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Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Forum.Regionum | Symposium

Ligeti - Raum - Interpretation

Berliner Philharmoniker

Im Mai 2023 wäre der Komponist György Ligeti 100 Jahre alt geworden. Im Rahmen der Biennale der Berliner Philharmoniker widmet sich ein Symposium des Staatlichen Instituts für Musikforschung (SIM) zwei Themen, die für Ligetis Schaffen von großer Bedeutung sind: Raum und Interpretation. Eintritt frei. Veranstalter: Staatliches Institut für Musikforschung
Forum.Regionum | Gespräch

Gregor Gysi trifft Martin Wuttke

Deutsches Theater Berlin

Seit nunmehr 19 Jahren heißt es einmal im Monat sonntags ab 11 Uhr: Gregor Gysi trifft Zeitgenoss:innen, der Ex-Politiker, Rechtsanwalt und Publizist lädt prominente Zeitgenoss:innen aus Politik, Sport und Kultur zum Gespräch.
Forum.Regionum | Diskussion

Ukraine verstehen

Deutsches Theater Berlin

Podiumsdiskussion mit musikalischem Beitrag Eine Veranstaltung des Verlags Klett-Cotta mit dem Zentrum für Liberale Moderne Steffen Dobbert gibt Antworten auf einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Weshalb kämpft sie so furchtlos für Selbstbestimmung und Freiheit? Woher kommt das Nationalbewusstsein des ukrainischen Volkes? Und warum steht im größten in Europa liegenden Land auch die europäische Nachkriegsordnung auf dem Spiel? Dieses Buch ist eine Reise durch die wechselvolle Geschichte der Ukraine, des wohl derzeit mutigsten Landes unseres Kontinents. Zerstörung des Kosakenstaates, Holodomor, blutige Revolutionen und Putins Invasion – die Ukraine musste eine Menge verkraften, vielleicht mehr als jede andere Nation Europas. Viel zu lange haben wir die Ukraine nicht verstanden, wussten nichts mit der Kyjiwer Rus, mit Iwan Masepa, dem Holodomor oder dem Budapester Memorandum anzufangen. Steffen Dobbert beschreibt einen brutalen Weg zur Freiheit und die Entwicklung eines ukrainischen Nationalbewusstseins – von den Ursprüngen des ersten Kosakenstaats, über die Ausrufung der Ukrainischen Volksrepublik, bis zum aktuellen Verteidigungskrieg. Eine prägnante Überblicksdarstellung in zugänglicher Sprache, die das erforderliche Wissen vermittelt, um die Vorgänge in der Ukraine einordnen und verstehen zu können. Eine Veranstaltung des Verlags Klett-Cotta mit dem Zentrum für Liberale Moderne
Forum.Regionum | Gespräch

Popsalon: Drangsal (Max Gruber)

Deutsches Theater Berlin

Der November ist da, die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Darum laden sich Balzer und Müller den Berliner Fürsten der Finsternis in den Popsalon. Max Gruber alias Drangsal gehört zu den aufregendsten Musikern seiner Generation. Auf seinem Debütalbum „Harieschaim“ von 2016 hat er Postpunk und Goth in die Gegenwart überführt. Auf dem Nachfolger „Zores“ von 2018 wich die baritoneske Melancholie großen Pop-Gesten nach Vorbild von Prefab Sprout. Auf seinem dritten Album „Exit Strategy“ von 2021 hat er die klingelnden Postpunk-Gitarren des Frühwerks mit dramatisch schnappatmenden Streichern gemischt, aber auch mit hysterisch schreienden Euro-Rave-Synthie-Fanfaren und o-ho-ödeldi-hö-haften Stadionchören: große Kunst! Und mit „Mädchen sind die schönsten Jungs“ gelang ihm der beste Song zur aktuellen Debatte über die Frage, wer wir eigentlich sind und wer wir sein wollen, und wen das überhaupt irgendwas angeht. In diesem Frühjahr hat er dann auch noch ein großartiges Prosa-Debüt veröffentlicht: „Doch“ handelt von seiner Herkunft, seiner Familie, seinem Vater, von seiner Abnabelung und seinem Weg in die Welt: Gibt es einen Ursprung? Und wenn ja, wie kommt man dorthin zurück? Und wie erzählt man von seinen Wünschen? Mit Max Gruber kann man über alles reden, über nicht-binäre Perspektiven auf den Black Metal oder über die Frage, worin der emanzipatorische Kern von Gewaltfantasien liegt. Das werden wir also ausführlich tun, und anschließend locken drei brennende Ölfässer zum gemütlich gewärmten Plausch auf der Terrasse.
Forum.Regionum | Diskussion

Dreadlocks, Bluesrock, Winnetou – Was ist los mit der kulturellen Aneignung?

Deutsches Theater Berlin

Können wir uns heute noch an Winnetou-Filmen erfreuen? Sollten weiße Menschen Reggae-Musik spielen und Rastalocken tragen? Und dürfen sich Schwarze Menschen als Kung-Fu-Kämpfer verkleiden? Kulturelle Aneignung: das ist ein gegenwärtig schwer umkämpfter Begriff. Er besagt: man bereichert sich an den Schöpfungen "fremder" Kulturen. Viele kritisieren das als eine Form des Diebstahls an marginalisierten Gruppen. Andere weisen den Vorwurf zurück: Er drücke eine Vorstellung von Identität aus, die Berührungspunkte mit der völkischen Rechten aufweist. Denn die Frage ist: Beruht nicht in Wahrheit jede Kultur auf Aneignung? Aber wenn das so ist, was heißt das für die Debatten der Gegenwart? Mithu Sanyal und Jens Balzer versuchen im Gespräch, ein wenig Ruhe und Klarheit in die Sache zu bringen. Mithu Sanyal hat sich in zahlreichen Artikeln und Essays und zuletzt in ihrem preisgekrönten Roman Identitti mit Fragen der Identität und der kulturellen Aneignung befasst. Jens Balzer hat gerade das Buch Ethik der Appropriation veröffentlicht, in dem er die Debatte vom Kopf auf die Füße zu stellen versucht: Wir brauchen nicht mehr Verbote, wir brauchen mehr Reflexion; die Frage ist nicht, ob Aneignung berechtigt ist, sondern wie man sie auf richtige Weise betreibt. Das Gespräch moderiert die Philosophin Catherine Newmark, Redakteurin der Sendung Sein und Streit bei DLF Kultur.
Forum.Regionum | Gespräch

Popsalon: Laura Aha, Laura Ewert

Deutsches Theater Berlin

Wenn die Berliner Boulevards of Broken Dreams selbst am Mittag noch im tropfenden Nebel liegen und ein ausgezehrtes Licht übergangslos den Abend ankündet, dann ist es höchste Zeit, der Nacht tief ins übrig gebliebene Auge zu blicken. Ist alles wie vor der Seuche, oder welche Blessuren bleiben im Tanzgeschäft dieser Stadt? Nur zwei Wochen nach dem sommerlichen Italo-Popsalon machen Balzer & Müller Schluss mit lustig und steigen in den Herbst. Dort treffen sie zwei Top-Expertinnen der Clubkultur. Die Journalistin und Autorin Laura Ewert hat früher in der berüchtigten Bar 25 auf dem Holzmarkt Areal gewohnt, heute äußert sie sich oft kritisch zur Clubkultur. Die freie Autorin und Podcasterin Laura Aha ist die profilierteste Dance-Music-Kennerin ihrer Generation und sieht eine neue, achtsamere Technozeit am Horizont. Bevor wir im Nebel der Geschichte versinken, gibt es viel zu besprechen. Und zu trinken: Die Bar bleibt offen, während wir Videos schauen und vom Pferd erzählen, das auf die Tanzfläche geritten kommt.
Forum.Regionum | Gespräch

Gregor Gysi trifft Michel Friedman

Deutsches Theater Berlin

"Ich traue diesem Leben nicht. Ich verstehe dieses Leben nicht, ich glaube, dass dieses Leben Chaos ist und nicht planbar." – Michel Friedman Michel Friedman, geboren 1956 in Paris, ist Sohn einer jüdischen Familie mit Wurzeln in Krakau, nur seine Eltern und seine Großmutter überleben den Holocaust, sie standen auf der berühmten Liste Oskar Schindlers. In seinem gerade erscheinendem Buch Fremd setzt sich Michel Friedman auf so schmerzhafte wie poetische Weise mit der Geschichte seiner Familie und Kindheit auseinander, vermittelt, wie das Trauma des Holocaust seine Identität und Biographie prägt. Als Michel Friedman neun Jahre alt ist, zieht die Familie zurück nach Deutschland, nach Frankfurt am Main, wo sein Vater in einem Pelzgroßhandel arbeitet. Nach seinem Jurastudium (1994 Promotion zum Dr. iur.) ist Michel Friedman als Anwalt für Immobilien- und Medienrecht tätig, als TV-Moderator (u. a. von 1998 bis 2003 beim Hessischen Rundfunk Vorsicht! Friedman) und Publizist, ist von 1994-1996 Vorstandsmitglied der CDU ("Ich war mit der CDU zu 50,01% einverstanden. Das ist die absolute Mehrheit, um die restlichen 49,99 Prozent ist zu streiten."), von 2000-2003 Vizepräsident des Zentralrats der Juden – in all seinen Berufen und Tätigkeitsfeldern sucht er den Widerspruch und die Auseinandersetzung, provoziert, braucht zwischenzeitlich Polizeischutz aufgrund der Masse an Drohbriefen. 2000 gründet Michel Friedman gemeinsam mit Uwe-Karsten Heye und Paul Spiegel den Verein Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V., der sich bundesweit für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland und gegen Rechtsextremismus einsetzt. 2003 der öffentliche Absturz, als sein Kokainkonsum und Kontakte ins Rotlichtmilieu bekannt werden. Michel Friedman tritt daraufhin von allen öffentlichen Ämtern zurück. Er studiert und promoviert in Philosophie und ist Honorarprofessor an der Frankfurt University of Applied Sciences. Eine Sehnsucht ist bis heute geblieben: "In einer Welt eines Tages leben, in der mein Gepäck, meine Markierung sich auflösen; dass ich selbstverständlich bin." Wie so oft reicht diese Ankündigung nur aus, um die Eckpunkte einer Biographie zu streifen – umso mehr freuen wir uns auf die Fragen und Antworten von Gregor Gysi und Michel Friedman am 9. Oktober im Deutschen Theater Berlin. Alle Zitate stammen aus dem Interview im ZEIT Magazin Nr. 35.
Forum.Regionum | Gespräch

Glück und Unglück in Europa

Deutsches Theater Berlin

Im Gespräch: Adolf Muschg (Schriftsteller, Zürich) und Wolfgang Schäuble (Mitglied des Deutschen Bundestages, Berlin) Moderation: Helene Bubrowski (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Über Nacht ist Europa wieder in den Mittelpunkt des Weltgeschehens gerückt. Die östliche Außengrenze der EU markiert einmal mehr eine zivilisatorische Grenze. Hier einige der reichsten, glücklichsten und egalitärsten Länder der Welt, dort ein armes, unglückliches, despotisches und imperialistisches Land, das mit Panzern in einen Nachbarstaat einfällt. Kurzfristig scheint der russische Angriff Europa zu vereinen. Doch was sind die mittel- und langfristigen Folgen der russischen Aggression, die an die Eroberungskriege des 19. Jahrhunderts erinnert? Eine Veranstaltung der Europe United Society (www.europe-united.org)
Forum.Regionum | Gespräch

Fußballsalon

Deutsches Theater Berlin

Im Fußballsalon debattiert Christoph Biermann (11 FREUNDE) mit seinen Gästen über Gegenwart und Zukunft der schönsten Nebensache der Welt.
Forum.Regionum | Gespräch

Volkswagen ART4ALL

Staatliche Museen zu Berlin

Besucher*innen der Veranstaltung können an Kurzführungen, Ausstellungsgesprächen und Vermittlungsaktionen teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Eintritt in die Neue Nationalgalerie ist an jedem dritten Donnerstag im Monat von 16 bis 20 Uhr kostenfrei. Bitte buchen Sie ein Zeitfensterticket für den Zeitraum.
Forum.Regionum | Diskussion

„Quartett der Kritiker“

Musikfest Berlin

Eleonore Büning, Freie Musikpublizistin Michael Stegemann, Professor für Musikwissenschaft, TU Dortmund Markus Thiel, Münchner Merkur Albrecht Thiemann, Freier Musikpublizist diskutieren über die „Missa solemnis“ von Ludwig van Beethoven Olaf Wilhelmer, Moderation, Deutschlandfunk Kultur Im Vorfeld des Konzerts des Orchestre Révolutionnaire et Romantique unter Leitung von John Eliot Gardiner diskutieren die Musikjournalist*innen Eleonore Büning, Michael Stegemann, Markus Thiel und Albrecht Thiemann über die „Missa solemnis“ von Ludwig van Beethoven. Kritiker und Künstler sind keineswegs natürliche Feinde, auch wenn das gerne karikaturenhalber behauptet wird. Immerhin gab es Zeiten, da spielten sie, wie Hanslick und Brahms, vierhändig miteinander Klavier. Es gibt jedoch keinen Anlass anzunehmen, diese guten alten Zeiten seien vorüber; auch wenn die alten Zeiten in Wahrheit niemals so gut waren, wie ihnen später nachgesagt wird. Deshalb ist es wichtig, dass all diejenigen, denen die Kunst eine Herzensangelegenheit ist und die ihre Sachwalter sind, an einem Strang ziehen, gemeinsam und für die Kunst und – durchaus – kritisch. Inzwischen hat in der Musikkritik das Geschäft der Public Relation (Portraits, Homestory, Interview) den kritischen Diskurs über die Werke und deren Interpretation (Rezension) weitgehend verdrängt. In den Printmedien ersetzen neuerdings Setzung und Werbung das Argument, im Internet wird zwar von vielen sehr viel argumentiert, aber auch viel gefaselt. Und so ist eine kritische Institution wie die Bestenlisten, die der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) vierteljährlich veröffentlicht, heute wichtiger denn je. Eine Handvoll Musikkritiker*innen hatte sich 1963 zusammengetan, um diesen Preis zu gründen mit dem Ziel, für den von Reklame überformten Schallplattenmarkt eine zuverlässige Qualitätskontrolle zu installieren, begründete Empfehlungen zu geben und so die Interpretationskunst zu fördern. Heute gehören 160 Musikkritiker*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu diesem Verein, sie arbeiten ehrenamtlich in 32 Fach-Jurys und küren, neben den Bestenlisten, in jedem Herbst Jahres- und Ehrenpreisträger*innen. Und manchmal finden sich vier von ihnen zusammen zu einem „Quartett der Kritiker“, um öffentlich über ein bestimmtes Werk zu diskutieren und Platteneinspielungen zu vergleichen. Eintritt frei
Forum.Regionum | Gespräch

Hiersein, Being Here, להיות כאן - Künstler*innengespräch

Kommunale Galerie Berlin

Mit Atalya Laufer, Olaf Kühnemann, Heike Steinweg und Birgit Szepanski Telefonische Anmeldung unter 030 9029 16704
Forum.Regionum | Podcast

eislerPodcast

Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Ein ganz besonderes Klangerlebnis: Die 7. Sinfonie von Gustav Mahler in reduzierter Besetzung mit Akkordeon, präpariertem Klavier und Kuhglocken wurde von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin unter Leitung von Prof. Manuel Nawri vom 3. bis 7. Mai 2021 im Rahmen der Eisler-Sinfonietta geprobt und aufgenommen. Einen exklusiven Klangeindruck gibt es in der zweiten Folge des Eisler-Podcasts, in dem die Studierenden Matthias Arnold und Philipp Claudy mit Prof. Nawri über das Projekt und viele weitere spannende Themen ins Gespräch kommen.
Forum.Regionum | Gespräch

Eröffnung Autor:innenatelier

Autor:innentheatertage

Ab September laden wir – in einem neu geschaffenen Residenzprogramm – je eine:n Theaterautor:in pro Monat dazu ein, im Deutschen Theater zu schreiben und gemeinsam mit uns über ein Theater nach der Krise nachzudenken. Das Autor:innenatelier soll ein Ort des Miteinanders sein, ein gemeinsamer Wiederbeginn nach vielen Monaten der erzwungenen Distanz. Die ersten Gäste in unserer Schreibstube sind Milena Michalek (Wien/Berlin), Fiston Mwanza Mujila (Graz/ Lubumbashi), Maria Ursprung (Solothurn), Thomas Perle (Wien) und Nele Stuhler (Berlin). Während des Festivals stellen wir die fünf Autor:innen in Tischgesprächen vor. Mit: Milena Michalek, Fiston Mwanza Mujila, Thomas Perle, Nele Stuhler, Maria Ursprung
Forum.Regionum | Forum

Offener Brief an Bundeskanzlerin und Senat

Berliner Philharmonie

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Müller, sehr geehrte Frau Senatorin Pop, sehr geehrter Herr Senator Dr. Lederer, wir wenden uns im Vorfeld zu Ihrem erneuten Zusammentreffen am 3. März mit folgendem Appell an Sie: Räumen Sie der Kultur im Rahmen der Öffnungsszenarien den Platz ein, den die Studienlage zum Infektionsgeschehen für ZuschauerInnen in Theatern und Konzerthäusern legitimiert und den das Grundrecht auf Kunstfreiheit dringend erforderlich macht. Wir fordern, die von uns geleiteten Institutionen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, auf jeden Fall aber in Gleichklang mit dem Einzelhandel zu öffnen. Ermöglichen Sie unserem Publikum, den Schülerinnen und Schülern Berlins und den Berliner Bürgerinnen und Bürgern den risikominimierten, da durch sichere Hygienekonzepte regulierten und kontrollierten Besuch unserer Kultur- und Bildungsstätten. Übereinstimmende Untersuchungen der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und des Bundesumweltamtes haben bestätigt, dass die Hygienekonzepte der Kultureinrichtungen die geringsten Infektionsrisiken im öffentlichen Raum garantieren. Unsere Kulturinstitutionen mussten schon im November und Dezember des letzten Jahres bei einem „Lockdown Light“ ohne spürbaren Effekt für das Infektionsgeschehen schließen. Ende März werden fünf Monate ohne Publikum hinter uns liegen. Mit dem an diesem Montag veröffentlichten Leitfaden für die Rückkehr von Kultur und Sport wurde ein von 20 ExpertInnen erarbeitetes, fundiertes Konzept vorgelegt. Als Generalmusikdirektoren und IntendantInnen kämpfen wir unter Berücksichtigung des momentanen Infektionsgeschehens, im kontinuierlichen Austausch mit ExpertInnen und bei ständiger Weiterentwicklung und Anpassung von Hygienemaßnahmen - um das Fortleben der sozialen Rezeption von Kunst, - um die Fortführung einer künstlerischen Auseinandersetzung in der Gesellschaft - und für ein Wiederaufleben Berlins als Metropole der Kunst und Musik. Mit hoffungsvollen Grüßen Generalmusikdirektoren / Chefdirigenten: Daniel Barenboim – Staatskapelle Berlin Christoph Eschenbach – Konzerthausorchester Berlin Vladimir Jurowski – Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Kirill Petrenko – Berliner Philharmoniker Ainars Rubikis – Orchester der Komischen Oper Berlin Sir Donald Runnicles – Orchester der Deutschen Oper Berlin Robin Ticciati – Deutsches Symphonie-Orchester Berlin IntendantInnen: Klaus Dörr – Volksbühne Berlin Ulrich Khuon – Deutsches Theater Berlin Barrie Kosky – Komische Oper Berlin Shermin Langhoff – Maxim Gorki Theater Sebastian Nordmann – Konzerthaus Berlin Oliver Reese – Berliner Ensemble Anselm Rose – Rundfunk Orchester und Chöre Berlin Matthias Schulz – Staatsoper Unter den Linden Dietmar Schwarz – Deutsche Oper Berlin Christiane Theobald – Staatsballett Berlin Georg Vierthaler – Generaldirektor Stiftung Oper in Berlin Guntbert Warns – Renaissance-Theater Berlin Martin Woelffer – Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater Andrea Zietzschmann – Berliner Philharmoniker/Philharmonie Berlin
Erfahrungsbericht | Forum

Dieser Brief darf nicht unbeantwortet bleiben, Frau Merkel.

MAX

Die großen Berliner Kultureinrichtungen haben es sich nicht einfach gemacht und lediglich schlicht Forderungen aufgestellt. Sie haben ihre Forderungen nach Wiederöffnung aufwendig sachlich begründet. Und sie haben die Begründungen von angesehenen Berliner Einrichtungen der Wissenschaft wie der TU Berlin, des Fraunhofer Instituts und sogar des Bundesumweltamtes erarbeiten lassen. Mit dem vorgelegten Hygienekonzept sind Besucher in diesen Kultureinrichtungen sicherer als auf dem Weg zur Arbeit oder die Politiker beispielsweise im Roten Rathaus. Auch angesichts der weltweit angesehenen Persönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Kirill Petrenko oder Ulrich Khuon verbietet es sich sowohl für Angela Merkel als auch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller oder dem Kultursenator Klaus Lederer dieses Schreiben unbeantwortet zu lassen.
Forum.Regionum | Blog

Blog des Konzerthaus Berlin

Konzerthaus Berlin

Neues aus der ersten Reihe.
Forum.Regionum | Blog

Blog des Jüdischen Museum Berlin

Stiftung Jüdisches Museum Berlin

BLOGERIM Aus dem Alltag des Jüdischen Museums Berlin Auf diesem Blog erzählen wir, die Mitarbeiter*innen des Jüdischen Museums Berlin, von unserer mal mehr, mal weniger alltäglichen Arbeit. Als »Blogerim«, dem hebräischen Wort für Blogger, halten wir für Sie fest, wie etwa Leihgaben zu uns kommen, was wir über ihre Geschichten in Erfahrung bringen konnten oder wie die Dreharbeiten zu einem Film verliefen, der in einer Ausstellung zu sehen war. Mittlerweile haben sich hier etwa hundert Blogger*innen versammelt, die Sie dazu einladen, einen Blick hinter die Kulissen all dessen zu werfen, was das Jüdische Museum ausmacht: Sie finden in diesem Blog Reihen zu einzelnen Wechselausstellungen, zu »alten Bräuchen, neuen Riten«, zu »Neuen deutschen Geschichten« wie auch einzelne Texte zu den vielen kleinen Dingen, Fragen und Gedanken, die uns in unserem tagtäglichen Tun beschäftigen. Unsere Beiträge betreffen nicht nur jüdische Themen, sondern kreisen auch um aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Wir fragen uns und auch Sie: Beginnen wir uns in Deutschland und Europa als Einwanderungsgesellschaften zu verstehen? Rechnen Sie mit einer Wiederauflage der Beschneidungsdebatte aus dem Jahr 2012? Wie sieht jüdische Gegenwart in Deutschland aus? Und was bedeutet es, als Israeli in Berlin zu leben? Bemerkungen hierzu werden am Fotokopierer, in der Kantine, zwischen Tür und Angel ausgetauscht und finden gelegentlich auch Eingang in diesen Blog. Das vorliegende Medium ist also teils Kantinenplauderei, teils Feuilleton und teils Tagebuch: Willkommen auf dem Blog des Jüdischen Museums Berlin.

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