Aufführungen / Oper
Staatsoper Unter den Linden Berlin
Berlin, Unter den Linden 7
- Heute: Die schweigsame Frau

- Morgen: Preußens Hofmusik III
- Fearful Symmetries
- Nach(t)führung
- Nabucco
- Kammerkonzert VIII
- Konzert Opernkinderorchester
- Symphoniekonzert VIII mit François-Xavier Roth
- Liederabend Katharina Kammerloher
- Chorkonzert Apollo-Chor
- Willkommen in der Unterwelt
- Kinderkonzert VI: Verzaubert
- Quartett der Kritiker
- Workshop 60+: Die Entführung aus dem Serail
- Fabuloseum – Das kuriose Museum
- Konzert der Mecklenburgischen Bläserakademie
- Sommerkonzert Kinderchor der Staatsoper
- Pelléas et Mélisande
- Kammerkonzert IX
- Offenbachs Erzählungen - Eine Reise zum Mond und darüber hinaus
- Samson et Dalila
- Der Freischütz für Kinder
Aufführungen / Theater
Deutsches Theater Berlin
Berlin, Schumannstraße 13a
- Heute: Spirit And The Dust
- Morgen: Gier

- Premiere: Der Gesang des Pottwals
- Premiere: Polaris
- Prima Facie

- Der erste fiese Typ
- Die Physiker
- Jugend ohne Gott

- Parzival
- Automatenbüfett
- fünf minuten stille
- Ach, Mom!
- DT ATT - Autor:innenTheaterTage
- Fake Jews
- Das Deutsche Theater in Berlin zählt zu den bedeutendsten Sprechtheaterbühnen im deutschsprachigen Raum.
Aufführungen / Oper
Komische Oper Berlin
im Schillerttheater Belin
- Morgen: Führung Spezial Requisite
- Uraufführung: Mokka-Hits und Milchbar-Träume
- Nils Holgerssons wundersame Abenteuer
- Orlando
- Führung Baustelle Stammhaus
- Führungen
- Kammerkonzert 8: Amore!
- Berliner Sing Along
- Kammerkonzert 9: In Memoriam
- Führung Spezial Kostüm
- Führungen für Familien
- Sacre Chor
- Gala der Staatlichen Ballettschule
- Ab Sommer 2023 zieht das Ensemble wegen umfangreicher Bauarbeiten in das Schillertheater. Die Komische Oper Berlin steht für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater.
Aufführungen / Theater
Theater im Palais Berlin
Berlin, Am Festungsgraben 1
- Heute: Ein Stück Illusion
- Morgen: Thomas Mann: Mario und der Zauberer
- Uraufführung: Die Hexen von Bernau
- Nur nicht zu den Löwen
- Georg Kreisler: Unheilbar Gesund
- Prinzess Rosine
- Die verbotene Bibliothek
- Adam Schaf hat Angst
- Die Katze von Kampen
- Warum nur hold und schön und rein ...?
- Vergessene Diven
- BABA ISSUES von Tessniem Kadiri
- Tanke für uns allein!
- Das Theater Unter den Linden
- Das THEATER IM PALAIS BERLIN ist ein musikalisches Salontheater, das sich im historischen Palais am Festungsgraben mitten in Berlin vor allem den Themen und Geschichten rund um die Hauptstadt widmet.
Aufführungen / Kabarett
Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam Potsdam, Charlottenstraße 31
SatireTheater Potsdam Potsdam, Charlottenstraße 31
- Heute: KI sucht WG
- Morgen: DIE BUTTER STEHT WIRKLICH IM KÜHLSCHRANK!
- Fest: OBELISK SOMMERFEST
- Ich könnt schon wieder...!
- Die Comedy-Wundertüte
- IN DER BLÜTE MEINER ABNUTZUNG
- Besser Sex nach Sechs als Fünf vor Zwölf
- Fête de la Musique 2026
- Die Schatzinsel Potsdam präsentiert:
- IM OSTEN - Geschichten aus der SONDERZONE
- END-SPIEL mit Verlängerung
- SCHMUTZIGE LIEDER
- Sex, Suff u.a. Schadenfälle
- SOUVERÄN
- NATÜRLICHE INTELLIGENZ - DER LETZTE VERSUCH!
- KAMISI
- EIN ABEND MIT ROBERT KREIS!
- Hier findet das eigentlich Unmögliche statt: preußisches Kabarett!
Aufführungen / Theater
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Schwedt/Oder, Berliner Straße 46/48
- Heute: "Mephisto" nach Klaus Mann
- Morgen: War das jetzt schon Sex?
- Premiere: Shakespeare in Love
- Open Stage
- Die kleine Hexe
- Lasst uns froh und unten sein!
- Faust gerafft
- Scherben
- Odertal-Festspiele „Sommer am Fluss“
- Götz Alsmann - ... bei Nacht ...
- Alex Christensen & Friends
- Kino unterm Sternenhimmel: Michael
- Rebel Monster - Volbeat Tribute
- Kino unterm Sternenhimmel: 50 Jahre Roland Kaiser - Ein Leben für die Musik
- Deutsche Rocklegenden - Die Originalbands der 60er Jahre
- Camouflage - Sommer Open Air
- Taschenlampenkonzert 2026 - Open Air
- Wenzel & Band Open Air: Ich lebe gern
- Kino unterm Sternenhimmel: Song Sung Blue
- BOUNCE: Bon Jovi Tributeband
- WORK LIFE WHAT? - Stand Up. Kabarett. Beatbox.
- Kino unterm Sternenhimmel: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
- X-Perience - Electro Pop Sommer Open Air
- Schiller - Sommerklang - Open Air 2026
- Forced To Mode - The Devotional Tribute To Depeche Mode
- Veranstaltungsangebote aus Theater, Unterhaltung und Veranstaltungsservice im Nordosten Brandenburgs.
Aufführungen
| Schauspiel
Aufführungen
| Musiktheater
Salzburger Marionettentheater
Musikfest Berlin
Matthias Bundschuh – Regie, Bühne Georg Baselitz – Marionetten, Ausstattung Leonhard Winkler – Ausführender Bildhauer, Figurenbau Isabelle Faust – Violine Pascal Moraguès – Klarinette Giorgio Mandolesi – Fagott Reinhold Friedrich – Kornett Ian Bousfield – Posaune Wies de Boevé – Kontrabass Raymond Curfs – Schlagzeug Dominique Horwitz – Sprecher Die Marionettenspieler*innen und ihre Rollen: Edouard Funck, Ursula Winzer – Der Soldat Philippe Brunner, Eva Wiener – Der Teufel Vladimir Fediakov, Maximilian Kiener-Laubenbacher – Die Prinzessin Veronika Grimme – Der König / Der Veteran Marion Mayer – Der Ausrufer / Der Trompeter Philipp Schmidt – Der Trommler Ensemble des Salzburger Marionettentheaters – Dorfbewohner Igor Strawinsky (1882–1971): Die Geschichte vom Soldaten (1917/18) Ein Bühnenstück zu lesen, zu spielen und zu tanzen Text von Charles Ferdinand Ramuz, in der deutschen Nachdichtung von Hans Reinhart Szenische Aufführung Igor Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten ist ein Werk sui generis: keine Oper, sondern ein Stück „zu lesen, zu spielen und zu tanzen“. Matthias Bundschuhs Inszenierung dieses Musiktheaters ist nach der gefeierten Premiere im Rahmen der Salzburger Festspiele 2025 in Kooperation mit dem Salzburger Marionettentheater nun beim diesjährigen Musikfest Berlin zu erleben. Die Marionettenentwürfe der Produktion stammen von Georg Baselitz: Für den Maler, Bildhauer und Grafiker war der Gedanke leitend, dass die Marionetten mit einfachsten Mitteln und auf das Wesentliche reduziert gestaltet sein sollten. Komplettiert wird die bemerkenswerte künstlerische Konstellation durch den Schauspieler Dominique Horwitz als Sprecher sowie ein hochkarätig besetztes Miniaturorchester mit Isabelle Faust und ihren Freunden. Die Uraufführung der Geschichte vom Soldaten 1918 in Lausanne markierte nicht nur einen wichtigen Moment in der Schweizer Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts, sondern machte sie zu einem Schlüsselwerk der musikalischen Moderne. Zur Zeit des Ersten Weltkriegs befand Strawinsky sich im Exil am Genfer See, wo er den Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz kennenlernte. Aufgrund ausbleibender regulärer Einnahmen beschlossen die beiden Künstler, gemeinsam eine Art Wandertheater zu realisieren. Die Handlung um einen desertierten Soldaten, den Teufel, eine Geige und eine Prinzessin finden sie in einem russischen Volksmärchen, wobei Strawinsky und Ramuz die Vorlage in wesentlichen Punkten umarbeiteten. Die Protagonist*innen der Geschichte vom Soldaten erscheinen nicht als individuelle Charaktere, sondern als Figuren aus dem Repertoire des Puppen- und Jahrmarkttheaters. Die Musik ist für ein siebenköpfiges Instrumentarium geschrieben und besteht aus 16 knapp gefassten Nummern, in denen Strawinsky mit allgemeinen musikalischen Topoi vom Marsch bis zum Tango arbeitet. Charakteristisch sind der Aufbau aus kleinen – zwar variierten, in ihrer Substanz aber stabil bleibenden – Elementen, das Überlagern verschiedener Schichten mit je eigenen Rhythmen und eine gewisse klangliche Trockenheit und Härte. Das Salzburger Marionettentheater zählt zu den traditionsreichsten Figurentheatern weltweit und wurde 1913 von dem Bildhauer Anton Aicher gegründet. Das Ensemble besteht aus zehn Marionettenspieler*innen, die in den unterschiedlichsten handwerklichen Berufen ausgebildet sind, um Figuren, Bühnenbild und Requisiten selbst herzustellen. Im Jahr 2016 wurde die Spielpraxis des Salzburger Marionettentheaters zum immateriellen UNESCO Kulturerbe ernannt. Nach einem Besuch des Künstlers Georg Baselitz, der seit Langem ein Interesse an dieser Kunstform hegt, ergab sich die Zusammenarbeit fast zwangsläufig. Rasch fiel die Wahl auf die Geschichte vom Soldaten , wobei sich die von Baselitz entwickelten Marionetten zum artifiziell Hergestellten und Gemachten des Theaters bekennen: „Also besorgte ich mir ein dünnes Blech, das ich selbst biegen konnte, mit dem ich formal sehr frei umgehen konnte. […] Ich habe alle diese Gestalten selbst zurechtgeknittert, also zurechtgeformt. Den Körper, der ja üblicherweise unter Kleidung versteckt ist, habe ich nur vom Skelett her gezeigt — er besteht ausschließlich aus Pappröhren.“ Dauer: ca. 1h 15 min, ohne Pause Empfohlen ab 12 Jahren Eine Koproduktion des Salzburger Marionettentheaters mit den Salzburger Festspielen mit Unterstützung der Galerie Thaddaeus Ropac Die Tournee 2026 wird unterstützt von fürst developments, Salzburg. Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin
Aufführungen
| Oper
Deutsche Oper Berlin
Musikfest Berlin
Maxime Pascal – Musikalische Leitung Susanne Kennedy – Regie Markus Selg – Bühnenbild, Video Andra Dumitrascu – Kostüme Marcel Weber – Licht Florent Derex – Sounddesign Jeremy Bines – Choreinstudierung Weltparlament Beate Breidenbach – Dramaturgie Tarren Johnson, Marie Groothof, Dominic Santia, Ixchel Mendoza, Laurie Young – Performer*innen Chor der Deutschen Oper Berlin, Ensemble Le Balcon – Chöre Ensemble Le Balcon, Streichquartett aus dem Orchester der Deutschen Oper Berlin (Anna Matz, Monia Rizkallah, Kirsikka de Leval Jeziersk, Arthur Hornig) – Musiker*innen Karlheinz Stockhausen (1928–2007): Mittwoch aus Licht (1995–97) Oper in einem Gruß, vier Szenen und Abschied Deutsche Erstaufführung Szenische Aufführung Mit Beginn der neuen Intendanz von Aviel Cahn wagt sich die Deutsche Oper Berlin an ein Projekt, das Grenzen sprengt: Karlheinz Stockhausens Mittwoch aus Licht ist erstmals als szenische Opernproduktion im deutschsprachigen Raum zu erleben und wird vom mehrfach ausgezeichneten Künstler*innenduo Susanne Kennedy und Markus Selg zu einem immersiven Ritual verdichtet. Die musikalische Leitung liegt beim neuen Principal Guest Conductor und leidenschaftlichen Stockhausen-Kenner Maxime Pascal. Für das spektakuläre Helikopter-Streichquartett verlässt die Aufführung sogar den Theaterraum, denn die vier Streicher*innen sitzen in vier hoch über dem Publikum kreisenden Hubschraubern – ein einmaliges Live-Event für die ganze Stadt, dessen filmische Aufzeichnung anschließend Teil der Inszenierung wird. Nicht weniger als ein kosmisches Welttheater um Mann und Frau, Gut und Böse, Geburt und Tod entwirft der Klangvisionär Stockhausen in seinem monumentalen Zyklus LICHT. Die sieben Tage der Woche . Während in anderen Teilen des Zyklus der Kampf miteinander streitender Kräfte im Zentrum steht, deren Polarität unser Leben jeden Tag aufs Neue bestimmt, wird im Mittwoch die Utopie der Liebe und der spirituellen Verbindung im Geiste der Musik zelebriert – und der Glaube daran, dass Gemeinschaft und Solidarität möglich sind. Kompromisslos war Stockhausen auf der Suche nach einer neuen Art von Musik; er gilt als einer der innovativsten, aber auch streitbarsten Komponist*innen des 20. Jahrhunderts. Als Pionier der elektronischen Musik hat er nicht zuletzt die Popmusik – bis hin zu Kraftwerk und Björk – über alle Genregrenzen hinweg inspiriert. Spektakuläres Herzstück des Mittwoch aus Licht ist das Helikopter-Streichquartett. Hier erweitert Stockhausen den musikalischen Raum über den Theaterraum hinaus: Die Mitglieder eines Streichquartetts sitzen in vier hoch über dem Publikum kreisenden Hubschraubern. Die Streicherklänge mischen sich mit den Geräuschen der Rotorenblätter und werden aus luftigen Höhen in den Zuschauer*innenraum geschickt. Für die Produktion der Deutschen Oper Berlin wird das Quartett als einmaliges Event live für die ganze Stadt aufgeführt; die filmische Aufzeichnung des Quartetts wird Teil der Inszenierung. Das mehrfach ausgezeichnete Künstler*innenduo Susanne Kennedy und Markus Selg, das im Musiktheater mit Einstein on the Beach am Theater Basel sowie mit Parsifal an der Oper Antwerpen Aufsehen erregte, wird Mittwoch aus Licht in seiner ersten Opernproduktion in Berlin zu einem immersiven Ritual verdichten. Maxime Pascal, mit Beginn der neuen Intendanz Principal Guest Conductor, ist ein Kenner und leidenschaftlicher Anwalt der Musik Stockhausens und hat bis auf den Mittwoch bereits alle Teile des LICHT-Zyklus zur Aufführung gebracht. Einführungsveranstaltung jeweils 45 min vor Vorstellungsbeginn Dauer: circa 4 h, mit Pausen In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Eine Koproduktion mit der Philharmonie de Paris Mit freundlicher Unterstützung der LOTTO-Stiftung Berlin und dem Förderkreis der Deutschen Oper Berlin Eine Veranstaltung der Deutschen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele / Musikfest Berlin
Aufführungen
| Oper
Chineke! Orchestra / Cape Town Opera
Musikfest Berlin
Siyabulela Ntlale – Bassbariton (Porgy) Nonhlanhla Yende – Sopran (Bess) Lukhanyo Moyake – Tenor (Sportin’ Life) Conroy Scott – Bariton (Crown) Brittany Smith – Sopran (Clara) Siphamandla Moyake – Sopran (Serena) Lungelwa Mdekazi – Mezzosopran (Maria) Magdalene Minnaar – Regie Malika Rosalind – Dramaturgie, Textfassung Shaun Oelf, Grant van Ster – Choreografie Maritha Visagie – Kostüme, Leitung Garderobe Cape Town Opera Vocal Ensemble Antoinette Huyssen – Einstudierung Chineke! Orchestra Enrique Mazzola – Leitung The Gershwins®’: Porgy and Bess® (1935) Oper in drei Akten von George Gershwin, Erwin DuBose Heyward, Dorothy Heyward und Ira Gershwin Halbszenische Aufführung Mehr Vielfalt in der klassischen Musik! Diesem Ziel hat sich das 2015 in London gegründete Chineke! Orchestra verschrieben, das sich als Katalysator für Veränderungen versteht und sich für mehr Diversität innerhalb der Klassik-Branche einsetzt. Anlässlich ihrer Europa-Tournee mit der Cape Town Opera aus Südafrika präsentieren sie beim Musikfest Berlin George Gershwins Meisterwerk Porgy and Bess in einer halbszenischen Neuproduktion. Die Leitung übernimmt Enrique Mazzola. Als George Gershwin an Porgy and Bess arbeitete, war die Rassendiskriminierung in weiten Teilen der USA noch immer Normalität im öffentlichen Leben. Die quasi veristische Oper zählt heute zu den meistgespielten Bühnenwerken des 20. Jahrhunderts. Bereits 1952 stand Porgy and Bess bei den Berliner Festwochen im Titania-Palast im damaligen West-Berlin auf dem Programm, gefolgt von Aufführungen 1976 und 2012. Die Oper handelt vom Schicksal der sozial benachteiligten Afroamerikaner*innen im Süden der USA. Schauplatz ist die Cattfish Row, eine schäbige Gasse nahe dem Hafen von Charleston in South Carolina. Gershwin, der damals zu den erfolgreichsten Broadway-Komponist*innen seiner Zeit gehörte und sich in Porgy and Bess an den unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen orientierte (inklusive Jazzeinflüssen und Spirituals in teilweise höchst verwickelten musikalischen Sätzen), sorgte dafür, dass das Werk nicht nur einem elitären Opernpublikum zugänglich wurde. Zudem wollte er, dass Porgy and Bess ausschließlich von schwarzen Sänger*innen aufgeführt würde: ein ideales Projekt für das erstklassige Cape Town Opera Vocal Ensemble aus Südafrika und das Chineke! Orchestra, das seit seinem umjubelten Debüt 2017 bei den prestigeträchtigen BBC Proms in der Royal Albert Hall aus dem britischen Musikleben nicht mehr wegzudenken ist. Dirigent ist Enrique Mazzola, derzeitig Musikdirektor an der Lyric Opera of Chicago. Einführungsveranstaltung 19:10 Uhr, Südfoyer Dauer: circa 2 h 40 min, inklusive Pause in englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin
Aufführungen
| Schauspiel
fünf minuten stille
fünf minuten stille
Deutsches Theater Berlin
Drei Menschen finden sich in einem Raum wieder, den sie nicht mehr verlassen können. Alles, was sie wollen, sind fünf Minuten Ruhe. Dem Wind im Kornfeld lauschen. Den Vögeln im Geäst. Vielleicht sogar dem eigenen Herzschlag. Fünf Minuten ohne Meinungen, ohne Haltungen. Doch das stetige Rauschen der Welt zum Verstummen zu bringen, erweist sich als schwerer als gedacht. Kaum kehrt Stille ein, drängt sich die Welt von draußen wieder dazwischen – mit all ihren Stimmen, Gewissheiten und Widersprüchen. In einem jedoch scheinen sie sich einig: Die Hölle, das sind die anderen da draußen. Leo Meiers Stück zwei herren von real madrid wurde 2022 beim Heidelberger Stückemarkt mit dem Publikumspreis sowie dem SWR2-Hörspielpreis ausgezeichnet. Sein Stück auf der suche nach dem verlorenen bagger ist zu den Autor*innenTheaterTagen 2026 am Deutschen Theater eingeladen. Regie: Giulia Lancellotti Bühne: Diana Berndt Kostüme: Anna Weidemann Komposition & Sound: Marina Lukashevich Licht: Peter Grahn Dramaturgie: Christopher-Fares Köhler
Aufführungen
| Schauspiel
Parzival
Deutsches Theater Berlin
Parzival weiß nichts von der Welt. Er wächst abgeschieden im Wald auf, fernab von gesellschaftlichen Normen, Machtstrukturen und Kriegslogik. Doch die Welt lässt sich nicht dauerhaft fernhalten. Und so zieht Parzival los, raus in die Welt: naiv, neugierig und fest entschlossen, Ritter der Tafelrunde zu werden. Er irrt, fragt zu spät, trifft falsche Entscheidungen, begegnet Liebe, Ausgrenzung, Schuld und einer Idee, die größer ist als alles, was er bisher kannte: dem Gral. Was bedeutet es heute, ritterlich zu handeln? Was prägt unser Denken und unsere Taten, wenn Elternhaus und Schule keine zufriedenstellenden Antworten mehr geben? Wem hören wir zu – und wer hört uns? Zwischen Mythos und Gegenwart entsteht ein Abend über das Recht auf Orientierung und die Notwendigkeit, sich selbst einen Platz in der Welt zu erkämpfen, koste es, was es wolle. Regie: Joanna Praml Bühne: Claudia Kalinski Kostüme: Inga Timm Musik: Hajo Wiesemann Licht: Marco Scherle Dramaturgie: Bernd Isele, Dorle Trachternach Theaterpädagogik: Maura Meyer ab Klasse 9 Dauer: 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Automatenbüfett
Deutsches Theater Berlin
Frau Adam, eine geschäftstüchtige Wirtin, betreibt ein Automatenbüfett. Trotz aller Modernität – Speisen, Getränke und Musik kommen per Knopfdruck – bedeutet das: Brötchen schmieren, Bier ausschenken, von morgens bis mitternachts auf den Beinen sein. Ihr Mann Leopold, ein Träumer, ist ihr dabei keine große Hilfe. Statt im Geschäft zu helfen, sitzt er am Angelteich und ersinnt eine theoretisch gute Lösung, wie man die notleidende Bevölkerung mit preiswertem Eiweiß in Form von Zuchtkarpfen versorgen könnte. Eines Tages zieht er beim Angeln eine junge Selbstmörderin aus dem Wasser, nimmt sie mit nachhause und die Dinge geraten in Bewegung. Die junge Frau, Eva, hilft als Kellnerin aus und entpuppt sich nicht nur als verkaufssteigernder Magnet im Automatenbüfett, was der Chefin gleichermaßen Grund zur Freude und Dorn im Auge ist, sondern hilft auch dem Sozial-Visionär, seine Geschäftsidee den Honoratioren der Stadt nahezubringen, die zunächst ablehnend, dann aber zunehmend interessiert sind. Die österreichische Autorin Anna Gmeyner schrieb Automatenbüfett 1932, in einer Zeit des Epochenbruchs: „Europa ist ein Pulverfass, in das jeden Moment der zündende Funke fallen kann”, heißt es im Stück. Das Stück ist bei aller Brisanz des historischen Hintergrunds ein liebevolles Porträt der sogenannten kleinen (und auch der ganz armen) Leute, die sich mit Fleiß, Mutterwitz und Schläue durchwursteln und trotzdem weder Humor noch Zuversicht verlieren. Am Ende geht natürlich alles schief, aber auf eines ist Verlass: Lust und Liebe werden bleiben. Regie: Jan Bosse Bühne: Stéphane Laimé Kostüme: Kathrin Plath Musik: Arno Kraehahn Songs: Carolina Bigge Licht: Robert Grauel Dramaturgie: Karla Mäder
Aufführungen
| Schauspiel
Fake Jews
Deutsches Theater Berlin
1995 erscheint bei Suhrkamp ein Band mit Erinnerungen eines lettischen Holocaustüberlebenden. Die Veröffentlichung erhält zahlreiche Preise und wird als bewegendes Zeitdokument bestens besprochen. Bis nur drei Jahre später ein schweizerisch-jüdischer Journalist aufdeckt: Der Autor dieser angeblichen Memoiren ist weder Jude, noch war er je vom Terror der Nationalsozialisten betroffen, sondern schreibt aus einer erfundenen Perspektive, hat sich seine jüdische Biographie also nur ausgedacht. Allerdings: Diese Aneignung einer jüdischen Opferbiografie ist keineswegs ein Einzelfall, und was aufgrund der fiktiven Biografie des Binjamin Wilkomirski anschließend als „Wilkomirski-Syndrom” beschrieben wird, erfährt seit dem zweiten Weltkrieg regelrecht Konjunktur. Insbesondere im Land der Täter und der nicht flächendeckend aufgearbeiteten Familiengeschichten finden sich zahlreiche Figuren, die sich einen Vorteil durch die Behauptung einer Verfolgungsbiographie versprechen, unter ihnen eine bekannte Bloggerin, ein langjähriger Vorsitzender einer jüdischen Gemeinde bei Hamburg oder ein einflussreicher Journalist. In einer Gegenwart, in der die eigene Identität für die Sichtbarkeit und Relevanz einer Aussage zunehmendes Gewicht erhält, werden bestimmte Biographien zum Privileg: Ist die Aneignung jüdischer Identität also ein Karrierevorteil? Ein Verkaufsargument? Oder wird vielmehr nicht allzu genau überprüft, ob das Behauptete stimmt, wenn es historisch so sensibel ist? Noam Brusilovsky untersucht diese Fragen in einem Monologprojekt und beleuchtet die blinden Flecken der deutschen Erinnerungskultur in einer sich zunehmend polarisierenden Gegenwart. Regie: Noam Brusilovsky Ausstattung: Julia Plickat Musik: Tobias Purfürst Dramaturgie: Johann Otten Dauer: 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Der erste fiese Typ
Deutsches Theater Berlin
Cheryl ist eine aufgeräumte Person. Denkt sie zumindest über sich selbst: Schließlich hat sie dank ihrer selbsterfundenen Methode zur Alltagsorganisation (keine unnötigen Gänge im Haus, Geschirrverzicht durch Verzehr direkt aus Topf und Pfanne, Bücherlesen am Regal statt Chaos in der Wohnung) ihr Leben voll im Griff. Doch die Obsession zur Selbstkontrolle kann nicht über die emotionale Leere in ihrem Leben hinwegtäuschen, wie sie sich anfühlt, die Liebe, das weiß sie auch mit Anfang vierzig noch immer nicht so richtig. In ihrer Fantasie führt sie zwar eine hocherotische Beziehung zu Philipp, einem Vorstandsmitglied der Firma, in der sie arbeitet (dort werden Selbstverteidigungsvideos für Frauen vertrieben), doch dieser alte Sack ist seinerseits verknallt in eine viel zu junge Frau und fragt für diese Liebe ausgerechnet bei Cheryl mit obszönen SMS um Erlaubnis. Da ist es verständlicherweise ein nahezu seismischer Schock, als plötzlich Clee bei ihr einzieht, eine Frau halb so jung wie Cheryl, mit langen, blonden Haaren, stinkenden Füßen und einer, gelinde gesagt, recht unverstellten Art. Erst macht sie sich nur auf dem Sofa breit, wenig später stellt sie Cheryls gesamtes Leben in Frage: Ist es möglich, dass sie sich etwa in diese Frau verliebt hat? Regie: Sarah Kurze Bühne: Diana Berndt Kostüme: Katharina Achterkamp Musik: Marcel Braun, Samuel Wiese Licht: Kristina Jedelsky Dramaturgie: Johann Otten Dauer: 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Die Physiker
Deutsches Theater Berlin
Stellen Sie sich vor, Sie entdecken die Weltformel. Eine Erkenntnis, die in den falschen Händen den Untergang der Menschheit bedeuten könnte. Was tun? Verkünden? Verbergen? Oder den Wahnsinn vortäuschen, um die Welt zu retten? Der Physiker Möbius entscheidet sich für den inszenierten Wahnsinn. Um diese Formel vor Missbrauch zu schützen, zieht er sich in ein Sanatorium – unter der Leitung von Dr. Mathilde von Zahnd – zurück. Dort kommt es zu zwei mysteriösen Morden an Krankenschwestern. Die Täter scheinen schnell gefunden. Doch bald zeigt sich: Nichts ist, wie es scheint. Dürrenmatt schrieb sein Stück im Schatten des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung und doch ist das Stück heute aktueller denn je. Die „Weltformel“ bleibt Symbol für jene wissenschaftlichen Erkenntnisse, deren Folgen sich nicht mehr kontrollieren lassen. In einer Zeit, in der Wissen Macht bedeutet – und Macht selten moralisch ist – stellt das Stück die unbequeme Frage: Wer trägt Verantwortung für das, was denkbar ist? Mit Werken wie Romulus der Große, Der Besuch der alten Dame und Die Physiker wurde Dürrenmatt zu einem der prägenden Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Regisseur Bastian Kraft, der am Deutschen Theater Berlin bereits Max Frischs Biografie: Ein Spiel, George Bernard Shaws Pygmalion sowie Tod eines Handlungs-reisenden (2017), Der Besuch der alten Dame (2014) inszenierte, widmet sich dem Dürrenmatt-Klassiker, mit feinem Gespür für das Tragikomische und einem präzisen Blick auf die Abgründe unter der Oberfläche. Die Handlung entfaltet sich mit der Spannung eines Kriminalstücks; jede Szene ein Auslöser für die nächste, wie in einer Kettenreaktion. Im Zentrum steht die zentrale Frage: Ist eine Katastrophe noch aufzuhalten, wenn sie erst einmal als Möglichkeit in den Raum gestellt wurde? Und so wird Dürrenmatts Stück selbst zur dramatischen Kettenreaktion, in der das Unvermeidliche unaufhaltsam Form annimmt. Regie: Bastian Kraft Bühne: Peter Baur Kostüm: Jelena Miletić Musik: Björn SC Deigner Video: Jonas Link Licht: Cornelia Gloth Dramaturgie: Christopher-Fares Köhler
Aufführungen
| Film
Kino unterm Sternenhimmel: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Zwischen schillernder Theaterwelt und skurrilem Familienleben beginnt für Joachim ein aufregender neuer Lebensabschnitt voller überraschender Begegnungen, großer Gefühle und ungewöhnlicher Erfahrungen. Eine charmant erzählte Geschichte über Selbstfindung, Kunst und das Chaos des Erwachsenwerdens – mal humorvoll, mal berührend, immer voller Atmosphäre. Joachim wird unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die prächtige Villa seiner Großeltern. Dort begegnet er einem Alltag voller ungewöhnlicher Rituale, geprägt von der charmanten Exzentrik und den trinkfreudigen Gewohnheiten seiner Großmutter und seines Großvaters. Gleichzeitig taucht Joachim in die intensive und oft eigenartige Theaterwelt ein, in der Leidenschaft, Konkurrenz und Selbstdarstellung den Ton angeben. Zwischen den Theaterproben und den Eigenheiten des Familienlebens gerät Joachim in einen Strudel aus Selbstzweifeln, kuriosen Begegnungen und inspirierenden Momenten. Auf seinem Weg versucht er, sich nicht nur in der Theaterwelt zu behaupten, sondern auch herauszufinden, wer er wirklich ist. Regie: Simon Verhoeven Drehbuch: Joachim Meyerhoff Verleih: Warner Bros Dauer: 2h 17min 12,00 €
Aufführungen
| Kabarett
WORK LIFE WHAT? - Stand Up. Kabarett. Beatbox.
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Eine Weltpremiere: Die erste Show mit der einzigartigen Kombination aus Stand-up, Kabarett & Beatbox. Die Comedians Daniel Heinz und Michael Frowin treffen auf Daniel Mandolini alias Mando Beatbox – Entertainer, Loopstationartist und Beatbox-Weltmeister. WORK LIFE WHAT? - Comedy. Kabarett. Beatbox. Das gab’s noch nie: Comedy, Kabarett & Beatbox! Ein neues Dreamteam erobert die Comedy-Bühnen: Der Beatbox-Weltmeister und international gefeierte Geräuschemacher Mando Beatbox, Comedian und Wortakrobat Daniel Heinz und Stand-up-Kabarettist und Autor Michael Frowin. Drei Männer. Eine Panne. Kein Empfang. Und die Frage aller Fragen: War’s das schon – oder kommt noch was im Leben? Daniel und Michael stranden im runtergekommenen „Hotel California“. Zwischen Karriere, Krise und Klangschale kämpfen sie mit dem täglichen Spagat des modernen Lebens. Getrieben von „Ich muss“ und „Ich muss loslassen“ suchen sie nur eins: Ruhe – und finden immerhin den Ruheraum. WORK LIFE WHAT? Ein satirischer Selbstversuch im Dschungel von Fakes, Breaking-News und Midlife-Panik WORK LIFE WHAT? Ein Comedy-Abenteuer zwischen Lotusblüte und Lachflash. WORK LIFE WHAT? Drei Typen, ein Hotel, null Plan – aber maximale Unterhaltung. WORK LIFE WHAT? Kabarett trifft Beatbox. Eine völlig neue Kombination! Lachen garantiert – Erleuchtung optional. Mit: Daniel Heinz, Michael Frowin und Mando Beatbox Regie: Hans Holzbecher Idee & Buch: Michael Frowin & Hans Holzbecher Textbeiträge: Peter Gitzinger & Johannes Rehmann Songs: Michael Krebs, Andreas Langsch, Thomas Pigor, Frowin & Holzbecher Sounds & Arrangements: Daniel Mandolini Technik & technische Einrichtung: Merlin Verhoeven Kostüme: Claudia Valorzi Eine Produktion von Heinz & Frowin mit Die Oderhähne Frankfurt (Oder) & dem Theaterschiff Hamburg 28 € Tickets online oder über Besucherservice 03332 538 111
Aufführungen
| Film
Kino unterm Sternenhimmel: Song Sung Blue
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Mike Sardina schlägt sich erfolglos als Sänger-Imitator durchs Leben, bis er Claire kennenlernt. Gemeinsam gründen sie die Neil Diamond-Tribute-Band „Lightning and Thunder“ und feiern überraschend große Erfolge – doch hinter dem Ruhm warten auch persönliche und tragische Herausforderungen. Als Mike Sardina (Oscar®-Nominierter Hugh Jackman, Les Misérables) die Sängerin Claire Stengl (Oscar®-Nominierte Kate Hudson, Almost Famous – Fast berühmt) zum ersten Mal auf der Bühne sieht, ist es sofort um ihn geschehen. Mike, ein Vietnam-Veteran und ehemaliger Alkoholiker, jobbt als Mechaniker – doch sein Herz schlägt für die Musik, die er abends auf kleinen Bühnen spielt. In Claire erkennt er dieselbe Begeisterung. Schnell entsteht zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit. Sie gründen die Neil-Diamond-Tribute-Band „Lightning & Thunder“ – es ist der Beginn einer unvergesslichen Liebesgeschichte, die weit über die gemeinsame Leidenschaft zur Musik hinausgeht. Mit SONG SUNG BLUE präsentiert Regisseur und Drehbuchautor Craig Brewer (Hustle & Flow) ein mitreißendes Epos über die innige und kreative Verbindung zweier Musiker, die zeigen, dass es keine Rolle spielt, wann im Leben man sich findet – Hauptsache, Herz und Musik schlagen im gleichen Takt. Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt der Film die Geschichte von Claire und Mike Sardina, die es als Band „Lightning & Thunder“ von einer kleinen Garage bis in die Clubs von Milwaukee schaffen. Das Paar gelangt zu unerwartetem Erfolg, der allein auf der engen Verbundenheit zueinander beruht. Selbst als ein Schicksalsschlag alles verändert, besinnen sich die beiden auf ihre Liebe – zur Musik und zueinander. Quelle: upig.de Regisseur: Craig Brewer Kooperation mit dem FilmforUM Schwedt Dauer: 2h 13min 12,00 €
Aufführungen
| Film
Kino unterm Sternenhimmel: 50 Jahre Roland Kaiser - Ein Leben für die Musik
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Musiklegende Roland Kaiser feiert dieses Jahr sein Kino-Debüt. Im Rahmen seiner ausverkauften "RK50 I 50 Jahre – 50 Hits!"-Tournee im vergangenen Jahr wurde er filmisch begleitet. Erlebe Roland Kaiser so persönlich und eindrucksvoll wie nie zuvor! Ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte wird auf der Bühne lebendig: Mit seinem Konzertfilm zur Jubiläumstour „RK50 | 50 Jahre – 50 Hits!“ blickt die Musiklegende auf unvergessliche Momente seiner ausverkauften Tournee zurück. Aufgezeichnet während der großen Stadiontour im Sommer 2024, präsentiert der Film die größten Hits seiner Karriere in emotionalen und energiegeladenen Live-Versionen – voller Gänsehautmomente und einzigartiger Konzertatmosphäre. Ergänzt wird das musikalische Erlebnis durch spektakuläre Showbilder, exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Touralltags, Interviews mit langjährigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern sowie persönliche Rückblicke auf fünf Jahrzehnte Bühnenleben. Der Konzertfilm begeisterte bereits ein großes Publikum und lief zeitgleich in mehr als 500 deutschen Kinos. Nun lässt sich dieses besondere Erlebnis auch auf der Odertalbühne genießen. Regiesseur: Hans Pannecoucke Kooperation mit dem FilmforUM Schwedt Dauer: 1h 57min 12,00 €
Aufführungen
| Film
Kino unterm Sternenhimmel: Michael
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben - weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden. Kooperation mit dem FilmforUM Schwedt 12,00 €
Aufführungen
| Kabarett
Lasst uns froh und unten sein!
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Mitternächtig geht in Schwedt ein Geist um: Fritzchen Schleicher mit den elastischen Lügen. Ein Schelm, wer den Bundeskanzler darin entdeckt. Die olle Glotzmann wartet nach mehr als 45 Jahren in der Friedlieb-Ferdinand-Runge-Straße auf die Abrissbirne. Ihre sexgeile Nachbarin macht dagegen im Mondlicht Yoga. Und die Penner beschließen, ihr Wohnrecht auf eine Parkbank mittels Grundgesetz und Gewehr selbst in die Hand zu nehmen, denn wer ihnen den Müll auf den Kopf schmeißt, kann ja nur rechts sein oder mehr als rechts, doppelt rechts... oder ist das dann nicht schon wieder links? Diese und andere Fragen stellen die Schwedter Amateurkabarettisten in ihrem neuen Programm und fühlen sich – wahrscheinlich wie die meisten – noch recht wohl unter den politikgemachten „Steinschlägen“. Lachen Sie mit, ärgern Sie sich gesund und bleiben Sie den Stechäpfeln gewogen – denn noch gibt es sie, wenngleich an ihnen die bezaubernde Patina der edlen Reife nicht zu übersehen ist. Aber vielleicht gilt bei ihnen wie bei einem guten Wein, je älter, desto...
Aufführungen
| Aufführung
Improtheater LUX
Goethe-Institut Berlin
Eine Fremdsprache zu lernen, ist mit vielen Fallstricken verbunden. Sprachliche und kulturelle Missverständnisse sind vorprogrammiert. Genau das greift das LUX-Theater mit einem Augenzwinkern auf und transformiert es mithilfe von Impulsen aus dem Publikum in gekonnte Comedy-Improvisation, die Menschen im Lachen vereint.
Aufführungen
| Schauspiel
Othello
Shakespeare am Insulaner
Ein schwindelerregender Thriller mit charakterstarken Figuren. Der Feldherr Othello kehrt siegreich aus einer Seeschlacht mit der türkischen Flotte in seine Heimat Zypern zurück. Doch nicht jeder gönnt ihm seine Erfolge. Sein wahnhaft eifersüchtiger Untergebener Jago und dessen Gehilfe Rodrigo hecken einen Plan aus, und dichten Desdemona, Othellos Frau, eine Affäre mit dem unbeliebten Cassio an. Sich immer weiter in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstrickend wird Othello vom Blutrausch erfasst, dessen Auswirkungen verheerend sind. Es ist Krieg. Zypern droht ein Angriff der türkischen Flotte. Die Machthaber Venedigs entsenden ihren besten Mann, den Feldherrn Othello, zur Verteidigung der Insel. Doch die feindlichen Schiffe geraten in einen Sturm und werden versenkt. Als Sieger gefeiert, zieht Othello mit seinem Gefolge in Zypern ein. Mit dabei ist Jago, ein von Rach- und Eifersucht zerfressener Kriegskumpan und Untergebener Othellos. Er neidet ihm nicht nur seine beruflichen Erfolge und die Heirat mit der jüngeren und adeligen Desdemona, sondern verdächtigt ihn auch, mit seiner eigenen Frau Emilia eine Affäre gehabt zu haben. Schützenhilfe bekommt er von Rodrigo, einem unglücklich in Desdemona verliebten Mann, der Jagos Ressentiments gegen Othello teilt. Aus Rache ersinnt Jago daher einen Plan zur Vernichtung Othellos und flüstert ihm ein, der in Ungnade gefallene Cassio sei allzu vertraut mit Desdemona gewesen. Die Saat der Eifersucht fällt auf fruchtbaren Boden. Othello verstrickt sich zusehends in Jagos Netz aus Intrigen und Lügen und als dann noch ein Taschentuch, Liebespfand Othellos an Desdemona, bei Cassio auftaucht, steht die Entscheidung für den vermeintlich Gehörnten fest: Desdemona muss sterben. Und am Ende sind es nicht nur die Soldaten Othello, Jago und Cassio, die verwundet oder getötet auf dem Schlachtfeld zurückbleiben, sondern auch die Zivilisten: Desdemona, Rodrigo und Emilia, Jagos eigene Frau. Opfer von Othellos Blutrausch, Kollateralschäden eines Mannes im Wahn. Erschüttert und fassungslos schauen wir zu. Wie konnte es so weit kommen? Othello – ein Meilenstein der Theaterliteratur und eines der klügsten Stücke Shakespeares – ist ein reizvolles Vorhaben. Ein packender Thriller, charakterstarke Figuren im unweigerlichen Sog der menschlichen Katastrophe, getrieben von Liebe und Neid, Hass und Eifersucht. In neuer Übersetzung und in unserer eigenen Bühnenästhetik werden die Musikalität und Virtuosität der Spielerinnen und Spieler mit Leichtigkeit, rasanten Verwandlungen und emotionaler Intensität in Szene gesetzt. So wird Shakespeare aktuell und direkt erlebbar: Gestern wird Heute, Alt wird Neu, Tragik und Witz spielen zusammen und Sie erleben die Shakespeare Company Berlin wie gewohnt als leidenschaftlich spielwütiges Ensemble, das das Publikum zutiefst berührt, unterhält und Begeisterung entfacht. Sechs Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen. Regie: Nico Selbach Übersetzung: Martin Molitor Musik: Bernd Medek Bühne: Birgit Stössel Kostüme: Gabriele Kortmann Licht und Technik: Raimund Klaes Schauspieler*innen: Katharina Kwaschik, Katja Uhlig, Philipp-Manuel Bodner, Michael Günther, Thilo Herrmann, Joel Schultze-Motel Spieldauer ca. 2,5 Stunden, eine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Zwei Herren aus Verona
Shakespeare am Insulaner
Zwei Jugendfreunde - die vermeintlichen Herren aus Verona- Valentin und Proteus müssen sich trennen. Der Eine (Valentin) will hinaus in die Welt, um am Hofe des Herzogs von Mailand sein Glück zu finden. Der Andere (Proteus) ist in Julia verliebt, möchte sie unter keinen Umständen verlassen, wird aber kurz darauf von seiner Mutter (Antonia) gezwungen, Valentin hinterher nach Mailand an den Hof des Herzogs zu reisen. In Mailand angekommen, verliebt sich Valentin in die schöne Silvia, die nach des Vaters Wunsch den reichen Adligen Thurio heiraten soll. Auch Proteus verliebt sich in Silvia und um sich die Gunst des Herzogs zu sichern, ködert Proteus den Herzog und Thurio mit einer geschickten Intrige, die Valentin in die Verbannung zwingt. Inzwischen hat sich Julia als Mann (Sebastian) verkleidet nach Mailand aufgemacht, um Proteus wiederzusehen. Was dann geschieht, ist schwer in Worte zu fassen: Silvia verschmäht die Liebesschwüre des Proteus, der Julia längst vergessen hat. Proteus macht die verkleidete Julia (Sebastian) zu seinem Diener, der/die in Proteus Auftrag bei Silvia für ihn werben soll. Der verbannte Valentin wird im Wald zwischen Mailand und Mantua von Banditen überfallen, die ebenso wie er verbannt wurden und von Valentins Geschichte so gerührt sind, dass sie ihn zum Anführer machen. Nun flieht Silvia vom Hof, um Valentin zu suchen. Proteus, Sebastian, der Herzog und Thurio suchen ihrerseits nach Silvia, die im Wald von den Räubern gefangen und zu Valentin gebracht wurde. Es kommt zu der unvermeidlichen Begegnung aller Beteiligten und zu einem verrückten Showdown. Sechs Schauspieler*innen in 18 Rollen. Regie: Arnim Beutel Übersetzung: Martin Molitor Ausstattung: Kathrin Hegedüsch Musik: Hans Petith Dramaturgie: Johanna-Julia Spitzer Licht und Technik: Raimund Klaes SchauspielerInnen: Katharina Kwaschik, Caroline Siebert, Katja Uhlig, Johannes Quissanga, Michael Günther, David Nádvornik Spieldauer ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause
Aufführungen
| Schauspiel