São Paulo Symphony Orchestra

Eröffnungstag: São Paulo I

Hilary Hahn, Violine
São Paulo Symphony Orchestra
Thierry Fischer, Leitung


Charles Ives (1874 – 1954): Central Park in the Dark (ca. 1909, rev. ca. 1936) für kleines Orchester
Alberto Ginastera (1916 – 1983): Violin Concerto op. 30 (1963)
Heitor Villa-Lobos (1887 – 1959): Uirapuru (1917 – 34)
Edgard Varèse (1883 – 1953): Amériques (1918 – 21, rev. 1927) für Orchester

Im Eröffnungskonzert zeigt das São Paulo Symphony Orchestra unter Thierry Fischer die große Bandbreite der Kunstmusik der Amerikas: Charles Ives erweckt den New Yorker Central Park zum Leben, Heitor Villa-Lobos die Klangwelten südamerikanischer Rhythmik. Das Violinkonzert des Argentiniers Alberto Ginastera wird von Hilary Hahn spektakulär interpretiert. Und mit Edgard Varèses „Amériques“ findet die Utopie des unendlichen Raumes spektakulär klangliche Form.

Naturlaut trifft auf Großstadtsound: Charles Ives wollte in „Central Park in the Dark” (1906) ein „Tonbild von Naturklängen“ schaffen, die man „vor etwa dreißig Jahren […] wahrnehmen konnte, wenn man an einem heißen Sommerabend auf einer Bank im Central Park saß“ – inklusive einer Ragtime-Battle zweier Pianolas, die von einem nahegelegenen Wohnblock herüberklingen, und einer durch die Szenerie laufenden Kapelle. Drei Jahrzehnte später erlebte auch Brasilien eine erste Urbanisierungswelle. Ein Soundtrack: Heitor Villa-Lobos’ schillernde Symphonische Dichtung „Uirapuru“, in der er die Wende zu einem nationalen Musikstil vollzog, der von der Volksmusik sowie den Sagen und Legenden seiner Heimat inspiriert wurde. Aufsehenerregend: die umfangreiche und ungewöhnliche Instrumentierung samt Violinophon, einer Geige mit metallenem Schalltrichter, und einem breiten Arsenal von südamerikanischen Percussion-Instrumenten. Neben diesen beiden Werken hat das von Chefdirigent Thierry Fischer geleitete São Paulo Symphony Orchestra Alberto Ginasteras kompromisslos modernes, farben- und facettenreiches Violinkonzert aufs Programm gesetzt. Der Solopart nicht nur des wilden Perpetuum-mobile-Finales ist nur so gespickt mit geigerischen Teufeleien, was ein spektakuläres Hörabenteuer garantiert – gespielt von Hilary Hahn, die als mehrfache Grammy-Gewinnerin derartige Drahtseilakte souverän zu bewältigen weiß. Den Schlussakt bildet ein ikonisches Werk der Neuen Musik, das zugleich den Weg in diese Ausgabe des Festivals weist: Edgard Varèses „Amériques“ findet musikalische Formen für die Utopien des weiten Raumes, den die nach dem Krieg zerstückelte, noch immer bleischwere Alte Welt im Westen vermutet.

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Konzert

São Paulo Big Band

Eröffnungstag: São Paulo II

São Paulo Big Band
Thierry Fischer, Leitung


Werke/Arrangements von:
Nelson Ayres, Nailor Azevedo, Ary Barroso, Guilherme de Brito, Cartola (Angenor de Oliveira), Nelson Cavaquinho, Dorival Caymmi, Tiago Costa, Eumir Deodato, Dominguinhos (José Domingos de Morais), Ruriá Duprat, Glorinha Gadelha, Gilberto Gil, Egberto Gismonti, Tom (Antônio Carlos) Jobim, Benedito Lacerda, Pixinguinha (Alfredo da Rocha Vianna Filho), Milton Nascimento, César Camargo Maraino, Elton Medeiros, Andre Mehmari, Moraes Moreira, Luiz Arruda Paes, Hermeto Pascoal, Fabio Prado, Sivuca (Severino Dias de Oliveira), Caetano Veloso

Die „música popular“ Brasiliens ist mehr als Bossa und Samba: In den Arrangements der São Paulo Big Band begegnen sich europäische Harmonien, synkopierte afrikanische Rhythmen und Stücke international bekannter Namen wie Caetano Veloso und Hermeto Pascoal.

Sie spiegelt das Lebensgefühl einer ganzen Nation: Die „música popular“, die mit ihren komplexen Rhythmen überall und immer in Brasilien zu hören ist. Ein Tanz wie der Frevo aus Pernambuco etwa, der während der Straßenparaden im Karneval niemals fehlen darf und seit 2012 zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zählt, ist aus dem südamerikanischen Land nicht mehr wegzudenken. Gleiches gilt für typische Tänze aus dem Süden wie Chimarrita und Fandango, wobei der Samba, der ab den 1930er Jahren zum Nationalsymbol schlechthin avancierte, das wohl bekannteste Aushängeschild Brasiliens ist. Die São Paulo Big Band hat sich zum Ziel gesetzt, die große musikalische Vielfalt brasilianischer und lateinamerikanischer Rhythmen in ausgefeilten Big-Band-Arrangements in die ganze Welt zu tragen. Dabei scheint das facettenreiche Repertoire dieses mit Saxophonen, Posaunen, Trompeten, Klavier, Gitarre, Kontrabass, Percussion und Schlagzeug traditionell besetzten Ensembles unerschöpflich zu sein – mit Sambas von Dorival Caymmi und Ary Barroso, Frevos von Nelson Cavaquinho, Bossa Novas von Antônio Carlos Jobim und vielen, vielen anderen. Besonderer Höhepunkt: die Choros von Pixinguinha und Benedito Lacerda, in denen sich europäische Harmonien raffiniert mit synkopierten afrikanischen Rhythmen mischen und dem Ganzen einen Hauch von Melancholie verleihen.

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Konzert

The Cleveland Orchestra

The Cleveland Orchestra
Franz Welser-Möst, Leitung


Allison Loggins-Hull (*1982): Can you see? (2023)
John Adams (*1947): Guide to strange places (2001)
Sergej Prokofjew (1891 – 1953): Sinfonie Nr. 2 d-Moll op. 40 (1925)

Das „europäischste“ der amerikanischen „Big Five“-Orchester reist unter seinem Chefdirigenten Franz Welser-Möst musikalisch zwischen den Kontinenten: John Adams lässt sich in Amerika von Besonderheiten der Provence inspirieren und Sergej Prokofjew in Paris von Amerikas industriellen Landschaften – zu seiner gewaltigen Zweiten Symphonie.

Virtuosität, Klang, Eleganz, Farbvielfalt: Das Cleveland Orchestra gehört zu den „Big Five“ der US-Orchester – auch unter der Leitung von Franz Welser-Möst hat es diesen Rang mit unverwechselbarer Klangkultur und der präzisen Raffinesse seines Spiels weiter entfaltet. In Berlin präsentiert das traditionsreiche Ensemble unter Leitung seines langjährigen Musikdirektors das Orchesterstück „Can you see?“ der US-amerikanischen Komponistin und Flötistin Allison Loggins-Hull: eine düstere Reflexion über das „Star Spangled Banner“, die offizielle Nationalhymne der USA, in der Amerika als „Land der Freien“ gefeiert wird – obwohl seine Geschichte „in Kolonialismus, Sklaverei und Gewalt verwurzelt ist“, wie die Komponistin sagt. Farbenreich und voller Energie gibt sich anschließend John Adams’ „Guide to strange places“, das durch einen französischen Reiseführer inspiriert wurde, der sonderbare Informationen über die Provence enthielt: „Beim Schreiben schwebten mir Komponisten wie Berlioz oder Mussorgsky vor, und sogar ein Stück wie ‚Der Zauberlehrling‘ hatte ich im Kopf. – Stücke also, die sehr farbig sind und etwas ‚Fantastisches‘ haben“, kommentiert Adams. Zum Finale übernehmen dann Klanggewalten, wenn die „kubistische“ Zweite Symphonie von Sergej Prokofjew gespielt wird. Entstanden nach einem USA-Besuch in Paris, zeichnet sie ein brachial-erhabenes Klangfresko aus „Eisen und Stahl“ (Prokofjew), das in seinem maschinenhaften Furor Teile von Alexander Mosolows futuristischer „Eisengießerei“ vorwegnimmt.

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Konzert

Kansas City Symphony

Conrad Tao, Klavier
Kansas City Symphony
Matthias Pintscher, Leitung


Charles Ives (1874 – 1954): Decoration Day (1915/24), The Fourth of July (1914/31)
George Gershwin (1898 – 1937): Rhapsody in Blue (1924)
Aaron Copland (1900 – 1990): Symphony No. 3 (1946)

Mit den Symphonikern aus Kansas City lernt Berlin ein junges Orchester kennen – 1982 gegründet, zieht es heute mit innovativen Programmen ein vielfältiges Publikum an. Bei der Antrittstournee seines neuen Chefdirigenten Matthias Pintscher erkundet es die reiche Kunstmusik-Tradition der USA mit Stücken des Jubilars Charles Ives, Aaron Copland und George Gershwins „Rhapsody in Blue“.

Kansas City Symphony? Die internationale Presse ist lange schon begeistert, ein Weltklasseorchester, heißt es. Für Matthias Pintscher, der nicht nur Renommee als Dirigent – er leitet u.a. das Pariser Ensemble intercontemporain, gegründet 1976 von Pierre Boulez – sondern auch als Komponist besitzt, hat es sich wohl ähnlich angefühlt: „Es war, als ob wir uns schon lange gekannt hätten und wir musikalisch nur dort weiter machen mussten, wo wir aufgehört hatten.“ Zur Saison 2024/25 wird Pintscher fünfter Musikdirektor der amerikanischen Spitzenformation. Für seine Antrittstournee hat er „Decoration Day” und „The Fourth of July” von Charles Ives ausgewählt, dessen 150. Geburtstag und 70. Todestag 2024 gefeiert wird – klingende „Erinnerungen eines Mannes an bestimmte Feiertage seiner Kindheit“, die ungeachtet der vielen Hymnen und patriotische Gesänge, die anklingen, „eher der Natur als dem Hurrapatriotismus“ nahestehen, wie Ives sie beschreibt. Mit der „Rhapsody in Blue” folgt ein „musikalisches Kaleidoskop Amerikas” (George Gershwin), das längst zu den US-Klassikern der Musikgeschichte zählt. Abgerundet wird der Abend mit Aaron Coplands Dritter Symphonie, deren Finale seine „Fanfare for the Common Man” zitiert, die nach dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg entstand. Die Musik dieses groß dimensionierten Werks in üppiger Besetzung reicht von fein gesponnenen Linien wechselnder Instrumentengruppen bis hin zu intensiven Klangballungen des vollen Orchesters – und avancierte umgehend zu einem nationalen Symbol, das Komponist und Dirigent Leonard Bernstein in eine Reihe mit Washington Monument oder Lincoln Memorial gestellt wissen wollte.

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Konzert

Filarmonica della Scala

Filarmonica della Scala
Riccardo Chailly, Leitung


Luciano Berio [1925 – 2003]: Quatre dédicases für Orchester
Fanfara (1982) – Entrata (1980) – Festum (1989) – Encore (1978/81)
Wolfgang Rihm (1952*): Dis-Kontur (1974, rev. 1984) für großes Orchester
Maurice Ravel (1875 – 1937):
Fragments symphonique de Daphnis et Chloé, Suite no. 1 (1911)
Fragments symphonique de Daphnis et Chloé, Suite no. 2 (1913)

Riccardo Chailly gelingt mit der Philharmonie der Mailänder Scala immer wieder, das Standardrepertoire zu verzaubern – und es mit aufmerksamen Ohr um Neuentdeckungen aus dem unergründlichen Quell von Musikgeschichte und Musikgegenwart zu bereichern. Beim Musikfest lässt er Luciano Berio und Wolfgang Rihm auf Maurice Ravels „Daphnis et Chloé“ treffen.

Als der unermüdliche Orchestergründer Claudio Abbado 1982 mit Musiker*innen der Mailänder Scala die Filarmonica della Scala ins Leben rief, schwebte ihm ein Klangkörper vor, der nach dem Modell der Wiener Philharmoniker nicht nur Opern aufführt, sondern auch das symphonische Repertoire gestaltet. Umgehend hat sich die Formation, die einen besonderen Fokus auf die zeitgenössische Musik richtet, als internationales Toporchester etabliert – mit inzwischen mehr als 600 Tourneekonzerten. Anlässlich der Italien gewidmeten Frankfurter Buchmesse 2024 wird die Filarmonica della Scala gemeinsam mit ihrem Chefdirigenten Riccardo Chailly auch in Berlin erwartet – mit Luciano Berios „Quatre dédicaces”: vier brillanten Orchesterminiaturen, die es, so der Komponist, den Musiker*innen ermöglichen sollen, zur Schau zu stellen, wie bravourös sie ihr Instrument beherrschen. Mit „Dis-Kontur“ von 1974 folgt ein Werk Wolfgang Rihms, mit dem der damals 22-jährige Komponist die Avantgarde aufschreckte: mit einer düsteren und hochexpressiven Musik, die an rostige Fabrikruinen im Niemandsland verlassener Industriewüsten denken lässt. Bukolische Idylle verbreitet anschließend die beiden Orchestersuiten „Daphnis et Chloé“. Entstanden sind diese bedeutenden Orchesterwerke Maurice Ravels ursprünglich für Sergej Diaghilews legendäre Ballets Russes. In Form zweier „Fragments symphonique“ eroberten sie aber umgehend auch die Konzertsäle – für Igor Strawinsky zählten sie zu den „schönsten Produkten in der gesamten französischen Musik“.

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Konzert

Gustav Mahler Jugendorchester

Gustav Mahler Jugendorchester
Ingo Metzmacher, Leitung


Richard Wagner (1813 – 1883): Parsifal (1865 – 1882), Vorspiel zum ersten Aufzug
Luigi Nono (1924 – 1990): A Carlo Scarpa, architetto, ai suoi infiniti possibili (1984) für Orchester mit Mikrointervallen
Richard Wagner: Parsifal, Karfreitagszauber
Anton Bruckner (1824 – 1896): Symphonie Nr. 3 d-Moll

Das Gustav Mahler Jugendorchester verbindet unter der Leitung von Ingo Metzmacher mikrotonale Orchestermusik mit kosmischer Spätromantik. Vor allem aber mit Anton Bruckner, Richard Wagner und Luigi Nono drei große Eigenwillige der Musikgeschichte.

Ein wohltönendes Kind des Kalten Krieges: 1986 gründete Claudio Abbado das Gustav Mahler Jugendorchester, um junge österreichische Musiker*innen in künstlerischen Austausch mit Kolleg*innen aus Ungarn und der Tschechoslowakei zu bringen. Heute bewerben sich jährlich europaweit über 2000 Musiker*innen, um dabei zu sein, für viele ist es der Startpunkt großer Karrieren. Nun gibt das Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von Ingo Metzmacher seinen Einstand beim Musikfest Berlin und versöhnt noch immer scheinbare Kontraste: mit Richard Wagners „Parsifal“-Vorspiel und dem visionären „Karfreitagszauber“ aus dem 3. Akt – sowie mit „A Carlo Scarpa”, das Luigi Nono im Gedenken an den im Titel genannten venezianischen Architekten komponierte, mit dem er viele Jahre lang befreundet war. Bei der rund zehnminütigen Komposition handelt es sich um einen düsteren Trauermarsch, dessen Tonvorrat sich auf die beiden aus den Initialen C und S (= Es) des Namens Carlo Scarpa abgeleiteten Tönen beschränkt, die in wechselnd abschattierten Instrumentalkombinationen in weit gefächerter Dynamik vorgetragen werden, wobei unzählige mikrotonale Abweichungen in unendlich feinen Schattierungen das Ganze irrlichternd durchsetzen. Das Finale des Programms bildet die Richard Wagner gewidmete Dritte Symphonie von Anton Bruckner, dessen Geburtstag sich 2024 zum 200. Mal jährt. In ihr treffen monumentale Steigerungswellen und gigantische Höhepunkte auf intimste Momente in sich gekehrter Verklärung: eine Musik, die den Kosmos zu spiegeln scheint, mit frei im Raum stehenden Bergmassiven und Planetensystemen, die Lichtjahre voneinander entfernt liegen.

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Konzert

Un mar de músicas

Neema Bickersteth, Mohamed Diaby, Lixsania Fernández, Yannis Francois, Ivan Garcia, Mamani Keïta, Tanti Kouyaté, Manfredo Kraemer, Maria Juliana Linhares, Denise M’Bayé, Guadalupe del Moral, Zé Luzis Nascimento, Rajery, Ballake Sissoko, Fanta Sissoko

Tembembe Ensamble
La Capella Reial de Catalunya
Hespèrion XXI

Jordi Savall – Leitung


Kreolische Lieder und Lieder der Sklav*innen aus der Alten und Neuen Welt

Villancicos de Lenguas von Gaspar Fernendes, Diegon Duron, Juan Gutiérrez de Padilla, Felip Olivelles, Juan Garcia de Cespedesund aus dem Codex Trujiilo

Tänze mit Variationen von Santiago de Murcia und anonymen Autor*innen

Europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts von
André Danican Philidor l’ainé, Jean-Baptiste Lully, Jean-Philippe Rameau

Der Atlantik als Begegnungsraum: Das große Verbrechen des Sklavenhandels im Dreieck zwischen Europa, Afrika und den Amerikas prägt die Welt, wie wir sie kennen. Auch die Musikgeschichte hat es nachhaltig verändert. Jordi Savall, der große Visionär der Alten Musik, entwickelt u.a. mit seinem wegweisenden Ensemble Hespèrion XXI und Musiker*innen aus Afrika und den Amerikas einen Klangdialog wechselseitiger Einflüsse zwischen europäischem Barock und den Liedern der Sklav*innen zwischen 1440 und 1880.

Jordi Savall ist nicht nur einer der bedeutendsten Gambisten unserer Zeit, sondern auch ein Vordenker der historisch informierten Aufführungspraxis. Als Gründer mehrerer hochkarätiger Originalklang-Ensembles hat er vergessene Musik rund um den Erdball aus vielen Jahrhunderten wiederentdeckt und immer wieder in thematisch kuratierten Konzerten der Gegenwart zugänglich gemacht. Gemeinsam mit Gastmusiker*innen aus Kuba, Haiti, Brasilien, Mali, Venezuela und Mexiko und mit seinen Ensembles Hespèrion XXI und La Capella Reial de Catalunya würdigt Jordi Savall nun unter dem Titel „Un mar de músicas“ die mehr als 12 Millionen Menschen, die in fast vier Jahrhunderten von den europäischen Großmächten deportiert und versklavt wurden – und ihre musikalischen Sprachen. Ein Abend, der diese menschliche Tragödie in Erinnerung ruft und ein klangliches Netz über den Schwarzen Atlantik spannt, von der afrikanischen Küste zur amerikanischen, zur Karibik und zurück nach Europa. Und der die Wege zeigt, die musikalische Einflüsse in beide Richtungen nahmen: Musik des europäischen Barock und der Renaissance beeinflussten die kreolischen Lieder und Komponist*innen der Kolonien, wie die Musik der Sklav*innen umgekehrt Komponist*innen in Frankreich und Spanien inspirierte. „Un mar de músicas“ ergänzt die Klänge um Texte, die die Geschichte des europäischen Sklavenhandels in aller Drastik zeigen: Von den ersten Menschenhändler-Expeditionen in Afrika über die beginnenden Aufstände in der Karibikregion bis zum späten Beschluss zu Abschaffung der Sklaverei. Eine Erinnerung an all jene, für die Musik zum Überlebensmittel wurde.

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Konzert

Oslo Philharmonic

Oslo Philharmonic
Klaus Mäkelä, Leitung


Einojuhani Rautavaara (1928 – 2016): Cantus Arcticus, Konzert für Vogelstimmen und Orchester op. 61 (1972)
Kaija Saariaho (1952 – 2023): Vista für Orchester (2019)
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975): Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 (1937)

Zwei Jahre nach seinem furiosen Debüt mit dem Royal Concertgebouworkest Amsterdam bringt Shootingstar Klaus Mäkelä 2024 mit dem Oslo Philharmonic die vielgespielte, oft missverstandene Fünfte Symphonie Dmitri Schostakowitschs zu Gehör und geht mit Einojuhani Rautavaara in musikalischen Austausch mit Vogelstimmen.

Eine Karriere auf der Überholspur: Die Intensität des Dirigats von Klaus Mäkelä lässt das Publikum staunen – seine spektakulären Konzerte sorgen weltweit für Furore. „Was mir sehr am Herzen liegt“, sagt er, „ist es, musikalische Heimaten zu haben, wo ich umfassend arbeiten kann und mit den Musiker*innen zusammen atme.“ Der junge Finne wurde bereits mit 24 Jahren zum Chefdirigenten des Oslo Philharmonic Orchestra ernannt, leitet zudem das Orchestre de Paris und ist designierter Chefdirigent beim Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. Zu seinem Berlin-Gastspiel mit dem Oslo Philharmonic hat Mäkelä den berühmten „Cantus Arcticus“ des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara ins Programm genommen, der 1972 eine Orchesterbesetzung in musikalischen Dialog mit am Polarkreis aufgenommenen Vogelstimmen treten lässt, ehe das Stück „Vista“ der im Sommer 2023 verstorbenen Komponistin Kaija Saariaho sich klanglich damit auseinandersetzt, wie Musik visuelle Eindrücke erzeugen kann. Bekanntermaßen eindrücklich ist zum Abschluss Dmitri Schostakowitschs Fünfte Symphonie, die seit ihrer triumphalen Premiere am 21. November 1937 im damaligen Leningrad zu den meistgespielten Werken des Komponisten zählt. Galt Schostakowitsch den Führungskadern um Stalin als politisch unzuverlässig, revidierte er sich vermeintlich mit diesem Großwerk, nach dem vom Komponisten gewählten Motto: „praktische schöpferische Antwort eines sowjetischen Künstlers auf eine berechtigte Kritik“. Dabei führt die Partitur die sozialistische Forderung nach Monumentalität und Volkstümlichkeit mit vielen hintersinnigen musikalischen Zitaten doch ad absurdum.

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Konzert

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Lester Lynch, Bariton
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Sir Simon Rattle, Leitung


Paul Hindemith (1895 – 1963): Ragtime (wohltemperiert) (1921) für großes Orchester
Alexander von Zemlinsky (1871 – 1942): Sinfonische Gesänge op. 20 (1936) für Bariton und Orchester
nach Gedichten aus der 1929 erschienenen Sammlung „Afrika singt“
Gustav Mahler (1860 – 1911): Sinfonie Nr. 6 a-Moll (1903 – 1905, rev. 1906/07)

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist eine Jugendliebe Simon Rattles – nun debütiert er als dessen Chefdirigent und Nachfolger von Mariss Jansons beim Musikfest Berlin mit einem Programm, das mit Paul Hindemith Bach als Jazz denkt, mit Alexander von Zemlinsky die Schwarzen Dichter der „Harlem Renaissance“ interpretiert und schließlich mit Gustav Mahler meisterhaft ins Tragische marschiert.

Wiedersehen mit Sir Simon! Erstmals nach seinem Amtsantritt als Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist Simon Rattle wieder beim Musikfest Berlin zu Gast. Parodistische Eröffnung des Abends ist Paul Hindemiths „Ragtime (wohltemperiert)“, in dem der damals 26-jährige noch junge Wilde das Thema aus Bachs c-Moll-Fuge – der Nummer zwei des „Wohltemperierten Klaviers“ (Band 1) – mit jazzigem Drive genüsslich durch den Kakao zieht: „Wenn Bach heute lebte, vielleicht hätte er den Shimmy erfunden oder zum mindesten in die anständige Musik aufgenommen“, analysierte jovial der Komponist. Anschließend widmet sich der amerikanische Bariton Lester Lynch mit gewohnt seidigem Legato Alexander von Zemlinskys „Sinfonischen Gesängen“, denen Gedichte afroamerikanischer Lyriker zugrunde liegen, die unter dem Schlagwort „Harlem Renaissance“ bekannt geworden sind. Zu ihnen gehörte unter anderen Langston Hughes, der später bei „Street Scene“ mit Kurt Weill zusammengearbeitet hat. Die Texte, die die österreichische Frauenrechtlerin, Pazifistin und Pädagogin Anna Nussbaum 1929 für den damals Aufsehen erregenden Band „Afrika singt“ zusammenstellte und übersetzte, thematisieren in drastischem Realismus und verstörender Sprache den von Rassismus geprägten Alltag der Schwarzen Dichter*innen, zu dem Erfahrungen von Gewalt, Vergewaltigungen und Lynchmorden gehören. Das Buch wird 1938 von den Nationalsozialisten verboten, viele der am Entstehen des Bandes Beteiligte werden verfolgt. Auch Alexander von Zemlinsky, Komponist mit jüdischen Wurzeln, geht ins Exil. In seiner Vertonung verzichtet er weitgehend auf melodische und rhythmische Anleihen an Jazz, Blues und Spiritual. Stattdessen stellte er der geballten Emotionalität der vertonten Texte eine bisweilen neoklassizistisch-kühle Klangwelt gegenüber – mit außerordentlich großer Wirkung.

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Konzert

Wiener Philharmoniker

Wiener Philharmoniker
Christian Thielemann, Leitung


Robert Schumann (1810 – 1856): Symphonie Nr. 1 B-Dur, Op. 38 „Frühlingssymphonie“ (1841)
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 1 c-Moll „Wiener Fassung“ (1890/91)

Zum ersten Mal besuchen die Wiener Philharmoniker das Musikfest Berlin. Das Orchester, dessen musikalische Identität einzigartig ist, spielt unter der Leitung von Christian Thielemann Robert Schumanns „Frühlingssymphonie“ und zum Bruckner-Jahr 2024 dessen Erste Symphonie.

Dass der Klang der Wiener Philharmoniker besonders ist, wurde empirisch belegt: 2002 spielte man rund 1200 Testpersonen handelsübliche CD-Aufnahmen der Wiener, Berliner und New Yorker Philharmoniker vor – Laien, Orchestermusikern und internationalen Top-Dirigenten wie Zubin Mehta oder Seiji Ozawa. Dabei wurden die Besonderheiten des „Wiener Klangstils“ mit seinem breit gefächerten Farbenspektrum klar erkannt. Denn die Wiener Musiker haben nicht alle instrumententechnischen Neuerungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mitgemacht, die auf größeres Klangvolumen und leichtere Spielbarkeit abzielten. Christian Thielemann, der mit dem Orchester auch eine Bruckner-Edition eingespielt hat, steht regelmäßig am Pult der Wiener Philharmoniker, die nun erstmals beim Musikfest Berlin zu Gast sind. Aufs Programm gesetzt hat er die „Frühlingssymphonie“ von Robert Schumann, die für Thielemann zum Kernrepertoire der Romantik zählt. Nach der Pause folgt Bruckners Erste, in der der Komponist vom Kanon der symphonischen Regeln abweicht, um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen, bis das Ganze buchstäblich aus den Fugen gerät. Der Bruckner-Schüler Rudolf Louis befand, das Werk sei „durchflutet von einer beispiellosen Lebens- und Schaffenskraft und voll genialster Einfälle“. Kein Wunder, dass Bruckners Erste in ihrer endgültigen Version 1891 mit großem Erfolg uraufgeführt wurde – übrigens von den Wiener Philharmonikern und unter der Leitung von Hans Richter.

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Musikfest Berlin

Berliner Festspiele

24.8. bis 17.9.2024

Das Musikfest Berlin versteht sich als ein Forum für die innovative künstlerische Arbeit der großen Orchester und Ensembles im Bereich der klassischen und modernen Musik. Es präsentiert ein ambitioniertes Festivalprogramm mit wechselnden Schwerpunkten.

Das Orchesterfestival der Berliner Festspiele – veranstaltet in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker – bildet jeweils im Spätsommer den spektakulären Auftakt der Berliner Konzertsaison. Internationale Spitzenorchester, Instrumental- und Vokalensembles präsentieren gemeinsam mit den großen Symphonieorchestern der Stadt Berlin ein ambitioniertes Festivalprogramm mit jeweils wechselnden thematischen Schwerpunkten.

Das Orchester gehört – neben Oper, Theater und Kino – zu den komplexesten, größten und vielgestaltigsten „Maschinen“, die die abendländische Kultur zur Herstellung von Vorstellungen und Emotionen hervorgebracht hat. Die Vielfalt der heute bestehenden Orchesterformationen hat sich unter dem Einfluss der modernen Technologien und in Kenntnis der historischen Aufführungspraxen wesentlich erweitert. Das rund dreiwöchige Festival widmet sich daher nicht nur dem symphonischen Repertoire, sondern insbesondere den bedeutenden, raren, vergessenen, ungewöhnlichen und neuen Werken aus Geschichte und Gegenwart. Das Musikfest Berlin versteht sich als ein Forum für die innovative künstlerische Arbeit der großen Orchester und Ensembles des internationalen Musiklebens.

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker.

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Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 9. bis 25.8.2024
Ereignisse / Festival Theatertreffen Berlin 2. bis 19.5.2024
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 22.6. bis 25.8.2024
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 24.8. bis 17.9.2024
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Kabarett SatireTheater Potsdam Kabarett Obelisk Potsdam, Charlottenstraße 31
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Ereignisse / Theater Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Ereignisse / Konzert Musikakademie Rheinsberg Rheinsberg, Kavalierhaus der Schlossanlage
Ereignisse / Cabaret TIPI am Kanzleramt Berlin Berlin, Große Querallee
Ereignisse / Festspiele Musikfestspiele Potsdam Sanssoucci Potsdam, Wilhelm Staab Str. 10/11
Ereignisse / Kulturveranstaltung Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Ereignisse / Freiluft/Open-Air Waldbühne Berlin Berlin, Glockenturmstraße 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Brotfabrik-Berlin Berlin, Caligariplatz/Prenzlauer Promenade 3
Ereignisse / Kulturveranstaltung ARTEFAKT Kulturkonzepte Berlin, Schliemannstraße 2
Ereignisse / Film Berliner Filmkunsthaus Babylon Berlin, Rosa-Luxemburg-Str. 30
Ereignisse / Kulturveranstaltung Waschhaus e.V. Potsdam, Schiffbauergasse 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Tertianum Residenz Berlin, Passauerstr. 5-7
Ereignisse / Festival Kulturnetzwerk Neukölln e.V. Kunst- und Kulturfestival Berlin, Karl-Marx-Str. 131
Ereignisse / Kulturveranstaltung Tränenpalast Berlin, Reichstagufer
Ereignisse / Kulturveranstaltung Tschechisches Zentrum Berlin, Friedrichstraße 206
Ereignisse / Kulturveranstaltung Finnland-Institut für Deutschland Berlin, Alt-Moabit 98
Ereignisse / Kulturveranstaltung Velomax Berlin Hallenbetriebs GmbH Berlin, Paul-Heyse-Str. 26
Ereignisse / Festival 48 Stunden Neukölln Kulturnetzwerk Neukölln e.V. Berlin, Karl-Marx-Str. 131
Ereignisse / Kulturveranstaltung arena Berlin Berlin, Eichenstraße 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Collegium Hungaricum Berlin Haus Ungarn Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 9
Ereignisse / Festspiele Elblandfestspiele Wittenberge Wittenberge, Paul-Lincke Platz
Ereignisse / Festival event-theater Brandenburg, Ritterstr. 69
Ereignisse / Kulturveranstaltung Haus der Kulturen der Welt Berlin, John-Foster-Dulles- Allee 10
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kleist Forum Frankfurt (Oder) Frankfurt (Oder), Platz der Einheit 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung NaturFreunde Berlin e.V Berlin, Ringstr 76
Ereignisse / Kulturveranstaltung Berlin lacht! e.V. Stefanie Roße Berlin, Reichenberger Str. 36
Ereignisse / Festival UNIDRAM - Festival für junges Theater in Europa Potsdam, Schiffbauergasse 4e
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturprojekte Berlin GmbH Berlin, Klosterstr. 68
Ereignisse / Kulturveranstaltung ZENTRUM danziger50 Berlin, Danziger Str.50
Ereignisse / Film achtung berlin - new berlin film festival Berlin, Veteranenstraße 21
Ereignisse / Kulturveranstaltung RADIALSYSTEM V New Space for the Arts in Berlin Berlin, Holzmarkstraße 33
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturland Brandenburg Potsdam, Charlottenstraße 121
Ereignisse / Konzert Brandenburgische Sommerkonzerte Berlin, Fritschestr. 22
Ereignisse / Kulturveranstaltung ufaFabrik Berlin, Viktoriastraße 10-18

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