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Aufführungen | Schauspiel

„Das Krokodil“

Theater Ost

Mit der Erzählung „Das Krokodil“, die unserer Inszenierung zugrunde liegt, nehmen wir Anlauf, den heiteren Dostojewski vorzustellen. Das Krokodil zieht seine Kraft aus der absurden Ausgangssituation eines Mannes, der von einem Reptil verschluckt wird und sich im Bauch des Ungetüms wohlig einrichtet. Dostojewski verspottet in dieser Erzählung das ökonomische Prinzip und den Kapitalismus, in dem der Mensch neben dem Profit nichts mehr gilt. Seitenhiebe verteilt er dabei auf die weltfremde russische Administration und auf die starren Gesellschaftsstrukturen. Am Ende entpuppt sich die Geschichte auch als Satire auf den Wahnsinn ausufernder Bürokratie, die einer komplexer werdenden Welt nicht mehr gewachsen scheint. Aktueller kann eine Geschichte kaum sein. Regie: Kathrin Schülein Darsteller: Inka Pabst, Thilo Herrmann, Henry Nandzik, Roger Pabst Karten im Vorverkauf: 34 € Karten an der Abendkasse: 38 €
Aufführungen | Schauspiel

Bodecker & Neander - "Opus 4"

Theater Ost

„Wenn Musik aus der Stille entsteht, dann ist die Stille aus Musik gemacht...“ Diese Worte der Pantomimenlegende Marcel Marceau haben das Schaffen der Cie Bodecker & Neander in allen Jahren geprägt. Ihre Spielweise ist in der Stille auf das höchste musikalisch und virtuos. In ihren Geschichten nehmen sie die spannende Erwartungshaltung eines Konzerts immer wieder auf, um daraus phantastische Reisen durch die Musikwelt zu ermöglichen. So erleben wir ein Klavierkonzert von Beethoven, in dem der Umblätterer den Weg zum inspirierten Spiel bereitet und selbst ein Treffen mit dem Komponisten ermöglicht. Aus Regentropfen entsteht Musik und auch der peinliche Schluckauf eines grandiosen Tenors verwandelt sich in ein Konzert wider Willen - doch stets mit Stil und großem Erfolg. BODECKER & NEANDER sind mit ihrer feinen Kunst seit nun 30 Jahren auf internationalen Theater- und Konzertbühnen zu Gast. Mit ihren tragikomischen Figuren und Geschichten voller Musik, feinstem Humor und Poesie gastieren sie in ganz Europa, Südamerika und Asien. Und nicht zum ersten Mal auch bei uns im Theater Ost ! Ob Theaterfreund oder überzeugter Nicht-Theatergänger, älteres Semester, mitten im Leben stehend oder Kind: Dieses Theatererlebnis reißt alle mit. Regie: Lionel Ménard „... wunderbar inszenierte Illusionen und ein zu Recht begeistertes Publikum …“ Süddeutsche Zeitung „Beide sind artistisch perfekt und erfahrene Virtuosen ihres Fachs.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung „leicht und bissig … grotesk überdreht … rhythmisch … spielerisch … poetisch … temporeich …wundervoll zart … witzig … pures Vergnügen …!“ Stuttgarter Nachrichten Karten im Vorverkauf: 38 € Karten an der Abendkasse: 42 €
Aufführungen | Schauspiel

EISLER LOST IN HOLLYWOOD

Theater Ost

Der Mensch und Komponist Hanns Eisler steht im Zentrum der neuen Produktion der Compagnie Freaks und Fremde: rundum widersprüchlich, gewitzt, kämpferisch und voller Sehnsucht - ein entsetzlich kleiner Mann in einer grotesk großen Welt. Auf allen Straßen der Welt werden seine Lieder gesungen, doch in Hollywood gibt es für ihn trotz Oscar-Nominierung kein Happy End. Im Kalten Krieg erstarren seine Träume. Eislers Leben und Werk sind geprägt von den kulturellen Umwälzungen seiner Zeit, von politischem Kampf, von Flucht und Exil und dem eigenen Anspruch, Nützliches zu schaffen, im Ringen um eine Kunst, die Menschen zu erkennen und zu verändern vermag. Aus der Collage ausgewählter Lieder und überraschenden szenischen Elementen, animierten Video-Projektionen und Puppentheater entsteht das Porträt eines außergewöhnlichen Komponisten. Das widerspruchsvolle Leben dieses Mannes und seines vielfältigen Werkes ist ein gefundenes Fressen für die Compagnie Freaks und Fremde und ihre kritische Auseinandersetzung mit der Welt. Eisler inspiriert zu einer Suche nach unsentimentaler Poesie, die sich im Spannungsfeld zwischen Text und Ton verbirgt. Im besten Sinne gute Unterhaltung: anregend und zuweilen unbequem.. Künstlerische Leitung, Schauspiel, Puppenspiel, Szenografie:Sabine Köhler, Heiki Ikkola Arrangements, Musikalische Leitung, Live-Musik: Frieder Zimmermann Special Guest:Tobias Herzz Hallbauer Videoschnitt und Projektionen: Beate Oxenfart Kameraaufnahmen: Eckart Reichl Technische Leitung und Lichtdesign: Josia Werth Mitarbeit Bühnenbild: Anett Bauer Mitarbeit Regie und Dramaturgie: Jörg Lehmann Tontechnik und technischer Support:Bernd Krakowsky, Anton Ihlenfeldt, Ole Büttner, Robby Hirche Produktionsgrafik: Stefan Voigt Fotos: André Wirsig Eine Kritik unseres geschätzten Kollegen WENZEL im Oktober 2025: "Ich habe mich sehr über eure Einladung gefreut und ich habe mich auch sehr über euer Stück gefreut, es ist ein kühnes Unternehmen und ihr habt es mit großer Bravour geleistet. Faszinierend, wie ihr euch an die wirklich nicht einfachen Lieder des Hollywood Liederbuchs heran gewagt habt. Es gehört für mich neben der Winterreise und den ernsten Gesängen von Eisler zu den bedeutenden Liedzyklen in deutscher Sprache. Diese Lieder sind so knapp, so kurz und so präzise, dass sie wie ein letztes sich äußern vor dem Schweigen zu lesen sind. Die Darsteller haben mich sehr fasziniert mit ihrer Klarheit und unprätentiösen Sprechkultur. Nicht zu vergessen ihre sängerische Leistung. Sie haben mit aller Energie versucht, sich dem Dilemma, dass sich aus Halbplayback-Darbietungen ergibt, zu widersetzen, zum Teil durch Wiederholung des gesprochenen Textes, um wieder eigenen Rhythmus ins Geschehen zu bringen. Denn es ist eine komische Sache, wenn die Maschinen unseren Rhythmus bestimmen und nicht unser Puls und unser Atem. Die musikalischen Bearbeitungen fand ich fast alle sehr gut, sehr eigensinnig. Manchmal fehlten mir die Achtelbewegung, die bei Eisler seine Liebe zu Schubert aufzeigen. Das nur am Rande. Ich wünsche der Produktion alles gute und viele aufmerksame Zuschauer. Grüße an alle Beteiligten herzlich von mir. Es war mir eine Freude, Euch erleben zu dürfen." Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Societaetstheater Dresden. - Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Karten im Vorverkauf: 32 € Karten an der Abendkasse: 36 €
Aufführungen | Schauspiel

EISBRENNER und Deutschland. Ein Wintermärchen

Theater Ost

Der Sänger, Lyriker und Schauspieler Tino Eisbrenner (Jahrgang 1962) interpretiert Heinrich Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" (satirisches Versepos 1844). Er unterstreicht den Text immer wieder mit Liedern (eigenen und geborgten), die auch zu Heines Zeiten hätten entstanden sein können. Romantische Lieder und Lieder des Aufbegehrens. Den äußeren Rahmen bildet eine Reise von Paris nach Hamburg, die Heinrich Heine im Winter 1843 unternahm, um nach 13 Jahren Exil noch einmal seine Mutter zu besuchen. Heine nannte sich selbst den letzten Fabelkönig der Romantik, rühmte sich aber auch seines Kampfes für die Ideen der bürgerlichen Freiheit, was ihm harte Zensur einbrachte und ihn ins Exil nach Frankreich zwang. Hernach wurden seine Schriften in Deutschland verboten. In diesem Wechselspiel klassischer und moderner Lyrik verblüfft den Zuschauer unweigerlich die Aktualität von Heines beißender Satire, seinem Zorn und seiner Wehmut, die ihn bei der Betrachtung seiner Heimat befällt. Sind die Lieder hier von damals oder lebt Heinrich Heine noch und hat sein "Wintermärchen" erst gestern geschrieben? Des Publikums Gefühls- und Gedankenkarussell durchlebt gemeinsam mit dem Künstler dessen Intention, sich mit Wort und Musik aufzumachen zu einer Reise durch die Zeiten und die Zeit, um Zeitlosigkeit zu erspüren und heutigen politischen Doktrinen eigenen poetischen Widerstand entgegenzustellen. "Deutschland. Ein Wintermärchen" - eine sinnliche, zeitgemäße, zeitlose, vergnügliche, mitreißende und politisch brisante Konzertlesung als Ein-Mann-Stück in zwei Akten, bei der Herz und Verstand auf ihre Kosten kommen. Karten im Vorverkauf: 32 € Karten an der Abendkasse: 36 €
Aufführungen | Schauspiel

DIE NACHT DES LEVIATHAN

Theater Ost

Eine Staatskrise. Um die Bevölkerung zu beruhigen hat Ministerpräsident Roman Grassla die populäre und kritische TV-Journalistin Nadja Layndecker gebeten, ihn zu interviewen. Was Nadja Layndecker nicht weiß ist, dass Roman Grassla die Regierungskrise dazu benutzen will, den Ausnahmezustand auszurufen, um ohne Parteien und Parlament „durchregieren“ zu können. Aus Sicherheitsgründen findet das Treffen an einem geheimen Ort statt. „Die Nacht des Leviathan“ ist ein politisches und psychologisches Kammerspiel. Während eines Fernsehinterviews, das die Journalistin Nadja Layndecker mit dem Ministerpräsidenten Roman Grassla führt, fallen draußen Schüsse. Plötzlich sind die Türen verriegelt, der Kontakt zur Redaktion ist weg, ihre Handys funktionieren nicht mehr. Über das Fernsehen erfahren sie, dass ein Putsch stattfindet. Das Leben des Ministerpräsidenten scheint bedroht. In dieser Ausnahmesituation eskalieren die politischen Differenzen der beiden. Sie misstrauen sich. Als es Nadja Layndecker gelingt, eine Verbindung zum Sender herzustellen, ruft Roman Grassla die Menschen auf, für die Demokratie auf die Straße zu gehen. Kurz darauf kommen Meldungen, dass die Putschisten sich zurückziehen. Es scheint, als könnte die Demokratie gewinnen. Bis Nadja Layndecker zu entdecken glaubt, dass Roman Grassla ein doppeltes Spiel spielt. Was ist hier Wahrheit und was ist inszeniert? Was bedeutet es für die Demokratie, wenn es keine Wahrheit mehr gibt? Eine Frage, die das Publikum bis zum überraschenden Finale begleitet. Der Buchtitel des Philosophen Thomas Hobbes „Leviathan“ (1651) wurde zum Synonym für den starken Staat, besonders, wenn es um die Balance zwischen staatlicher Macht, individueller Freiheit und Demokratie geht. Es spielen: Helene Grass (Nadja Layndecker, Journalistin): "Ohne Wahrheit sind wir nichts, Grassla. Sie gibt uns Halt. Sie ist der Grund, auf dem wir stehen. Wir sind Wahrheitswesen durch und durch. Mit der Wahrheit entscheidet sich, was wir denken, was wir fühlen, wer wir sind. Sie ist unsere gemeinsame Welt, die Grundlage unserer Demokratie. Hier, dieser Boden ist Wahrheit. Diese Wände sind Wahrheit. Die verschlossene Tür da ist Wahrheit. Dass die Menschen kämpfen, draußen auf den Straßen, das ist die Wahrheit!" Frank Metzger (Roman Grassla, Politiker): "Fragen Sie den Mann und die Frau, die durch die Einkaufsmeile bummeln. Kriege? Krisen? Natürlich, sie haben Mitgefühl. Sie spenden, sie helfen. Aber schließlich: Was können sie schon tun? Sie sind fest überzeugt, keine Komplizen dessen zu sein, was diese Leiden verursacht. Ihr Mitgefühl und ihre Ohnmacht erlösen sie von jeder Schuld. Und genau das ist das Entsetzliche. Diese unzerstörbare Unschuld. Sie wollen wissen, was Politik ist? Im Grunde wollen die Menschen doch nur eins: Dass wir sie davor beschützen, sich schuldig zu fühlen. Sie wissen, dass wir sie belügen. Aber das ist der Pakt: Sie bekommen ihre Unschuld um den Preis ihrer Entmündigung." Regie: Tatjana Rese Karten im Vorverkauf: 29 € Karten an der Abendkasse: 33 €
Aufführungen | Ballett

Festliche Ballettgala

Grand Classic Ballet

DIE EXKLUSIVE WINTERTOURNEE DES GRAND CLASSIC BALLET AUF AUSGEWÄHLTEN BÜHNEN ERLEBEN Wenn die strahlende Anmut der Schwäne auf den verspielten Zauber der Weihnachtszeit trifft, entsteht ein Abend der Superlative. Mit der festlichen Ballettgala bringt das Grand Classic Ballet eine dynamische Best-of-Inszenierung auf die Bühne, die die absoluten Glanzlichter des klassischen Tanzes in einem einzigen Programm bündelt. Statt sich auf nur ein Stück zu beschränken, zelebriert dieser Abend die ikonischsten Schlüsselmomente, die Pjotr Iljitsch Tschaikowsky je erschaffen hat: Vom weltberühmten Tanz der vier kleinen Schwäne über das romantische Entrée der Prinzessin bis hin zum schwebenden Tanz der Zuckerfee und den mitreißenden Pas de deux. Jedes Solo, jedes Duett ist ein meisterhaftes Solitärstück. Ein elegantes Live-Streichquartett sorgt dabei direkt auf der Bühne für den musikalischen Herzschlag, der jede Pirouette und jeden Sprung mit akustischer Brillanz auflädt. Diese Gala ist ein bunter, hochkarätiger Bilderreigen ohne Längen — perfekt strukturiert für Liebhaber brillanter Tanztechnik wie auch für Einsteiger. Ein schillerndes Kulturerlebnis für die ganze Familie, das selbst Kinder ab der ersten Sekunde in seinen Bann zieht und die Faszination für das Ballett neu entfacht. Egal ob Sie den dramatischen Mythos Schwanensee schätzen oder die märchenhafte Poesie rund um den Nussknacker lieben: Hier erleben Sie die bewegendsten Höhepunkte beider Welten im direkten Wechselspiel. Das Grand Classic Ballet präsentiert dieses Gala-Highlight im Rahmen seiner großen Wintertournee in ausgewählten Häusern. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und genießen Sie einen Abend voller virtuoser Tanzkunst und unvergesslicher Gänsehautmomente! TICKETS AN ALLEN VORVERKAUFSSTELLEN und Online bei Reservix oder Eventim.
Aufführungen | Ballett

Grand Classic Ballet

Wintertournee 2026/27 150 Vorstellungen in 50 Städten: Die Berliner Compagnie feiert 150 Jahre „Schwanensee“ und präsentiert den Weihnachtsklassiker „Der Nussknacker“. Die Ballett-Saison 2026/27 steht ganz im Zeichen eines historischen Jubiläums: Vor genau 150 Jahren feierte Tschaikowskys Schwanensee seine Uraufführung am Bolschoi-Theater. Das Grand Classic Ballet verbindet diesen Meilenstein der Ballettgeschichte mit dem beliebtesten Weihnachtsstück der Welt, dem Nussknacker. Seit Jahren steht die Compagnie Grand Classic Ballet für große klassische Balletterlebnisse auf deutschen Bühnen. Das GRAND CLASSIC BALLET ist eine Produktion der Berliner Eventagentur BE.entertained. Hier ist Konstantin Rain der Visionär hinter der Bühne. Als Gründer und Produzent des Grand Classic Ballet sowie als Kopf von BE.entertained ist er die treibende Kraft dieser deutschlandweiten Tournee. Er gestaltet die Produktionen so, dass sie die klassische Identität wahren, zugleich aber eine moderne und fesselnde Theatererfahrung für das Publikum schaffen. Das internationale Ensemble umfasst Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt. Die künstlerische Leitung liegt bei. Elizaveta Taranda. Als künstlerische Leiterin und Solistin des Grand Classic Ballet entstammt sie einer bedeutenden Ballettdynastie. Nach ihrer Ausbildung bei Meistern des Bolschoi-Theaters vereint sie meisterhaftes Können mit einer klaren Vision: die traditionsreiche Kunst des klassischen Balletts lebendig und nahbar für das heutige Publikum zu bewahren. Tickets über Eventim und Reservix
Aufführungen | Figurentheater

Orpheus in der Unterwelt

PuppenTheater Felicio

Ein spritzig inszeniertes Puppenspiel mit der Musik von J. Offenbach Musikalisches Lustspiel in 2 Akten Regie: Harald Preuss Ausstattung: Barbara & Günter Weinhold Musik: Jacques Offenbach Bühnenbau: Jens Arnold Produktion: PuppenTheater Felicio / Karsten-Toni Ackermann
Aufführungen | Ballett

Schwanensee - Jenseits der Bühne

Grand Classic Ballet

DER BALLET-KLASSIKER IM NEUEN GEWAND Mit „Schwanensee — Jenseits der Bühne“ schlägt das Grand Classic Ballet bewusst eine neue Richtung ein. Die Inszenierung wurde entwickelt, um den berühmten Ballet-Klassiker auf kleineren Bühnen erlebbar zu machen – in einer Form, die vertraut bleibt und zugleich neue Perspektiven eröffnet. Im Mittelpunkt steht weiterhin das klassische Ballett und die bekannte Geschichte von Odette und Odile. Neu ist die Art der Erzählung: konzentrierter, unmittelbarer und emotional verdichtet. Ein Streichquartett begleitet die Tänzer:innen direkt auf der Bühne und verleiht somit der Musik von Tschaikowsky eine besondere Präsenz. Der kammermusikalische Klang bringt feine Nuancen hervor und intensiviert jede Bewegung, jeden Ausdruck. Die Inszenierung setzt bewusst auf Klarheit und Fokus. Statt großer Effekte rücken Ausdruck, Spannung und Gefühl in den Vordergrund. „Schwanensee — Jenseits der Bühne“ ist keine verkleinerte Version der großen Produktion, sondern eine eigenständige künstlerische Form, die durch Reduktion an Wirkung gewinnt. Für alle, die Schwanensee lieben, ist dies eine neue Begegnung mit einem vertrauten Werk. Für alle, die glauben, den Klassiker zu kennen, ist es eine überraschend frische Erfahrung. „Schwanensee — Jenseits der Bühne“ entsteht aus dem Zusammenspiel zweier künstlerischer Handschriften. Die Vision und das konzeptionelle Fundament stammen vom Produzenten Konstantin Rain, der den Klassiker bewusst neu gedacht hat – näher am Publikum, flexibler im Raum und offen für neue Ausdrucksformen, ohne seine klassische Identität aufzugeben. Die choreografische und szenische Gestaltung wird geprägt von Elizaveta Taranda. Ihre Erfahrung verleiht der Inszenierung Klarheit, Balance und dramaturgische Präzision. Zudem ist sie die aktive Primaballerina der Compagnie. Ihre aktuelle Bühnenpräsenz und emotionale Unmittelbarkeit fließen direkt in die Inszenierung ein – auf und hinter der Bühne. Gemeinsam formen sie eine Schwanensee-Fassung, die Tradition respektiert und zugleich neu atmet: intensiv, zeitgemäß und überraschend nah. Mit mehreren hundert Aufführungen pro Jahr zählt das Grand Classic Ballet zu den aktivsten Ballettcompagnien Deutschlands. Diese neue Schwanensee-Fassung tourt ganzjährig durch Deutschland und passt sich flexibel an unterschiedlichste Bühnen an. Genau dafür wurde dieses Format geschaffen: um klassische Ballettkunst in hoher Qualität dort zu zeigen, wo Nähe neue Intensität ermöglicht wird. TICKETS AN ALLEN VORVERKAUFSSTELLEN und Online bei Reservix oder Eventim.
Aufführungen | Ballett

Schwanensee

Grand Classic Ballet

SCHWANENSEE – EIN BALLETT WIE EIN DÜSTERES MÄRCHEN Schwanensee ist längst mehr als ein Ballett — das Stück ist das ultimative Symbol des klassischen Tanzes mit absoluter Gänsehaut-Garantie. Tschaikowskis epochale Musik geht direkt unter die Haut, doch live auf der Bühne entfaltet sie ihre volle Tragik und Schönheit. Die Geschichte vom Prinzen Siegfried, der sich am geheimnisvollen See in die verzauberte Schwanenkönigin Odette verliebt, ist düster, romantisch und ergreifend. Neben dem beliebten Nussknacker gehört dieses Stück zu den absoluten Höhepunkten der Saison. Ein dramatisches Meisterwerk für die ganze Familie, das auch Kinder und Erwachsene gleichermaßen verzaubert. VOM DÉBÂCLE ZUM WELTMYTHOS Die Uraufführung des Schwanensees im Jahr 1877 war zunächst ein Misserfolg. Erst die spätere Überarbeitung machte ihn zum legendärsten Tanzdrama der Weltgeschichte. Die Choreografie besticht durch makellose Schwanenformationen, während die Doppelrolle der Ballerina — die sanfte Odette und die verführerische Odile — die Königsklasse des Balletts bleibt. Jedes Detail ist ein Stück unsterbliche Kunst. ZEITLOSE ELEGANZ IM DIGITALEN ZEITALTER Was früher als aristokratisches Drama galt, ist heute ein weltweiter Mythos: Schwanensee fasziniert über alle Generationen hinweg. Ob zur stimmungsvollen Zeit rund um Weihnachten oder als Kultur-Highlight im Jahresverlauf — das Ensemble von Grand Classic Ballet bringt dieses zeitlose Epos im Rahmen seiner großen Tournee live auf die Bühne nach Berlin. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und erleben Sie eine liebevolle Inszenierung, die modernen Glanz mit klassischer Eleganz verbindet. TICKETS AN ALLEN VORVERKAUFSSTELLEN und Online bei Reservix oder Eventim.
Aufführungen | Ballett

Der Nussknacker

Grand Classic Ballet

DER NUSSKNACKER – EIN BALLETT WIE EIN ZAUBERTRICK Der Nussknacker ist längst mehr als ein Ballett — er ist ein Popkultur-Phänomen mit Seele. Tschaikowskis Musik erklingt zur festlichen Zeit rund um Weihnachten überall, aber live auf der Bühne entfaltet sie ihre volle Magie. Neben zeitlosen Klassikern wie Schwanensee fasziniert dieses Stück Groß und Klein: Die Geschichte von Klara, die ins Reich der Zuckerfee reist, ist ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie und begeisterte Kinder. Ein magisches Abenteuer für alle Sinne. VOM FEHLSTART ZUM WEIHNACHTSWUNDER Uraufgeführt 1892 in St. Petersburg, war Der Nussknacker zunächst kein großer Erfolg. Doch im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde er zur festen Größe im Kulturkalender, insbesondere in der Adventszeit. Die Choreografie lebt von Überraschung, das Bühnenbild von Poesie. Und jedes Detail ist ein kleines Stück Weihnachtstradition. GENERATION OUVERTÜRE: BALLETT TRIFFT TREND Was früher als klassisch galt, ist heute ein Trend: Der Nussknacker ist beliebter denn je. Ob Jung oder Alt, Klassik-Fans oder Social-Media-Creators — alle wollen Teil dieser Welt sein. Im Rahmen der großen Tournee bringt Grand Classic Ballet die glamouröse Produktion live nach Berlin. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für eine liebevolle Inszenierung, die modernen Glanz mit klassischer Eleganz verbindet. TICKETS AN ALLEN VORVERKAUFSSTELLEN und Online bei Reservix oder Eventim.
Aufführungen | Ballett

Der Nussknacker - Im Zauber der Weihnacht

Grand Classic Ballet

DER BALLETT-KLASSIKER IM NEUEN GEWAND Jede Familie hat ihre ganz eigenen Weihnachten-Traditionen — dies könnte Ihre neue werden. Mit „Der Nussknacker im Zauber der Weihnacht“ schlägt das Grand Classic Ballet bewusst eine neue Richtung ein. Diese besondere Produktion wurde entwickelt, um das berühmteste Weihnachtsballett auch auf ausgewählten Bühnen mit intimem Charakter erlebbar zu machen — in einer Form, die vertraut bleibt und zugleich völlig neue Perspektiven eröffnet. Neben zeitlosen Meisterwerken wie Schwanensee setzt dieses Format neue Maßstäbe für die Festtage. Im Mittelpunkt stehen weiterhin das klassische Tanzhandwerk und die faszinierende Geschichte von Clara, ihrem geheimnisvollen Nussknacker und einer Nacht voller Wunder. Neu ist die Art der Erzählung: konzentrierter, unmittelbarer und emotional verdichtet. Ein Live-Streichquartett begleitet die Tänzer:innen direkt auf der Bühne und verleiht Tschaikowskys weltberühmter Musik eine ganz besondere Präsenz. Der kammermusikalische Klang bringt feine Nuancen hervor und intensiviert jede Bewegung, jeden Ausdruck. Die Inszenierung setzt bewusst auf Klarheit und Fokus. Statt unpersönlicher Großraum-Effekte rücken tanzende Schneeflocken, funkelnde Traumwelten und echte Emotionen in den Vordergrund. „Der Nussknacker im Zauber der Weihnacht“ ist keine verkleinerte Version der großen Produktion, sondern eine eigenständige künstlerische Form, die durch stilvolle Reduktion an Wirkung gewinnt. Ein unvergessliches Kulturevent für Groß und Klein, das selbst Kinder und junge Ballettfans nachhaltig begeistert. Für alle, die den Nussknacker lieben, ist dies eine neue, außergewöhnlich nahe Begegnung mit einem vertrauten Werk. Für alle, die glauben, den Klassiker zu kennen, wird es zu einer überraschend frischen Erfahrung voller Festtagsmagie. TICKETS AN ALLEN VORVERKAUFSSTELLEN und Online bei Reservix oder Eventim.
Aufführungen | Ballett

Grand Classic Ballet

Wintertournee 2026/27 150 Vorstellungen in 50 Städten: Die Berliner Compagnie feiert 150 Jahre „Schwanensee“ und präsentiert den Weihnachtsklassiker „Der Nussknacker“. Die Ballett-Saison 2026/27 steht ganz im Zeichen eines historischen Jubiläums: Vor genau 150 Jahren feierte Tschaikowskys Schwanensee seine Uraufführung am Bolschoi-Theater. Das Grand Classic Ballet verbindet diesen Meilenstein der Ballettgeschichte mit dem beliebtesten Weihnachtsstück der Welt, dem Nussknacker. Seit Jahren steht die Compagnie Grand Classic Ballet für große klassische Balletterlebnisse auf deutschen Bühnen. Das GRAND CLASSIC BALLET ist eine Produktion der Berliner Eventagentur BE.entertained. Hier ist Konstantin Rain der Visionär hinter der Bühne. Als Gründer und Produzent des Grand Classic Ballet sowie als Kopf von BE.entertained ist er die treibende Kraft dieser deutschlandweiten Tournee. Er gestaltet die Produktionen so, dass sie die klassische Identität wahren, zugleich aber eine moderne und fesselnde Theatererfahrung für das Publikum schaffen. Das internationale Ensemble umfasst Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt. Die künstlerische Leitung liegt bei. Elizaveta Taranda. Als künstlerische Leiterin und Solistin des Grand Classic Ballet entstammt sie einer bedeutenden Ballettdynastie. Nach ihrer Ausbildung bei Meistern des Bolschoi-Theaters vereint sie meisterhaftes Können mit einer klaren Vision: die traditionsreiche Kunst des klassischen Balletts lebendig und nahbar für das heutige Publikum zu bewahren. Tickets über Eventim und Reservix
Aufführungen | Ballett

Grand Classic Ballet

Wintertournee 2026/27 150 Vorstellungen in 50 Städten: Die Berliner Compagnie feiert 150 Jahre „Schwanensee“ und präsentiert den Weihnachtsklassiker „Der Nussknacker“. Die Ballett-Saison 2026/27 steht ganz im Zeichen eines historischen Jubiläums: Vor genau 150 Jahren feierte Tschaikowskys Schwanensee seine Uraufführung am Bolschoi-Theater. Das Grand Classic Ballet verbindet diesen Meilenstein der Ballettgeschichte mit dem beliebtesten Weihnachtsstück der Welt, dem Nussknacker. Seit Jahren steht die Compagnie Grand Classic Ballet für große klassische Balletterlebnisse auf deutschen Bühnen. Das GRAND CLASSIC BALLET ist eine Produktion der Berliner Eventagentur BE.entertained. Hier ist Konstantin Rain der Visionär hinter der Bühne. Als Gründer und Produzent des Grand Classic Ballet sowie als Kopf von BE.entertained ist er die treibende Kraft dieser deutschlandweiten Tournee. Er gestaltet die Produktionen so, dass sie die klassische Identität wahren, zugleich aber eine moderne und fesselnde Theatererfahrung für das Publikum schaffen. Das internationale Ensemble umfasst Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt. Die künstlerische Leitung liegt bei. Elizaveta Taranda. Als künstlerische Leiterin und Solistin des Grand Classic Ballet entstammt sie einer bedeutenden Ballettdynastie. Nach ihrer Ausbildung bei Meistern des Bolschoi-Theaters vereint sie meisterhaftes Können mit einer klaren Vision: die traditionsreiche Kunst des klassischen Balletts lebendig und nahbar für das heutige Publikum zu bewahren. Tickets über Eventim und Reservix
Aufführungen | Theater

Es ist nie zu Späti | „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“ - Folge 143

Prime Time Theater

Da willst Du einfach nur Deinen wohlverdienten Ruhestand genießen … Doch dann schlurft das Schicksal auf breiter Gesundheitspantolette einmal kreuz und quer durch all Deine Pläne. So geht es in GWSW-Folge 143 gleich zwei Weddinger Kult-Ermittlern. Beide müssen wegen einer mutmaßlichen Spionage-Affäre aus der selbstgewählten Crime-Abstinenz zurück auf frische Fährten. Goldstrand und Fish ’n’ Chips adé – und dafür hallo, alte Tunnelanlage Ahrensfelde! Aber welche Rolle spielt wohl Doppelagentin Hannelore Birkenstock?
Aufführungen | Oper

Echna­ton (Akhna­ten)

Komische Oper Berlin

Oper in drei Akten [ 1984 ] Libretto von Philip Glass in Zusammenarbeit mit Shalom Goldman, Robert Israel, Richard Riddell und Jerome Robbins 2017 feierte Satyagraha an der Komischen Oper Berlin seine umjubelte Premiere. Nun erscheint ein weiteres Werk jener Opern-Trilogie des Minimal-Music-Pioniers Philip Glass, in deren Zentrum je eine Persönlichkeit steht, die die Welt veränderte: Diesmal ist es der ägyptische Pharao Echnaton. Regie führt Barrie Kosky, der nicht nur mit Moses und Aron gezeigt hat, wie bildmächtig und nahbar der Mythos in zeitgenössischen Klängen wirken kann. Theben um 1300 vor unserer Zeit, am Anfang einer neuen Ära: Amenophis III. ist tot. Sein Sohn Amenophis IV., der sich später Echnaton nennt, wird zum König gekrönt. Gezeigt wird seine Liebe zu Nofretete, darauf die Zerstörung der Tempel der herrschenden, polytheistischen Religion der Amun-Priester. Echnaton unter- stützt die neue Religion des Aton, in der als Höchstes einzig die Sonne verehrt wird. Schließlich springt die Handlung in die Gegenwart: Erzählt wird der Niedergang Echnatons und das Wiedererstarken der vorherigen Priesterkaste aus der Perspektive einer modernen Reisegruppe, die die historischen ägyptischen Stätten besucht. Im Hintergrund aber reiht sich der Schemen Echnatons in den Totenmarsch seines Vorgängers ein … In Philip Glass’ Arbeit nimmt die große Form der Oper eine zentrale Stellung ein. Mit Einstein on the Beach, Satyagraha und Echnaton schuf er ein Triptychon, das sich in den zwei ersten Teilen mit Albert Einstein und Mahatma Gandhi zwei prägenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts widmet. Der titelgebende ägyptische Pharao Echnaton lebte hingegen 3500 Jahre früher und gilt als Begründer der ersten monotheistischen Religion. Eine Religion, die sich nie gänzlich durchsetzte, nach Echnatons Tod zugrunde ging und doch als wichtige Wegbereiterin der monotheistischen Religionen – des Judentums, des Christentums und des Islam – gilt. Die Minimal Music entstand in den 1970er Jahren in den USA als Antwort auf die in Europa damals tonangebende serielle Musik. Die Minimal Music bedient sich in ihrer Struktur quasi »gebetsmühlenartig« wiederholender »patterns«. Durch die daraus resultierenden, fast unmerklichen Verschiebungen und Schichtungen gewinnen die Kompositionen jene suggestive Sogkraft, die als typisch für diesen Musikstil gilt und ihn weit über die klassische Fangemeinde hinaus zu einer der beliebtesten Musikrichtungen des 20. Jahrhunderts macht. INTERESSANT: Der die Oper prägende Bläserklang lässt sie besonders archaisch wirken. Der eigentliche Grund: Die Violinen passten bei der Uraufführung nicht in den Orchestergraben und wurden vom Komponisten einfach weggelassen. Musikalische Leitung: Jonathan Stockhammer Inszenierung: Barrie Kosky Bühnenbild: Klaus Grünberg Kostüme: Klaus Bruns Dramaturgie: Daniel Andrés Eberhard Chöre: Da­vid Ca­ve­li­us Licht: Klaus Grünberg Spielleitung: Katharina Fritsch Empfohlen ab Klasse 9 Sprache: Englisch, Ägyptisch, Aramäisch, Akkadisch und Deutsch Dauer: 3h inkl. Pause 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
Aufführungen | Oper

Jewgeni Onegin

Komische Oper Berlin

Lyrische Szenen in drei Akten [1879] Libretto von Pjotr I. Tschaikowski und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman in Versen von Alexander S. Puschkin In überwältigenden und detailreichen Naturbildern inszeniert Barrie Kosky Tschaikowskis melancholisches Seelendrama über die Hoffnungen, Sehnsüchte und das Scheitern von vier jungen Menschen, die am Ende erkennen müssen: Zum Fassen nahe war das Glück! Als der Dichter Lenski seine Verlobte Olga besucht und seinen geheimnisvollen Freund Jewgeni Onegin mitbringt, ist es um Olgas introvertierte Schwester Tatjana geschehen. Doch hart weist Onegin Tatjana von sich. Jahre später begegnet er ihr erneut – nun ist sie es, die sein plötzliches Liebesflehen nicht erhören will … Mit Jewgeni Onegin glückte Tschaikowski der Durchbruch als Opernkomponist und zugleich ein einzigartiger Beitrag zum modernen Musiktheater. Barrie Koskys Inszenierung wartet mit einem opulenten Bühnenbild auf, das die Poesie der Figuren und ihrer Tragödie in die Weite eines natürlichen Raumes versetzt. Jewgeni Onegin zeigt sich in Tschaikowskis unvergesslicher Musik als »feinnerviges Psychogramm junger Leute, die gerade zum ersten Mal erfahren, was unumkehrbare Entscheidungen sind.« [BR KLASSIK] Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich Musikalische Leitung: Anna Skryleva Inszenierung: Bar­rie Kos­ky Bühnenbild: Re­bec­ca Ringst Kostüme: Klaus Bruns Dramaturgie: Simon Berger Chöre: Da­vid Ca­ve­li­us Licht: Franck Evin Empfohlen ab Klasse 9 Russisch 2h 50min inkl. Pause 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
Aufführungen | Oper

Madama Butter­fly

Komische Oper Berlin

Premiere: 21.11.2026 Tragedia giapponese in drei Akten [1904] Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Schauspiel von John Luther Long und David Belasco Nach Aix-en-Provence und Lyon ist Andrea Breths bildschöne Madama Butterfly-Inszenierung an der Komischen Oper Berlin zu erleben – und dürfte auch hier kein Auge trocken lassen. So beschrieb Puccini sein Meisterwerk nicht umsonst als »empfindungsreichste Oper, die ich je geschrieben habe«. Die junge Geisha Cio-Cio-San alias »Butterfly« wird mit dem amerikanischen Marineoffizier Pinkerton verheiratet: Für ihn ist das Ganze ein »exotisches« Abenteuer, für Butterfly bedeutet die Ehe alles – ein Ende der Armut, eine rosige Zukunft, ein neues Leben als Mutter. Während der rücksichtslose Dandy Japan schnell verlässt, um in seiner Heimat eine »richtige« Ehefrau zu finden, wartet die nichtsahnende Butterfly mit dem gemeinsamen Kind auf die Rückkehr des Geliebten. Nach drei Jahren steht Pinkerton tatsächlich vor der Tür: Mit seiner neuen Frau möchte er Butterfly nun auch noch das Kind wegnehmen. Als die Japanerin endlich die Wahrheit begreift, sieht sie für sich nur noch einen Ausweg: den Tod! Puccinis weltberühmte Oper über die tragische Liebe zwischen einer hoffnungsvollen Japanerin und einem dekadenten Amerikaner hat bis heute nicht an Kraft verloren. Die Deutlichkeit, mit der der Komponist die kolonialistische Rücksichtslosigkeit des Westens in Frage stellt, war Anfang des 20. Jahrhunderts durchaus mutig. Während Pinkerton die wohl unsympathischste Tenorpartie Puccinis darstellt, durchlebt seine Titelheldin die vielleicht größte Entwicklung all seiner Opernfiguren – von der Geisha zur tugendhaften Ehefrau zur alleinerziehenden Mutter bis hin zur Selbstmörderin. Die Meisterin des psychologischen Realismus Andrea Breth überrascht in ihrer Inszenierung durch eine malerische Ästhetik. Kimonos, Kirschblüten und Kraniche kommen bei ruhiger Personenführung atmosphärisch zum Einsatz und legen den Fokus ganz auf das Wesentliche: die Figuren. Koproduktion mit dem Festival d’Aix-en-Provence, der Opéra National de Lyon und den Théâtres de la Ville de Luxembourg Musikalische Leitung: Yi-Chen Lin Inszenierung: Andrea Breth Bühnenbild: Raimund Orfeo Voigt Kostüme: Ursula Renzen­brink Dramaturgie: Klaus Bertisch Chöre: Da­vid Ca­ve­li­us Licht: Alexander Koppelmann Szenische Einstudierung: Marcin Lako­micki Empfohlen ab Klasse 7 Italienisch 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
Aufführungen | Oper

Lear

Komische Oper Berlin

Oper in zwei Teilen nach William Shakespeare eingerichtet von Claus H. Henneberg [1978] Ein Sturm zieht auf! Aribert Reimanns überwältigende Klassiker-Vertonung Lear kehrt zurück an die Komische Oper Berlin, wo schon Harry Kupfer und Hans Neuenfels den großen Stoff vom alten König inszenierten. Im Flughafen Tempelhof zeigt nun Barrie Kosky bildgewaltig, wie sich über Shakespeares erschütternder Vaterfigur ein Gewitter der Machtgeilheit entlädt. König Lear schleppt sich dem Tod entgegen. Sein Reich will er unter seinen drei Töchtern aufteilen, wobei jene den größten Teil erhalten soll, die den Vater am meisten liebt. Während Goneril und Regan einander in Liebesschwüren übertrumpfen, kämpft Cordelia, die jüngste, nicht um ihren Anteil. Sie, die den Vater ehrlich liebt, verweigert den Wettstreit und trifft ihn gerade damit schwer. Lear verstößt seine Lieblingstochter. Ohne Mitgift verheiratet er Cordelia an den König von Frankreich, der wenig später Lears Lande überfallen wird. Kaum ist das Reich geteilt, verbünden sich Goneril und Regan auch schon in offener Verachtung für den greisen Vater. Begleitet nur von seinem Narren, irrt der alte König nachts auf offenem Feld durch Regen und Sturm … Aribert Reimanns 1978 uraufgeführte Oper Lear verdichtet Shakespeares monumentales Drama in elf – teils simultan erklingenden – Szenen zu einem zeitlosen Meisterwerk von unvergleichlicher stimmlicher und instrumentaler Ausdruckskraft. Barrie Kosky inszeniert den Klassiker des modernen Musiktheaters als Endspiel eines Königs, der weiß, wie wenig Zeit ihm bleibt, und doch die Wahrheit nicht hören will. Der geliebt wird – und doch alleine sterben muss. Musikalische Leitung: Nicholas Carter Inszenierung: Bar­rie Kos­ky Bühnenbild: Re­bec­ca Ringst Kostüme: Klaus Bruns Dramaturgie: Sophie Jira Chöre: Da­vid Ca­ve­li­us Licht: Olaf Free­se Sounddesign: Holger Schwark Empfohlen ab Klasse 10 Deutsch 2 h 20 min, keine Pause Kurzeinführung 45 min vor Vorstellungsbeginn im überdachten Outdoor-Foyer

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