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Netz.Werke | Online

Konzerthaus digital

Konzerthausorchester Berlin

Das Konzerthaus Berlin nutzt Augmented und Virtual Reality-Elemente, Smartphone-Apps, VR-Brillen, Streamings und Games, um so viele Menschen wie möglich in ihrer Lebensrealität zu erreichen. Während der Pandemiezeit haben wir unsere vorhandene Expertise im Bereich digitale Vermittlung ausgebaut und innovative Formate geschaffen, die auch nach Ende der Beschränkungen als Säule des Konzerthaus-Angebots weiterentwickelt werden. Selbstverständlich können und sollen sie das gemeinsame Erlebnis eines realen live musizierten Konzerts am Gendarmenmarkt nicht ersetzen.
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Cabinet of Folksongs

Zafraan Ensemble e.V.

Pünktlich zum 4. Advent, am Sonntag, den 21. Dezember um 11 Uhr wird auf unserer Website die Online-Premiere von Cabinet of Folksongs zu sehen und zu hören sein für all die, die diesen außergewöhnlichen Konzertabend nochmal hören wollen oder zum ersten Mal entdecken möchten! Die Vorfreude ist groß! Zafraan Ensemble: Liam Mallett Flöte Martin Posegga Saxophone Emmanuelle Bernard Violine Josa Gerhard Viola Martin Smith Violoncello Beltane Ruiz Molina Kontrabass Clemens Hund-Göschel Klavier Anna Viechtl Harfe Daniel Eichholz, Minhye Ko Perkussion Horia Dumitrache Klarinette Katrīna Paula Felsberga, Sopran Miguel Pérez Iñesta, Dirigent Emmanuelle Bernard, Künstlerische Leitung Sebastian Hanusa, Dramaturgische Begleitung Piotr van Gielle Ruppe, Produktionsleitung Luciano Berio: Folk Songs (1964) für Stimme, Flöte, Klarinette, Viola, Violoncello, Harfe und zwei Perkussionisten Louis Andriessen: Letter from Cathy (2003) für Stimme, Perkussion, Harfe, Klavier, Violine und Kontrabass Ádám Bajnok, Claire-Mélanie Sinnhuber, François Sarhan, Ian Anderson, Lisa Streich, Maija Hynninen, Manuela Guerra, Oscar Bianchi, Samir Odeh-Tamimi, Yoav Pasovsky und Zeynep Gedizlioğlu: Cabinet of Folksongs (2025, UA) Elf Miniaturen für Stimme, Flöte, Klarinette, Saxophon, Perkussion, Harfe, Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass „Ein Musikwerk ist nie alleine – es hat immer eine große Familie, mit der es klarkommen muss, (…) und es muss im Stande sein, in der Gegenwart auf viele verschiedene Weise zu leben.“ Luciano Berio Mit „Cabinet of Folksongs“ nimmt das Zafraan Ensemble gemeinsam mit der lettischen Sopranistin Katrina Paula Felsberga die 100. Geburtstage des Komponisten Luciano Berio und der Sängerin Cathy Berberian zum Anlass für ein Projekt im Spannungsfeld von Volksmusik und Avantgarde, von individuellem Ausdruckswillen, kultureller Aneignung und der kreativen Auseinandersetzung mit traditioneller Musik. Den Ausgangspunkt hierfür bilden Luciano Berios 1964 uraufgeführte „Folk Songs“, ein Zyklus aus elf für Sopran und Ensemble arrangierter Volkslieder unterschiedlichster Herkunft, den er für seine damalige Frau, die Sängerin Cathy Berberian schrieb und der heute zu den Klassikern der Nachkriegsavantgarde zählt. Dem gegenübergestellt werden elf Uraufführungen kurzer Miniaturen für Sopran und Ensemble, komponiert als Auftragswerke von elf Komponist*innen unterschiedlichster Herkunft. Grundlage der Neukompositionen sind „Dainas“, kurze, vorchristliche Texte, Lieder, Sinn- und Zaubersprüche, die der lettische Ethnologe Krišjānis Barons Ende des 19. Jahrhunderts sammelte und für deren Aufbewahrung er einen kunstvoll gefertigten Schrank bauen ließ – das „Cabinet of Folksongs“. Die Sammlung gilt heute als zentraler Teil des nationalen kulturellen Gedächtnisses Lettlands. Sie bildet aber zugleich die Basis für eine künstlerische Auseinandersetzung, die sich aktiv von einer nationalistischen Vereinnahmung kulturellen Erbes distanziert und nach alternativen, künstlerisch-produktiven, von Dialog und Empathie geprägten Wegen der Aneignung sucht. Ergänzt wird das Programm durch Louis Andriessens „Letter from Cathy“, einer Vertonung eines Briefs Cathy Berberians aus dem Jahr 1964. Mit der Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds Berlin.
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ISABEL ALLENDE (digital): Mein Name ist Emilia del Valle

internationales literaturfestival berlin: ilb

Eine Figur, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht: Emilia del Valle, Tochter eines chilenischen Aristokraten und einer irischen Nonne, wird 1866 in San Francisco geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen in Mexiko bei ihrem Stiefvater auf. Siebzehnjährig geht sie nach Chile. Dort will sie als Reporterin vom herannahenden Bürgerkrieg berichten – oder ist es vielleicht doch der Liebe und ihrer geheimnisvollen Herkunft wegen? Sicher ist, Emilia ist Schriftstellerin, Abenteurerin – und eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht. Wie kaum eine andere Autorin versteht es Isabel Allende ihre Romanheldinnen mit den Schrecken und Umbrüchen der Geschichte zu konfrontieren und sie dennoch in ihrer Individualität sichtbar zu machen. Auch Allende, die während des Militärputsches in Chile zur Geflüchteten wurde, kennt solche Schicksale. Vielleicht weiß sie deshalb so gut um die Kraft des Erzählens und die Bedeutung weiblicher Selbstermächtigung. Auf dem ilb war sie vielfach zu Gast – nicht nur mit ihren zahlreichen Bestsellern, sondern auch als kluge Beobachterin der Geschichte des südamerikanischen Kontinents. Im Jubiläumsjahr feiert sie mit »Mein Name ist Emilia del Valle« [Ü: Svenja Becker] Deutschlandpremiere im Haus der Berliner Festspiele. »Isabel Allende ist eine großartige Geschichtenerzählerin, die mit tiefem Mitgefühl und Verständnis schreibt. Ihr Platz als Ikone der Weltliteratur ist ihr längst sicher.« [Khaled Hosseini] Isabel Allende wird der Veranstaltung digital zugeschaltet. Moderiert von Marie Kaiser Es liest Katja Riemann Es dolmetschen Tuesday Bhambry und Felix Pahl Die Veranstaltung findet auf Englisch mit simultaner Übersetzung ins Deutsche und mit Lesestellen auf Deutsch statt.
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Maria Stuart

Deutsches Theater Berlin

Maria Stuart, katholische Königin von Schottland, ist vor ihrem Volk geflohen, welches ihr Auftragsmord an ihrem Gatten vorwirft. In England erhofft sie von ihrer Cousine, der protestantischen Königin Elisabeth, politisches Asyl, erhebt gleichzeitig aber Anspruch auf ihre Krone, als deren rechtmäßige Erbin sie sich sieht. Sie wird gefangen genommen und interniert, Befreiungsversuche von jungen Rettern schlagen fehl. Doch Marias Glanz strahlt auch aus dem Kerker heraus: Sie kann auf eine treue Anhängerschaft zählen und weiß Frankreich an ihrer Seite. Als mehreren Mordanschläge auf Königin Elisabeth vereitelt werden, soll Maria Stuart als vermeintlich Verantwortliche hingerichtet werden. Doch in Elisabeths Beraterstab gehen die Meinungen auseinander, ein Versöhnungsversuch in Form eines Aufeinandertreffens der beiden Königinnen scheitert grandios. Elisabeth zögert, das Todesurteil zu vollstrecken. Sie fürchtet die Entscheidung in einem Duell, das keine Siegerin kennen wird. Friedrich Schillers Maria Stuart ist ein Ränkespiel im Geflecht von Politik, Religion, Liebe und Macht, dem alle Figuren unentrinnbar unterworfen sind. Schiller zeichnet ein Tableau von Mächtigen, die Verantwortung scheuen und an ihren Positionen ersticken. Und er zeigt sie als zutiefst menschliche Charaktere, die in ihrem Tun oder Nicht-Tun einsam, isoliert und unfrei immer wieder bei sich selbst landen. Regie: Anne Lenk Bühne: Judith Oswald Kostüme: Sibylle Wallum Musik: Camill Jammal Licht: Cornelia Gloth Dramaturgie: David Heiligers Dauer: 2 Stunden 5 Minuten, keine Pause Altersempfehlung: ab Klasse 10 Für Schulklassen: Maria Stuart bieten wir als Stream für das digitale Klassenzimmer an, den Sie für Ihre gesamte Schulklasse an Ihrem Wunschtermin nutzen können. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an service@deutschestheater.de.

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