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Komische Oper Berlin

Seit ihrer Gründung steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. »Profiliert« aber nicht im Sinne von repräsentativer Routine, sondern als markante, scharf umrissene Ausrichtung. Wir sind der Ansicht: Im Musiktheater geht es vor allem um eines - Menschen zu bewegen. Wir präsentieren neue Sichtweisen, nicht nur auf die Stücke, sondern auch auf die Form selbst.

Mit dem Namen »Komische Oper« knüpft Gründervater Walter Felsenstein an die Unmittelbarkeit und Volksnähe der französischen Opéra comique, aber auch an die im Krieg zerstörte Berliner Komische Oper in der Friedrichstraße an der Weidendammer Brücke an, deren Intendant Hans Gregor 1905–1911 von ähnlichen Ideen inspiriert war und eine »Kunst ohne Konvention, Vorurteile und Künstlereitelkeiten« forderte.

Kontakt

Komische Oper Berlin
Stiftung Oper in Berlin
Behrenstraße 55-57
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30. 202 60-0
Fax: +49 (0)30. 202 60-405
E-Mail: karten@komische-oper-berlin.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Komische Oper Berlin

Oper

La Cage Aux Folles (Ein Käfig voller Narren)

Jerry Herman

Premiere: 28.1.2023

Musical in zwei Akten [1983]
Musik und Gesangstexte von Jerry Herman
Buch von Harvey Fierstein
Nach dem Stück Ein Käfig voller Narren von Jean Poiret
Deutsch von Martin G. Berger

»Ich bin, was ich bin und was ich bin, ist kein Geheimnis« – und das soll es auch nicht sein! – 1983 schallt ein Befreiungsschlag vom Broadway bis nach London, Paris, Wien und Berlin und läutet den Siegeszug eines Musicals ein, das alle aufatmen lässt, die sich ein Leben jenseits kleinkarierter Konventionen wünschen. Ein Plädoyer dafür, den eigenen Gefühlen zu trauen, sich nicht zu verstellen und so die Welt zu einem ein bisschen bunteren, schöneren und lebenswerteren Ort zu machen.

Georges betreibt äußerst erfolgreich den Nachtclub La Cage aux Folles. Absoluter Star ist sein Lebensgefährte, die Dragqueen Zaza alias Albin – eine Paraderolle für Schauspieler Stefan Kurt. Abgesehen von Zazas launischen Capricen läuft es gut im Club, bis eines Tages Jean-Michel, Georges Sohn aus einer früherenBeziehung, auftaucht. Jean-Michel liebt seinen Vater und Zaza, die ihn gemeinsam aufgezogen haben, besonders aber liebt er Anne, Tochter eines ultrakonservativen Politikers. Er will sie heiraten und bittet Georges, zu Zazas größter Enttäuschung, allein zum ersten Treffen mit der Familie zu kommen. Als dann beim gemeinsamen Abendessen mit den Schwiegereltern in spe gleich zwei Mütter auftauchen, ist das Chaos perfekt.

Jerry Herman schuf mit La Cage aux Folles einen Klassiker des Musical-Genres. Einmal gehört, bekommt man dessen bekannteste Melodie »I am what I am« nie mehr aus dem Ohr. Inszeniert von Barrie Kosky wird es
zum immer gültigen Plädoyer für Toleranz und den Mut, zu sich selbst zu stehen!

Übrigens
Die deutsche Erstaufführung 1985 am Theater des Westens mit Helmut Baumann als Zaza ist legendär. Er darf in Barrie Koskys Inszenierung natürlich nicht fehlen!

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Oper

Die Rache der Fleder­maus

nach Die Fledermaus von Johann Strauss
in einer Bearbeitung von Stefan Huber und Kai Tietje [1874/2018]
Gastspiel des Casinotheaters Winterthur

Premiere: 10.02.2023

Die Fledermaus im alle Grenzen sprengenden Taschenformat

Pünktlich zum 75. Geburtstag sind die Geschwister Pfister, mit Johann Strauss’ Die Fledermaus, zurück – jenem Werk, mit dem Walter Felsenstein 1947 das Haus an der Behrenstraße eröffnete. Jetzt allerdings ohne Geigen und ohne Plüsch, sondern in einer radikal neuen Fassung mit Bass, Gitarre und schrägen Rhythmen. Die Komische Oper Berlin zeigt den Klassiker in einer Form, die Operettenfans wie -skeptiker:innen gleichermaßen zu begeistern vermag.

In ihrer witzig-schrägen Bearbeitung der Fledermaus bedienen sich der musikalische Leiter Kai Tietje und Regisseur Stefan Huber respektlos aller musikalischer Klischees, verarbeiten die Hits des Walzerkönigs zu Swing und Tango oder lassen die berühmte Ouvertüre a-cappella erklingen. In der Geschichte um Vergnügungssucht, Schadenfreude und elende Besäufnisse singen, spielen und betrügen die Geschwister Pfister, während Stefan Kurt als dauerbesoffener Gefängniswärter Frosch durch das Geschehen stolpert. Begleitet werden sie dabei von den drei Zucchini Sistaz, Kai Tietje am Klavier und Akkordeon und dem auf zehn Instrumenten fast gleichzeitig spielenden Francesco Carpino. Musik und Figuren wirbeln – nicht zuletzt dank der mitreißenden Choreographien von Danny Costello – wild durch die musikalische Zauber- und Mottenkiste, von der Belle Époque bis zur Hippie-Zeit.
Stefan Huber, der an der Komischen Oper Berlin mit seinen Inszenierungen von Clivia und Roxy und ihr Wunderteam Erfolge feierte, braucht nicht mehr als einige Sessel, ein paar Requisiten und stilechte Kostüme für diese irrwitzige Show!

Nicht verpassen
Wer Stefan Kurt in seiner unschlagbar virtuosen Spielfreude als Frosch lieben gelernt hat, sollte ihn auch als Zaza in La Cage aux Folles erleben!

Musikalische Leitung: Kai Tietje
Inszenierung: Stefan Huber
Choreographie: Danny Costello
Bühnenbild und Kostüme: Heike Seidler

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Festival

Schall​&​Rausch

Festival für brandneues Musiktheater

Im Februar 2023 gibt die Komische Oper Berlin den Startschuss für Schall&Rausch – das neue, jährlich stattfindende Festival für brandneues Musiktheater. Auf dem Areal der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln – zwischen fußläufig erreichbarem Vollgutlager, KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst und SchwuZ Queer Club – lädt Schall&Rausch dazu ein, brennende Themen und experimentierfreudige Musik mit popkulturellem Glanz und Glamour zu feiern.

Ohne Scheu vor Melodien, Beats und Stroboskopen bringt die Komische Oper Berlin das Musiktheater zehn Tage lang zum Glühen. Performance trifft auf Konzert, Profis auf Laien, Lokales auf Internationales, der Musiker und Regisseur Schorsch Kamerun auf den chinesischen Künstler Tianzhuo Chen, der belgische Performer und Regisseur Benjamin Abel Meirhaeghe auf Künstler:innen des südafrikanischen, von William Kentridge gegründeten Centre for the Less Good Idea, um in guter Komische-Oper-Tradition den Spagat zwischen Experiment und Pop, Tiefgang und funkelnder Oberfläche zu wagen.

Schall&Rausch pulsiert im Rhythmus der Gegenwart und kratzt am Putz des Musiktheaters. Es gibt einen Ausblick auf eine mögliche Zukunft des Genres und zugleich auf die bevorstehende Sanierungszeit, in der die Komische Oper Berlin ihr Stammhaus verlässt und an verschiedenen Orten der Stadt zu Gast sein wird. Mit Schall&Rausch wagt sie einen großen Schritt hinaus in die Stadt!

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Konzert

Der diskrete Charme der Re­duk­tion

Konzertinstallation von Schorsch Kamerun
Schall&Rausch

Wie lange können und wollen wir – die Menschheit, ihre Städte und Ökonomien – noch weiterwuchern? Um diese Kardinalfrage kreist die neue Musiktheaterinstallation von Schorsch Kamerun und seinen Mitstreiter:innen. Mit einem Neuköllner Bürger:innenchor, Künstler:innen der Komischen Oper Berlin und dem Publikum versucht Der diskrete Charme der Reduktion, dem Trauma-Auftrag des Wachstumsdiktats beizukommen.

Regie, Konzept, Komposition, Musik, Text: Schorsch Kamerun
Musik und Produktion: PC Nackt
Ausstattung: Katja Eichbaum
Dramaturgie: Christina Runge
Produktionsleitung: Rebecca Undine Schettler
Regieassistenz/Abendspielleitung: Sophie Busch
Ausstattungsassistenz: Rozsa Sebő

Performer: Schorsch Kamerun
Musiker: PC Nackt
Performer Text: Annemaaike Bakker
Sänger: Ivan Turšić
Bürger:innenchor
Richardchor Neukölln
Anwohner:innen
Musiker:innen der Komischen Oper Berlin: Deniz Tahberer, Bernhard von der Gabelentz, Julia Lindner, Christian Tränkner, Jörg Lorenz, Mario Kopf

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Performance

Gig Theatre "Spec­ta­cles"

Benjamin Abel Meirhaeghe
Schall&Rausch

Regisseur, Sänger und Shootingstar der belgischen Performing Arts, Benjamin Abel Meirhaeghe, sucht gemeinsam mit dem Komponisten Laurens Mariën und der Tänzerin Hanako Hayakawa nach neuen Liebesritualen. Mit einer Mischung aus Pop, Klassik, Musik und Tanz gibt das performative Konzert den ersten Aufschlag zur neuen Formatreihe Gig Theatre – zwischen Musik-Gig und Theateraufführung.

Musik: Laurens Mariën, Benjamin Abel Meirhaeghe
Dramaturgie und Text: Louise van den Eede, Benjamin Abel Meirhaeghe
Choreographie: Hanako Hayakawa
Mix: Jasper Segers

Performers: Benjamin Abel Meirhaeghe, Laurens Mariën, Hanako Hayakawa

Stehplätze. Sitzmöglichkeiten für Menschen mit Einschränkung.

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Performance

Gig Theatre "Albertine Sarges"

Koproduktion mit dem Musicboard Berlin
Schall&Rausch

Gig Theatre – das ist Performance und Konzert, Gig und Theateraufführung, ganz nah an den Künstler:innen sein und auf Tuchfühlung gehen. Das Musicboard Berlin und die Komische Oper Berlin starten unter dem Titel Gig Theatre eine neue Reihe innerhalb des Festivals Schall&Rausch.

Die Berliner Künstlerin Albertine Sarges, Pop-Musiker:in und ehemalige Stipendiatin des Musicboard Berlin, rockt die Bühne im SchwuZ Queer Club und präsentiert mit ihrer Band ein musikalisches Abenteuer zwischen Post-Punk und Dream-Pop, das sich spielerisch und lässig mit gesellschaftlichen Diskursen wie feministische Theorien, Gender-Stereotypen bis hin zu Themen wie psychischer Gesundheit auseinandersetzt.

Albertine Sarges lädt die Zuschauer:innen mit ihrer Performance zu emotionalen Höhen und Tiefen ein, die stets von ihrem eigensinnigen Humor geprägt wird.

Mit: Albertine Sarges, Sebastian Eppner, Robert Kretzschmar, Lisa Baeyens, Federico Corazzini

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Performance

Gig Theatre "Malonda"

Koproduktion mit dem Musicboard Berlin
Schall&Rausch

Gig Theatre – das ist Performance und Konzert, Gig und Theateraufführung, ganz nah an den Künstler:innen sein und auf Tuchfühlung gehen. Das Musicboard Berlin und die Komische Oper Berlin starten unter dem Titel Gig Theatre eine neue Reihe innerhalb des Festivals Schall&Rausch.

Musikerin, Aktivistin und ehemalige Stipendiatin des Musicboards Berlin, Malonda betritt die Gig-Bühne mit einer Produktion, in der ihre Leidenschaft für große Emotionen und die Auseinandersetzung mit dekolonialen Identitätsfragen aufeinandertreffen. Malondas Elektronischer Divenpop ist eine Mischung aus der musikalischen Anmut Hildergard Knefs und der exzentrischen Attitüde von Grace Jones –das ergibt einen glamourösen Auftritt, bei dem die Ohrwürmer nicht ausbleiben!

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Performance

Surplus Circus / African Exodus

S’busiso Shozi, Nhlanhla Mahlangu, Centre for the Less Good Idea
Schall&Rausch

Sieben südafrikanische Sänger-Performer:innen setzen sich in African Exodus mit Migrationsgeschichten der Bantu in der Niger-Kongo-Region auseinander – eine musikalische Reise durch die Lieder der Bantu, pulsierende Rhythmen und eine gute Prise Humor.

Vorab gehen im Surplus Circus Risiko und Spiellust Hand in Hand, wenn es gemäß der Philosophie des Centre for the Less Good Idea heißt, scheinbar unvollendete Ideen aus African Exodus gemeinsam mit Musiker:innen der Komischen Oper Berlin improvisierend zu neuen musikalischen Erzählungen zu fügen!

In englischer Sprache, Suaheli, Zulu und weiteren Sprachen aus Zentral- und Westafrika.

Musikalische Leitung: Nhlanhla Mahlangu
Regie: S’busiso Shozi
Licht: Wesley France
Sound Design: Zain Vally
Inspizienz: Dimakatso Motholo

Performer:innen: Thulani Zwane, S’busiso Shozi, Volley Nchabeleng
Sängerin: Josefine Mindus
Musiker:innen Centre for the Less Good Idea: Yogin Sullaphen, Sydney Gwadiso, Dikeledi Modubu, Isaac Mahlodi Rakotsoane, Lindokuhle Thabede, Simphiwe Sikhakhane
Musiker:innen der Komischen Oper Berlin: Arnulf Ballhorn, Matthias Kamps, Mariam Machaidze, Frank Schulte

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Performance

Trance

Tianzhuo Chen
Schall&Rausch

Der Titel dieser zwölfstündigen Performance ist Programm: Zwischen Ritual und Clubkultur laden Tianzhuo Chen und seine Beschwörer:innen dazu ein, in einen immersiven Kosmos einzutauchen, zu wandeln, zu verweilen und sich den treibenden Beats hinzugeben.

Triggerwarnung: Starke Licht- und Soundeffekte, teilweise sehr laut, Stroboskoplicht, Nacktheit.

Inszenierung, Künstlerische Leitung, Bühnenbild: Tianzhuo Chen
Kostüme: Chenting Yu
Visuals: Tianzhuo Chen, Guang Yang
Dramaturgie: Petra Poelzl
Produktionsleitung: partner in crime
Licht: Akihiko Tanida
Sound Design: Sebastian Meyer
Produktionsassistenz: Diane Esnault

Performance und Musik: City, Dis Fig, Felix-Florian Tödtloff, Ican Harem, KIM KHAN, Lavinia Vago, Léa Latour, Siko Setyanto, Ndoho Anghe, OMI, Ylva Falk, ¥ØU$UK€ ¥UK1MAT$U

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Kammerkonzert

Baroque Prince

Unglaublich nah!

Akustisch und elektronisch, Pop und Barock und immer präsent: der Mythos des von Fans umgarnten Künstlers. Nach dem Motto „die Mischung macht’s“, bietet dieses Kammerkonzert ein Programm bei dem Händels Geist in Prince‘ Musik schlüpft und Benjamin Britten mit Björk durchmischt wird, um zu einem opulenten und poppigen Klangerlebnis zu verschmelzen!

Mit Arnulf Ballhorn (E-Bass), Ralf Templin (Gitarre), Dennis Tahberer (Violine), Frank Schulte (Keyboard) und Maria Fiselier (Mezzosopran)

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Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Große Oper in zwei Aufzügen [1791]
Libretto von Emanuel Schikaneder
Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein

Tamino im Magen des Drachens, die Königin der Nacht als riesige Spinne, tanzende Sternbilder und fliegende Schmetterlingsknaben – der Zauber, den Die Zauberflöte der Komischen Oper Berlin auf Jung und Alt ausübt, scheint ungebrochen.

Und das nicht nur in Berlin: Über 450.000 Menschen in der ganzen Welt haben die bei Publikum und Presse gefeierte Inszenierung der britischen Theatertruppe »1927« und Barrie Koskys mit ihrer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« [BERLINER MORGENPOST] mittlerweile gesehen. Nach Stationen in Los Angeles, Madrid, Helsinki, Paris, Peking, Tokyo, Adelaide, Auckland, New York und vielen anderen Städten rund um den Globus ist sie in dieser Spielzeit auch in Houston und Montreal zu erleben – und natürlich in ihrer Heimat Berlin! »Ein umwerfender live-action cartoon, so hinreißend, dass jegliche Kritik verstummt«. [LOS ANGELES TIMES]

Die Zauberflöte scheint mehr Fragen und Rätsel aufzuwerfen, als Antworten zu geben. Am Ende versagen alle Logik und aller Verstand vor der unermesslichen Fantasie dieser Zauberoper. Ihr Geheimnis liegt in tieferen Schichten menschlicher Grunderfahrungen, für die eben das Märchen die angemessene Ausdrucksform zu sein scheint und nur die Musik die passende Sprache findet. Nicht umsonst ist der »Titelheld« der Oper ein Instrument, oder eben schlichtweg: die Musik.

Musikalische Leitung: Erina Yashima
Inszenierung: Suzanne Andrade, Barrie Kosky
Animationen: Paul Barritt
Konzeption: »1927« (Suzanne Andrade und Paul Barritt) und Barrie Kosky
Bühnenbild, Kostüme: Esther Bialas
Dramaturgie: Ulrich Lenz
Chöre: David Cavelius
Licht: Diego Leetz

Deutsch

2 h 45 min, inkl. Pause

30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)

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Oper

Die Liebe zu drei Orangen

Sergej S. Prokofjew

Oper in vier Akten (10 Bildern) und einem Prolog [1921]
Libretto vom Komponisten nach dem Divertissement Любовь к трём апельсинам von Wsewolod E. Meyerhold und Wladimir N. Solowjow nach dem Märchenspiel L’amore delle tre melarance [1761] von Carlo Gozzi
Deutsche Textfassung von Jürgen Beythien und Eberhard Sprink

»Ein musikalisches Wundertheater!« [Berliner Morgenpost] Das aberwitzige Märchen über einen melancholischen Prinzen, der sich in drei Orangen verliebt, kehrt zurück auf den Spielplan – in der knallbunten Inszenierung von Andreas Homoki. Eine Liebeserklärung an das Theater und dessen Verwandlungsfähigkeit. »Dieser Prokofjew geht mit solch ansteckender Begeisterung über die Bühne, dass das Publikum ganz und gar aus dem Häuschen gerät« [Opernwelt] – und das seit nunmehr 20 Jahren!

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Mechthild Seipel
Dramaturgie: Werner Hintze
Chöre: David Cavelius
Licht: Franck Evin

2 Stunden 30 Minuten

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Oper

Rusalka

Antonín Dvořák

Lyrisches Märchen in drei Akten [1901]
Libretto von Jaroslav Kvapil
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Rusalka, die Tochter eines mächtigen Wassermanns, hat sich unsterblich in einen menschlichen Prinzen verliebt. Trotz aller Warnungen ist sie bereit, für ihre Liebe ihr Leben hinter sich zu lassen und Mensch zu werden. Die Nixe ist bereit jedes Opfer zu bringen, doch der Prinz, ein Mensch und schwach, hält dieser Liebe nicht stand. Der Preis, den Rusalka für ihre Liebe am Ende zu zahlen hat, ist hoch und bitter. Barrie Koskys dunkel-romantische Inszenierung des tschechischen Märchenstoff s beschwört als Kammerspiel ebenso sinnliche wie gewaltige Bilder herauf, die, der melancholischen Poesie der Musik Dvořáks folgend, das Publikum unwiderstehlich in ihren Bann ziehen. »Momente von fast schon surrealer Schönheit, das Geschehen bleibt – wie Märchen eben sind – ebenso poetisch wie rätselhaft.« [DEUTSCHLANDFUNK]

Musikalische Leitung: Erina Yashima
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild und Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Bettina Auer
Chöre: David Cavelius

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Konzert

Ebb’ und Fluth

Sinfoniekonzert mit Nadja Zwiener und Elina Albach

Musikalische Leitung und Violine: Nadja Zwiener
Solistin, Cembalo: Elina Albach


Georg Philipp Telemann [1681–1767]: Hamburger Ebb’ und Fluth 55:C3
Arcangelo Corelli [1653–1713]: Concerto grosso in g-Moll op. 6, Nr. 8 Fatto per la Notte di Natale
Georg Friedrich Händel [1658–1759]: Concerto grosso op. 5, Nr. 4 Passacaglia
Johann Sebastian Bach [1685–1750]: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

Die in Alte-Musik-Kreisen und unter Liebhaber:innen des Originalklangs gefeierten Musikerinnen
Nadja Zwiener (Violine) und Elina Albach (Cembalo) wagen den Sturz in die Fluten der barocken Meister!

In Georg Philipp Telemanns Wassermusik – auch be­kannt unter dem Titel Hamburger Ebb’ und Fluth – erwachen die griechischen Gottheiten Thetis, Neptun und die Najaden in Tänzen wie der Sarabande und der Gigue zum Leben und schwappen aus dem Hafenbecken direkt zu uns in den Konzertsaal. Gleich der Bewegung der Gezeiten bricht das Orchester in den Werken Händels und Corellis immer weiter solistisch auf und verteilt sich im Raum, nur um mit Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 3, deren Air zu den wohl bekanntesten Stücken der Barockmusik zählt, zu voller Größe zurückzufinden und den Saal von neuem zu fluten!

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Konzert

Trans­at­lan­tic

Sinfoniekonzert mit James Gaffigan und Tom Erik Lie

Dirigent: James Gaffigan
Solist, Bariton: Tom Erik Lie
Orchester der Komischen Oper Berlin


Lukas Foss [1922–2009]: Introductions and Good-Byes, Libretto: Gian Carlo Menotti
Paul Hindemith [1895–1963]: Symphonische Metamorphose von Themen Carl Maria von Webers
Sven Daigger [*1984]: Neues Werk, Auftragskomposition der Komischen Oper Berlin, (Uraufführung)
Samuel Barber [1910–1981]: Sinfonie Nr. 1 op. 9

Sinfonische Moderne Zwischen New York und Berlin

Mit einem Programm zwischen den Kontinenten stellt sich James Gaffigan als designierter Ge­neralmusikdirektor der Komischen Oper Berlin dem Publikum vor. Vier Komponisten des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, die sich zwischen den kulturellen Zentren New York und Berlin verorten: Der gebürtige Berliner Lukas Foss, der die Konventionen einer amerikanischen Cocktailparty in eine absurd-komische Kurzoper zu gießen weiß, Paul Hindemiths in den USA entstandene Metamorphose, der US-Amerikaner Samuel Barber, dessen erste Sinfonie wiederum in Europa entstand und die dennoch den Sound Amerikas in sich trägt, und eine Uraufführung des Komponisten Sven Daigger maßgeschneidert für die Komische Oper Berlin – sie alle vereint, dass sie sich, egal auf welchem Kontinent, in keine Schublade stecken lassen.

45 min vor der Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt

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Fest

Ball der Ko­mi­schen Oper Berlin

Glitter and be gay!

»Wouldn't You Like to Be on Broadway?« heißt es in Kurt Weills New Yorker Musical Street Scene. Und die einzig richtige Antwort darauf kann nur lauten: Yes, I would! Daher lädt die Komische Oper Berlin zum Ball unter dem Motto »Broadway!«. Vom eleganten Empfang bis zum exzellenten Dinner auf der Bühne – alles steht unter dem Zeichen der schillernden Lichtreklamen des weltberühmten New Yorker Theaterboulevards. Und natürlich spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin mit den unsterblichen Musical-Hits aus der Feder von Cole Porter, Stephen Sondheim oder Leonard Bernstein zum Tanz auf – samt einem musikalischen Überraschungsproramm um Mitternacht!

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Komische Oper Berlin

Stiftung Oper in Berlin

Seit ihrer Gründung steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. »Profiliert« aber nicht im Sinne von repräsentativer Routine, sondern als markante, scharf umrissene Ausrichtung. Wir sind der Ansicht: Im Musiktheater geht es vor allem um eines - Menschen zu bewegen. Wir präsentieren neue Sichtweisen, nicht nur auf die Stücke, sondern auch auf die Form selbst.

Mit dem Namen »Komische Oper« knüpft Gründervater Walter Felsenstein an die Unmittelbarkeit und Volksnähe der französischen Opéra comique, aber auch an die im Krieg zerstörte Berliner Komische Oper in der Friedrichstraße an der Weidendammer Brücke an, deren Intendant Hans Gregor 1905–1911 von ähnlichen Ideen inspiriert war und eine »Kunst ohne Konvention, Vorurteile und Künstlereitelkeiten« forderte.

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Bewertungen & Berichte Komische Oper Berlin

Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Theater Die Gorillas Berlin, Cuvrystr 20a
Aufführungen / Theater Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Linienstr. 227
Aufführungen / Theater Constanza Macras / DorkyPark Berlin, Herzbergstr. 40-43
Aufführungen / Theater Schaubühne am Lehniner Platz Berlin Berlin, Kurfürstendamm 153
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Konzerte / Konzert Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Ereignisse / Festival Maerzmusik Berlin 17. bis 26.3.2023
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Theater Improtheater Paternoster Berlin Berlin, Voßbergstraße 3
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Varieté Berliner Kabarett-Theater DIE WÜHLMÄUSE
Mo, 6.2.2023, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum Schloss Neu-Augustusburg
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Theater Museum
Di, 7.2.2023, 10:00 Uhr
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater Berlin, Bismarckstraße 110
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Theater Tribühne Berlin Berlin, Otto-Suhr-Allee 18
Aufführungen / Theater Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Theater Theater- und Konzertstätte Jüterbog Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Poetenpack Potsdam Potsdam, Lennéstr. 37
Aufführungen / Theater theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Theater Podewil Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Theater Kleines Theater Berlin Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Theater Theatersport Berlin Berlin, Bürgerheimstr. 8
Aufführungen / Theater Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
Aufführungen / Theater BühnenRausch Berlin, Erich-Weinert-Straße 27
Aufführungen / Kabarett Kabarett Kartoon Berlin, Kochstraße 50
Aufführungen / Theater "Die Gorillas" Ratibortheater Berlin, Cuvrystrasse 20
Aufführungen / Theater Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Theater Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Kulturveranstaltung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Comedy QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Theater BKA-Theater Berliner Kabarett Anstalt Berlin, Mehringdamm 34
Aufführungen / Theater Theater Mirakulum - Puppenkomödie Berlin Berlin, Brunnenstraße 35
Aufführungen / Theater Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Theater Theater o.N. (Zinnober) Berlin, Kollwitzstr. 53
Aufführungen / Theater Theater TRANSIT Berlin, Boxhagener Str. 99
Aufführungen / Show Wintergarten Varieté Berlin, Potsdamer Str. 96
Aufführungen / Theater Wintergarten Berlin Berlin, Potsdamer Straße 96
Aufführungen / Theater Chamäleon Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40/41
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131
Aufführungen / Theater Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater Stage Theater Am Potsdamer Platz Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Theater Theater der Migranten Reuterkiez Theater Berlin, Bürknerstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1

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