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Forum.Regionum | Diskussion

neue Veranstaltung

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Heute ist häufiger davon die Rede, „jüdische Perspektiven“ einbeziehen zu wollen. Dies markiert einen unbestreitbaren Fortschritt – insbesondere angesichts der Tatsache, dass lange über Jüdinnen und Juden gesprochen wurde, statt deren tatsächliche Lebenswelten und Erfahrungen zu kennen. Gleichzeitig wirft die Rede von jüdischen Perspektiven fundamentale Fragen auf: Schwingen in diesem Begriff essentialistische, starre Zuschreibungen mit, die Identitäten eher verengen? Und wer kann jüdische Perspektiven formulieren? Zudem: Auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft variieren die Entwürfe zur eigenen Selbstverortung im Spannungsfeld von jüdischer und nichtjüdischer Identität erheblich. Wer spricht dabei von welchem Wir oder welchen Wir-s? Wer sieht welche Allianzen? All dies vollzieht sich vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationen. Eine extreme Polarisierung sowie ein deutlich erstarkender Antisemitismus – der längst auch die vermeintliche Mitte der Gesellschaft erfasst hat – prägen den Kontext. Welcher Freiraum verbleibt Jüdinnen und Juden unter diesen Bedingungen für eine unabhängige (Selbst)Positionierung? Wie kann jüdische Selbstermächtigung gelingen, ohne sich in der bloßen Reaktion der Abwehr zu erschöpfen? Inwieweit verfestigt sich ein Denken in den Kategorien von „Inside“ und „Outside“? Über die Bedrohung durch den Antisemitismus hinaus bleibt die Frage der Selbstbehauptung komplex. Auch eine wohlmeinende, nicht antisemitische Öffentlichkeit transportiert manche festen Vorstellungen und Erwartungen darüber, was Jüdisch-Sein heißen darf und soll. Das Phänomen solcher Fremdkategorisierungen ist historisch keineswegs neu. Avanciert nicht selbst der Begriff der Vielfalt bisweilen zu einer (nicht nur) von außen herangetragenen Parole und Imagination, die aber für die Gesamtgesellschaft auch eine entlastende Funktion hat und die beschriebenen Gemengelagen zu wenig berücksichtigt? Frei nach Adornos Postulat, „ohne Angst verschieden sein zu können“, ist eine Frage also, wie sehr die jüdische Minderheit ihre Binnendifferenzierungen offen formulieren und ausleben kann und wird – oder nicht mehr? Oder ist die relevantere Frage sogar, inwiefern Jüdinnen/Juden noch, selbst als Gesamtheit, ohne Angst verschieden sein können oder ob sogar dies zur Utopie wird? Die Veranstaltung lädt zum Nachdenken über diese Fragen ein. Ort: Repräsentantensaal, Neue Synagoge Berlin Moderation: Tanja Berg Podiumsteilnehmende: Sharon Adler, geb. in Berlin, Journalistin, Publizistin, Fotografin und Moderatorin. 2000 Gründung des Online-Magazins AVIVA-Berlin, seit 2013 Engagement im Vorstand der Stiftung Zurückgeben zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft. Seit 2020 Mitherausgeberin der Reihe „Jüdinnen in Deutschland nach 1945“. Ihre Themen: Feminismus aus jüdischer Perspektive; Entsolidarisierung, Antisemitismus und eindimensionale Berichterstattung über Israel nach dem 7. Oktober 2023; Ausraubung jüdischen Eigentums und Herausforderungen bei Provenienz-Recherche; Exil, Resilienz und Erinnerungskultur im öffentlichen und digitalen Raum; Erfahrungen und Perspektiven der 1. und nachfolgenden Generationen. Anton Livshits, geb. in Brjansk (Russland), in Deutschland seit seinem vierten Lebensjahr. Kulturwissenschaftler, tätig in der politischen Bildung für verschiedene Träger; Engagement in jüdisch-palästinensischen Dialogprojekten. Die Themen seiner Bildungsarbeit und Forschung: Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus; plurale Erinnerungspolitik, hier und auch allgemein geht es ihm u.a. um die Stärkung postsowjetischer Perspektiven. Sein Dissertationsprojekt beschäftigt sich damit, wie bestimmte Erzählweisen Kollektive formen, die nicht durch geteilte Eigenschaften definiert sind. Dabei interessiert er sich für einen verantwortlichen Umgang mit den Katastrophen der Moderne. Amir Theilhaber, geb. in Köln, Schulabschluss in Toronto, Studium in Brüssel, Jerusalem und Berlin; Fellow in Washington D.C, Forschungsprojekte als Historiker und Islamwissenschaftler; assoziierter Wissenschaftler am Moses Mendelssohn Zentrum (Univ. Potsdam); seit Sommer 2026 geschäftsführender Vorstandsvorsitzender des New Israel Fund Deutschland. Zu seinen prägenden praktischen Erfahrungen zählen die Arbeit in der Wäscherei des Kibbutz Mishmar HaEmek, ein Praktikum bei Yad Vashem, die Leitung einer Rechtshilfe-Klinik für Geflüchtete in Kairo 2010-2011, der Aufbau des Studierendensekretariats der Barenboim-Said Akademie in Berlin. Maya Wolffberg, geb. in Haifa; BA in Soziologie und Anthropologie (Univ. Haifa), M.A. in Conflict Resolution and Mediation (Univ. Tel Aviv). Seit 2017 in Berlin, hier Engagement in Israel Community Europe. Ihre Themen: Holocaust-Erinnerung und die Bekämpfung von Antisemitismus; die Vernetzung israelischer und jüdischer Communities in Europa; Fragen von Identität und Zugehörigkeit. Ihr Großvater überlebte die Shoah als Kind im Versteck in Berlin. Veranstaltung im Kontext von zwei aktuellen Ausstellungen in der Neuen Synagoge Berlin, die jüdische Gegenwart thematisieren: – Forms of Alignment – Stolz und Vorurteil – Juden im Blick (beide noch bis 17. November) In Kooperation mit dem Netzwerk jüdischer Organisationen Berlin „Jewish Round Table“unterstützt von der Jewish Agency for Israel. und Dagesh – Jüdische Kunst im Kontext, ein Programm von DialoguePerspectives e. V. Europäische Akademie Berlin Jüdisches Leben in Europa e.V. (JEWLIF)
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Artist Talk

JazzFest Berlin

60 Jahre nach seinem Debüt bei den damaligen Berliner Jazztagen kehrt das Globe Unity Orchestra mit einer besonderen Besetzung zum Jazzfest Berlin zurück: Mit Alexander von Schlippenbach, George Lewis und Aki Takase kommen drei prägende Musiker*innenpersönlichkeiten mit Journalist Peter Margasak und der Künstlerischen Leiterin des Jazzfest Berlin Nadin Deventer zusammen, um über das künstlerische Schaffen des Ensembles und seine Bedeutung für die Musikgeschichte zu sprechen. Mit George Lewis, Alexander von Schlippenbach und Aki Takase Nadin Deventer, Peter Margasak – Moderation Dauer: circa 45 min
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Artist Talk

JazzFest Berlin

Der irakisch-US-amerikanische Trompeter und Komponist Amir ElSaffar, die aus Argentinien stammende und in Berlin lebende Tenorsaxofonistin und Komponistin Camila Nebbia sowie die iranische Klarinettistin und künstlerische Leiterin des Morgenland Festival Osnabrück Shabnam Parvaresh verbinden in ihren Arbeiten auf unterschiedliche Weise musikalische Traditionen, persönliche Erfahrungen und zeitgenössische Ausdrucksformen. Im Artist Talk mit Musikjournalist Peter Margasak und Nadin Deventer geben sie Einblick in ihre künstlerischen Arbeitsweisen, sprechen über prägende Einflüsse und reflektieren ihre Perspektiven auf die internationale Jazz- und Improvisationsszene. Mit Amir ElSaffar, Camila Nebbia und Shabnam Parvaresh Nadin Deventer, Peter Margasak – Moderation Dauer: circa 45 min
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Artist Talk

JazzFest Berlin

Mit ihren aktuellen Projekten schlagen die Musiker*innen Tomeka Reid, Rob Mazurek und Laura Jurd jeweils neue Kapitel ihres künstlerischen Schaffens auf. Ausgehend von Reids hochgelobtem Quartettalbum dance! skip! hop! , das bei der diesjährigen Festivalausgabe sein Berlin-Debüt feiert, dem Comeback des CHICAGO UNDERGROUND Duo mit Hyperglyph sowie Jurds bemerkenswertem neuen Quintett-Projekt Rites & Revelations sprechen die Künstler*innen mit Musikjournalist Peter Margasak und der Künstlerischen Leiterin des Jazzfest Berlin Nadin Deventer über ihre jüngsten musikalischen Arbeiten. Mit Laura Jurd, Rob Mazurek und Tomeka Reid Nadin Deventer, Peter Margasak – Moderation Dauer: circa 45 min
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Artist Talk

JazzFest Berlin

In diesem Jahr kehrt eine der prägendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen, avantgardistischen Musik zum Jazzfest Berlin zurück: Anthony Braxton. Über sein Leben und Werk sprechen Musikjournalist Peter Margasak und die Künstlerische Leiterin des Jazzfest Berlin Nadin Deventer mit zwei Mitgliedern seines neuen Septetts – Silke Eberhard und James Fei – sowie mit dem Komponisten und Pianisten Alexander Hawkins. Gemeinsam mit Heinrich Köbberling vom Jazz Institut Berlin (JIB) reflektieren sie Braxtons nachhaltigen Einfluss auf die internationale Jazz- und Improvisationsszene sowie seine Bedeutung für nachfolgende Generationen von Musiker*innen. Darüber hinaus geben sie Einblicke in sein Septett-Projekt und den Workshop, den Braxton während des Festivals mit Studierenden des JIB realisiert. Mit Silke Eberhard, James Fei, Alexander Hawkins und Heinrich Köbberling Nadin Deventer, Peter Margasak – Moderation Dauer: circa 45 min
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Menschen am Sonntag

Theater Ost

Diesmal zu Gast: Lina Wendel Lina Wendel ist eine deutsche Schauspielerin. Sie erhielt nach ihrer schauspielerischen Ausbildung, die sie von 1984 bis 1989 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin absolvierte, im Jahr ihres Abschlusses ein erstes Festengagement, das sie bis 1992 an das neue theater Halle führte. Hier spielte sie u. a. das Gretchen im Urfaust von Johann Wolfgang von Goethe, Ophelia in William Shakespeares Hamlet und die Sonja in Sommergäste von Maxim Gorki. Bis Mitte der 1990er Jahre wirkte Wendel in Hamburg, trat hier am Ernst-Deutsch-Theater und der Komödie Winterhuder Fährhaus auf. Nach einem Gastspiel beim Kunstfest Weimar 1996 war sie von 1997 bis 1999 am Staatstheater Cottbus verpflichtet, wo sie neben anderen Rollen als Helena im Sommernachtstraum von Shakespeare und als Amelia in Federico García Lorcas Bernarda Albas Haus zu sehen war. Seit dem Jahr 2000 ist sie freischaffend tätig. Lina Wendel stand bereits als 17-Jährige auch vor der Kamera, damals noch fürs DDR-Fernsehen. Seit Mitte der Neunzigerjahre sieht man die Berlinerin regelmäßig in Film und Fernsehen. Großen Erfolg brachte ihr 2013 die Darstellung der Titelfigur im Independent-Film „Silvi“, für den sie mehrere Auszeichnungen erhielt. 2015 verkörperte sie neben Peter Kurth in Thomas Stubers Langspielfilmdebüt „Herbert“ die weibliche Hauptrolle. Für ihre Rolle im Kinofilm „Tamara“ (2024) erhielt sie den Grimme-Preis. Einem breiten Publikum wurde Lina Wendel seit 2015 in der Titelrolle der Reihe „Die Füchsin“ bekannt, in der sie als Privatdetektivin und ehemalige MfS-Spionin Anne Marie Fuchs tief im Westen der Republik ermittelt und regelmäßig für Top-Quoten sorgt. Gisela Oechelhaeuser ist neue Gastgeberin der Reihe. "Gespräche sind für mich ein Genuss, öffentliche Gespräche ein öffentlicher Genuss. In diesem Sinne sind sie ein Grundnahrungsmittel für eine lebendige Gesellschaft." In "Menschen am Sonntag" bittet die Kabarettistin Gisela Oechelhaeuser Menschen zum Gespräch über die Frage, wie wir leben wollen. Jeder Gast, vom Künstler bis zum Politiker, berichtet von seinen besonderen Erfahrungen im Kampf gegen Ängste und Resignation, von seinen Niederlagen und natürlich von seinen Erfolgen. Es wird ein Sonntagsschmaus, eingedenk der Aufforderung des großen B.B.: "Alle Künste tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst." Karten im Vorverkauf: 30 € Karten an der Abendkasse: 34 €
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PERSPEKTIVWECHSEL VIER - Eine deutsch-deutsche Diskussion

Theater Ost

DIESMAL ZU GAST: Gunnar Schupelius Gunnar Schupelius und Holger Friedrich - "Was dürfen Ossis, was dürfen Wessis, und was müssen sie gemeinsam regeln" Gunnar Schupelius sagt: (aus seiner Kolumne "Mein Ärger") "...Komische Oper verniedlicht die Diktatur mit einer "DDR-Revue"..." Holger Friedrich sagt: "...Keine Propaganda - einfach nur gute Kunst und es geht auch kontextsensitiv und publikumswirksam - die Revue ist ausverkauft, trotz Springer-Gejaule..." Da Schupelius und Friedrich sich kennen, sich wechselseitig schätzen, wird ihre persönliche Diskussion auf die Bühne gehoben. Gunnar Schupelius "Mein Name ist Gunnar Schupelius. Ich bin 1963 in Berlin geboren. Ich lebe noch heute hier, in meiner Heimat, in der besten Stadt der Welt, mit meiner Frau, fünf Kindern, zwei Enkeln und unserem Hund. Nach dem Studium der Geschichts- und Politikwissenschaft begann meine journalistische Laufbahn beim ZDF in der Redaktion Zeitgeschichte. Seit 35 Jahren arbeite ich als Journalist – für Zeitungen, Radio und Fernsehen. Bis 1999 war ich Chefredakteur des Berliner Nachrichtenradios Hundert,6; später Nachrichtenchef der Welt am Sonntag und Mitglied der Chefredaktion der Hörzu. Bekannt wurde ich vor allem als Kolumnist. Von 2005 bis Juni 2026 erschien in der B.Z. meine Kolumne „Mein Ärger – Der gerechte Zorn“. Darüber hinaus schrieb ich Kolumnen für BILD und kommentierte aktuelle Themen bei Welt Fernsehen. Wenn ich meine grundlegende Überzeugung formulieren sollte, dann würde ich sagen: Es gibt keine richtige und keine falsche Meinung, es gibt nur eine gut begründete und eine weniger gut begründete Meinung. Journalismus hat die Aufgabe, Fragen zu stellen, Hintergründe aufzuzeigen, Widersprüche sichtbar zu machen und Diskussionen anzustoßen. Karten im Vorverkauf: 23 € Karten an der Abendkasse: 27 €
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DIE ZWANGSVOLLSTRECKUNG AM 24.08.2026 ist abgewendet

Theater Ost

Liebe Gäste, liebe Freunde, liebe Unterstützer, Soeben erreichte uns ein Schreiben der Gerichtsvollzieherin, dass der Termin am kommenden Montag zur Räumung des Theater Ost abgewendet werden konnte. Wie kam es dazu?: Das Gerichtsurteil des Landgerichts Berlin vom 19.12.2025, in dem die Kündigung unseres Mietvertrages als rechtsgültig erklärt wurde, enthält einen Hinweis, der uns die Möglichkeit gibt, mit der Hinterlegung einer Summe von 10.000,00 € eine vorläufige Zwangsvollstreckung abzuwenden. Die Ostdeutsche Medienholding (Berliner Zeitung, Ostdeutsche Allgemeine und Weltbühne) stellte dankenswerterweise dieses Geld bereit und überwies die 10.000,00 € auf das Fördervereinskonto des Theaters. So konnten wir gestern die Zwangsvollstreckung vorerst abwenden. Heute ging uns das Schreiben zu. Der Hinweis im Urteil beinhaltet aber auch, dass der Erbbaupächter Stefan Klinkenberg im Gegenzug 50.000,00 € hinterlegen kann, um damit die Abwendung wieder aufzuheben. Das bedeutet, dass es einen neuen Termin zur Zwangsvollstreckung geben kann. Deshalb ist es so wichtig, dass wir jetzt für den Fortbestand unseres Theaters kämpfen, die Sonderveranstaltung am Dienstag von vielen Interessierten wahrgenommen wird und wir versuchen müssen, einen solchen zweiten Termin zu verhindern. Hiermit möchten wir zuerst der Ostdeutschen Medienholding für die monatelange personelle sowie finanzielle Unterstützung von Herzen danken! Auch allen Menschen, die sich seit Bekanntwerden dieser unsozialen und ungerechten Handlungsweise bei uns gemeldet haben (es sind unendlich viele) möchten wir Danke sagen. Der Zuspruch, der Beistand, der Zusammenhalt sind ein Anker und geben uns Kraft. Stehen wir zusammen und retten ein Stück Ostkultur! Euer/Ihr Kollektiv Theater Ost
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Don Pablo Mulemba & Tupoka Ogette: Afro Ost Deutsch

Internationales Literaturfestival Berlin (ILB)

»Völkerfreundschaft« und Vertragsarbeiter:innen sollten im öffentlichen, politisch gelenkten Diskurs der DDR die Existenz von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit tabuisieren. Doch wie erging es Ostdeutschen, deren Familien zum Teil in Afrika wurzeln, beim Aufwachsen in der DDR und Nachwendezeit wirklich? Tupoka Ogette und Don Pablo Mulemba tauschen sich über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen sowie Brüche aus, die ihre Kindheit und Jugend in Sachsen und Brandenburg geprägt haben. Mit Don Pablo Mulemba, Tupoka Ogette Es moderiert Nine-Christine Müller Auf Deutsch Dauer: 90' 12€, ermäßigt 8€
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Geld, Macht, Verbrechen - 6. Adlershofer Politsalon

Theater Ost

Dietmar Ringel im Gespräch mit dem BSW-Co-Vorsitzenden und Europaabgeordneten Fabio De Masi Ob Wirecard-Skandal, Luxemburg Leaks, Cum-Ex-Geschäfte der Warburg- Bank oder Steuertricks von Konzernen – wie kein anderer kann Fabio De Masi erklären, wie Steuerbetrug, Geldwäsche, Bilanzskandale und andere Finanzverbrechen funktionieren. Im Wirecard-Untersuchungsausschus des Deutschen Bundestags hat er maßgeblich zur Aufklärung über den Skandal beigetragen und sich dabei über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen erworben Sein neues Buch „Geld, Macht, Verbrechen“, so De Masi, werde erneut die Frage aufwerfen, was Bundesregierung und Sicherheitsbehörden über Wirecard wussten. Darüber hinaus verspricht es Einblicke in seinen persönlichen und politischen Werdegang. Fabio De Masi war Europa- und Bundestagsabgeordneter der Linken, bevor er zum Bündnis Sahra Wagenknecht wechselte. Seit 2024 ist er BSW-Abgeodneter im Europaparlament und seit Ende vorigen Jahres Co-Vorsitzender der Partei. Im Polit-Salon wird es auch darum gehen, was ihn von der Linken zum BSW geführt hat, wo er den Platz der neuen Partei im politischen Spektrum der Bundesrepublik sieht und wie er deren Chancen bei den Landtagswahlen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt bewertet. Dietmar Ringel ist Journalist und Moderator, geboren 1958 in Leipzig. Nach dem Studium der Außenpolitik mehr als 40 Jahre beim Hörfunk, darunter Hauptabteilung Außenpolitik im DDR-Rundfunk, Jugendradio DT64, Berliner Rundfunk 91.4. Von 1998 bis 2024 Reporter und Moderator beim rbb24- Inforadio, u.a. Gastgeber der Talksendung „Forum“. Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet. Karten im Vorverkauf: 25 € Karten an der Abendkasse: 29 €
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Treuhand-Blues-Konferenz

Theater Ost

37 Jahre nach der deutschen Einheit wirken die Erfahrungen der “Treuhandzeit” bis heute nach – in Familiengeschichten, Biografien, Unternehmen, Regionen und im gesellschaftlichen Selbstverständnis Ostdeutschlands. Der tiefgreifende gesellschaftliche Wandel der 1990er Jahre bedeutete für viele Verlust von Arbeit, sozialer Sicherheit und Identität, zugleich aber auch Improvisationsfähigkeit, Anpassungsstärke und neue Formen gesellschaftlicher Selbstorganisation. Was passt da besser als der "Blues" im Titel? Was ist er, der Blues? Weit mehr als nur melancholische Musik, er steht für Schmerz, aber auch für Widerstandskraft, Hoffnung und die Bewältigung von Herausforderungen. Melancholie und Traurigkeit sind zentrale Themen des Blues, gleichzeitig transportiert er aber auch Kraft und Widerstand, indem er diese Emotionen offen ausspricht und so Raum für Verarbeitung und Heilung schafft. Er ist eine musikalische Form, die es ermöglicht, persönliche und gesellschaftliche Probleme auszudrücken und gleichzeitig eine Gemeinschaft von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu verbinden. Ostdeutsche Perspektiven bleiben in öffentlichen Debatten oft zu wenig differenziert betrachtet. Für Westdeutsche sind die Hintergründe oftmals gar nicht bekannt, weil sie von den Folgen weniger tangiert wurden. Gerade angesichts aktueller Krisen – von wirtschaftlicher Transformation über Digitalisierung bis hin zu gesellschaftlicher Verunsicherung – gewinnen diese Erfahrungen neue Bedeutung. Ostdeutschland wird damit nicht nur als Erinnerungsraum betrachtet, sondern als Erfahrungsraum für Wandel. Die Konferenz schafft einen generationsübergreifenden Austausch zwischen Zeitzeugen, Kulturschaffenden, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie verbindet historische Aufarbeitung mit aktuellen Zukunftsfragen und stärkt demokratische Diskursfähigkeit sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir begrüßen: Ira Roschlau / Gastgeberin, Mitveranstalterin, Moderatorin Ira Roschlau ist Mitgründerin von DenkRaumOst – der gemeinnützigen Gesellschaft für Transformation & Wandel. Als Beraterin, Trainerin und Dozentin begleitet sie seit mehr als 20 Jahren Organisationen in Veränderungsprozessen. Als Ostdeutsche mit eigener Transformationserfahrung verbindet sie ihr fachliches Knowhow mit gelebter Praxis und macht die Erfahrungen der ostdeutschen Umbrüche für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik nutzbar. Ihr Anliegen: Aus Herkunft Zukunft machen – und aus Erfahrungen neue Perspektiven entstehen lassen. Gisela Oechelhaeuser / Kabarettistin, Autorin, Moderatorin Wir kennen Gisela Oechelhaeuser seit Jahrzehnten als leidenschaftliche streitlustige Kabarettistin, und auch als leidenschaftliche Dialektikerin. Die Oechelhaeuser wird umgetrieben von der Frage: wieviel Eigentum, Menschenwürde, Hoffnung, Zukunft wurde veruntreut durch die "Treuhand"? Die DDR wurde geschluckt, sie wurde zum Teil eines Deals im Prozess der Neuordnung von Einflusssphären. "Sorgen wir mit Zusammenkünften wie dieser Konferenz dafür, dass die Sieger lange an uns zu kauen haben!" Gisela Oechelhaeuser ist eine Sammlerin von Nachricht, Information und darin verborgenem Widersinn; die Lebendigkeit ihrer Kunst erwächst aus der Art, wie sie alles Material im Herzen sofort verfeuert und in eigene Frage-Materie umsetzt. "Man muss aber in das Elend gehn«, schrieb Volker Braun vor Jahren in einem Gedicht für die Oechelhaeuser. "Sie geht ins Elend, das auch ihr eigenes ist: Wie frei ist der Mensch, wenn er alles darf?" Hans-Dieter Schütt Axel Kaspar / Moderator, Filmemacher, Autor Jahrgang 1939. Nach der Schulzeit folgten die Stationen: Lehre zum Handelskaufmann, ABF Rostock mit Abitur, Volontär in der „Ostsee Zeitung“, Journalistik-Studium in Leipzig, Fernsehen der DDR. Von 1968 – 1991 war er Redakteur, Autor, Regisseur und 14 Jahre Moderator beim kritischen Magazin „PRISMA“. Von 1992 – 2008 freier Mitarbeiter für den MDR: Magazin „WIR“, jetzt „exakt“ sowie das ARD-Magazin „FAKT“. Außer Magazin-Beiträge drehte er vor und nach 1990 insgesamt 55 längere Reportagen/Dokumentarfilme. Wir zeigen seinen Film "Freitaler Talfahrt - Reportage aus einer bedrohten Region" /1992 und sprechen mit ihm darüber. Jochen Alexander Freydank / Regisseur, Mitinitiator "Quote Ost" Der 1967 in Ost-Berlin geborene Regisseur Jochen Alexander Freydank ist nicht erst seit seinem OSCAR-Gewinn im Jahre 2009 ein bekannter Name im Filmgeschäft. Einem Regievolontariat beim DFF, Seminaren an der Schauspielschule „Ernst Busch“ und einem Studium der Theaterwissenschaften an der HU Berlin folgte der Start seiner Filmkarriere als Cutter, Regieassistent, Drehbuchautor und Produzent mit eigener Produktionsfirma. Es folgten Regiearbeiten für TV-und Kinofilme von denen viele bedeutende Preise erhielten - bis hin zum Bayerischen Fernsehpreis, Nominierungen für den Grimmepreis und die Romy – und 2009 den Oscar für „Spielzeugland“. 2023 gehörte Freydank zu den Initiatoren der Initiative Quote-Ost, die sich für mehr Sichtbarkeit und wahrhaftigere Darstellung ostdeutscher Lebenszusammenhänge einsetzt. Ostdeutsche sind in Entscheidungspositionen in diesem Land in fast allen Bereichen erschreckend unterrepräsentiert. Studien belegen, dass der Anteil Ostdeutscher dort absurd weit unter dem Anteil Ostdeutscher in der Bevölkerung liegt. Aus Sorge um die gesellschaftspolitische und mentale Situation und die Demokratie unseres Landes will Quote-Ost etwas gegen die zunehmende Spaltung tun. Udo Feser Rechtsanwalt / Liquidator und Berater bei der Treuhand Udo Feser ist seit 1982 als Rechtsanwalt und vereidigter Buchprüfer tätig. Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit hat er mehr als 3.800 Konkurs-, Gesamtvollstreckungs- und Insolvenzverfahren bearbeitet. Darüber hinaus ist er im Bereich des Restrukturierungs-rechts, Gesellschaftsrechts und des Stiftungsrechts beratend tätig. Er war Mitbegründer verschiedener berufsständischen Organisationen. Unmittelbar nach Gründung der Treuhandanstalt im Jahre 1990 war Rechtsanwalt Feser im Auftrage des Direktorats Abwicklung der Treuhandanstalt für die Treuhandanstalt als Liquidator und Berater tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er unter anderem zuständig für die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB), für Jugendtourist das Offizielle Reisebüro der DDR-Jugendorganisation der FDJ, für den VEB Berliner Vergaser- und Filterwerke (BVF) sowie den VEB Vereinigte Luckenwalder Volltuchfabriken. Als Verwalter wurde er von verschiedenen Gesamtvollstreckungsgerichten bei Gesamtvollstreckungsverfahren von Treuhandbetrieben eingesetzt. engerling / Rock'n'Blues mit Geschichte und Blick nach vorn. Damals war's: Im Januar 1975 bestiegen fünf junge Herren die Bühne eines Gasthofes in Blankenfelde bei Berlin. ENGERLING heißen die, sagte der Kneiper und fügte hinzu: „Na, mit dem Namen werden die aber nicht weit kommen …“ Um die 50 war der – ob er wohl 100 wurde? Engerling wird 51 und ist zum Glück immer noch kein Maikäfer, denn die leben ja bekanntlich nicht sehr lange! Irgendwie passten Engerling in all den Jahren nirgends so recht ins Konzept und haben es doch geschafft, sich selbst und ihrem Publikum treu zu bleiben. Den DDR-Kulturfunktionären schien die Band um den Pianisten und Songwriter Wolfram Bodag als Blues-Band zu weit weg vom Idealbild des liedhaften Rock „als eigenständigem DDR-Beitrag zur internationalen Musikkultur“, als dass man sie wirklich hätte groß rauskommen lassen. Blues-Puristen dagegen kritisierten die mangelnde Authentizität einer Bluesband, die sich um die Einhaltung des originalen Zwölf-Takt-Schemas wenig scherte und stattdessen Blueselemente nach Belieben mit Rock- und Soulelementen vermengte oder sich gar in lange Improvisationen verstieg, die viel eher ins psychedelische Flower-Power-Lager gepasst hätten. Seit 51 Jahren feilt die Ost-Formation beharrlich an ihrem eigenen Stil mit intelligenten Texten im Grenzbereich zwischen Deutschrock und eben doch Blues und hat sich damit ein treues, aber ganz und gar nicht „ostalgisches“ Publikum erspielt. Besetzung: Wolfram Bodag (ld, key, voc, harm), Heiner Witte (git), Manne Pokrandt (bg), Hannes Schulze (dr) Das Konzert von "engerling" beginnt ca. 20:00 Uhr. Der Ticketpreis beinhaltet die gesamte Konferenz. Es handelt sich um einen Preisvorschlag. Zusätzliche Spenden bei Überweisung oder am Veranstaltungstag für die Ausrichtung der Konferenz sind willkommen. Karten : 35 € plus - Sie entscheiden! Das Theater ist ab 14:30 Uhr geöffnet
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Stasi-Knast & Ostseeflucht

Theater Ost

Bei uns zu Gast: Dietrich Kessler (Klosterbrüder / Gruppe Magdeburg) und Eberhard Klunker (Modern Soul Band, Hansi Biebl Bluesband, Windminister) Moderiert wird der Abend von Hartmut Rüffert Interessante Gespräche - berührende Musik Zwei Rockmusiker erzählen von ihren Wegen mit der Rockmusik und aus der DDR. Karten im Vorverkauf: 29 € Karten an der Abendkasse: 33 € Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.
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SPEZIAL Perspektivwechsel

Theater Ost

mit Wolfgang Kubiki (Bundesvositzender FDP) und Holger Friedrich (Verleger der Ostdeutschen Medienholding) Liebe Gäste, Sie haben wahrscheinlich gelesen, wie die aktuelle Situation unseres Theaters ist. Auch darum wird es an diesem Abend gehen. Der Eintritt läuft auf Spendenbasis Eintritt bei Austritt - Sie entscheiden über Ihre Spende! Bitte melden Sie sich unbedingt an! Wir freuen uns auf Sie - jeder Einzelne stärkt uns den Rücken!
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Zukunft Deutschland: AfD an der Macht?

internationales literaturfestival berlin: ilb

Steht die AfD kurz vor der Regierungsverantwortung? Umfragen ergeben, dass die Partei bei den aktuellen Wahlen in Sachsen-Anhalt rund 40 Prozent erzielen wird. Wir nehmen die Landtagswahl am 6. September zum Anlass, gemeinsam mit dem Journalisten Justus Bender, dem Autor Jean-Philippe Kindler und der Politikwissenschaftlerin Heike Klüver einen Blick auf die ersten Live-Hochrechnungen und in die Zukunft zu werfen: Wie steht es um die politische Landschaft Deutschlands? Wie nah sind wir der Situation, dass die AfD an der Macht ist, wirklich? Eine Kooperation mit radio3 vom rbb, Podcast- und Radiodebatte »Der Zweite Gedanke« (erste Ausstrahlung am 10. September 2026). Während der Veranstaltung werden erste Wahlergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf der Bühne projiziert und von den Teilnehmenden kommentiert. Mit Justus Bender, Jean-Philippe Kindler, Heike Klüver Es moderiert Natascha Freundel Auf Deutsch Dauer: 90' 12€, ermäßigt 8€
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Connecting Literary Festivals

internationales literaturfestival berlin: ilb

Auf ein Netzwerktreffen folgt eine offene Gesprächsrunde von Direktorinnen und Direktoren internationaler Literaturfestivals über ihre Arbeit, aktuelle Herausforderungen und die Dynamiken der globalen Literaturszene. Sie bietet spannende Einblicke in kuratorische Prozesse, kulturellen Austausch und die Frage, wie Festivals weltweit auf politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen reagieren. Mit Emmanuel Braconnier (Étonnants Voyageurs Saint-Malo), Paulina Frankiewicz (Conrad Festival), Aljaž Koprivnikar (Fabula Festival), Yuliia Kozlovetz (Arsenal Festival), Natalia Lomouri (Tbilisi International Festival of Literature), Rosemarie Milsom (Adelaide Festival), Yvonne Adhiambo Owuor (Macondo Literary Festival), Sabir Sultan (World Voices Festival) Es moderieren Lavinia Frey, Wolf Iro Auf Englisch Eintritt frei. In Kooperation mit dem Goethe-Institut, dem Institut français Berlin und dem Slowenischen Kulturzentrum – SKICA Berlin.
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Der Streit um das Recht

internationales literaturfestival berlin: ilb

Zur Lage der Debattenkultur in Deutschland Wo endet Meinung? Wo beginnt das Recht? 2025 geriet die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf mit ihrer Kandidatur beim Bundesverfassungsgericht unfreiwillig in den Fokus der Öffentlichkeit. Ihr Umgang mit gesellschaftspolitischen Fragen stellte sie ins Zentrum von Debatten, die die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach als defekt bezeichnet. Im Gespräch mit Jürgen Kaube und Sandra Kegel betrachten beide Wissenschaftlerinnen die aktuelle Lage der Debattenkultur in Deutschland. Mit Frauke Brosius-Gersdorf, Julia Reuschenbach Es moderieren Jürgen Kaube, Sandra Kegel Auf Deutsch Dauer: 90' 12€, ermäßigt 8€ In Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Politik im Exil

internationales literaturfestival berlin: ilb

Demokratische Werte zu verteidigen, wird angesichts globaler Umbrüche immer dringlicher. Menschen, die wegen ihrer Überzeugungen verfolgt werden und ins Exil fliehen mussten, wissen demokratische Systeme ganz besonders zu schätzen und zeigen auf: Demokratie braucht aktives Engagement und Mut. Wie fühlt es sich an, aus der Ferne für Freiheit einzutreten? Darüber sprechen an diesem Abend im politischen Exil lebende und schaffende Personen aus Literatur, Musik und dem öffentlichen Raum. 18:00–19:00 Stimmen für Demokratie: Wer nicht kämpft, hat schon verloren Im Gespräch schildern Aslı Erdoğan, Stella Gaitano und Mariam Meetra ihre Erfahrungen und berichten von den Kämpfen, die sie führen, um gehört zu werden. 19:15–20:30 Wandellesungen In einer Reihe kurzer Lesungen und Performances stellen Autor:innen und Musiker:innen in vier verschiedenen Räumen im Dokumentationszentrum Texte, Gedichte und Songs in Intervallen vor. 21:00–22:00 Engagement für Demokratie: Freiheit ist kein Ort Bringt das Exil Demokrat:innen hervor? Wie gestalten Menschen im Exil Demokratie? Im Anschluss und während der Pausen sind alle Besucher:innen dazu eingeladen, sich im Foyer bei Snacks und Getränken auf Selbstzahlerbasis zum Austausch mit den Gästen einzufinden. Eine Kooperation mit der Körber-Stiftung, dem Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung und der Stiftung Exilmuseum. Mit Unterstützung von The Poetry Project e.V. und Weiter Schreiben, ein Projekt der gemeinnützigen Organisation WIR MACHEN DAS, gefördert durch die Crespo Foundation, die C.H. Beck Kulturstiftung, die Fondation Jan Michalski, die S. Fischer Stiftung und den Weiter Schreiben Freundeskreis. Dauer: 360' 18€, ermäßigt 12€ Die Eintrittskarte gilt für alle „Politik im Exil“-Veranstaltungen.
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Was (mir) wirklich wichtig ist: Die frei&geist-Tour von PEN Deutschland

internationales literaturfestival berlin: ilb

In einer Welt voller Widersprüche überschatten Zukunftssorgen unseren Alltag. JETZT ist die Zeit und HIER der Ort, darüber nachzudenken, was uns beschäftigt. Was ist die größte Krise; was das drängendste Problem? Wo gibt es Hoffnung? Der Autor Hasnain Kazim, die Journalistin Anna Schneider und der Politiker Wolfgang Thierse tragen vor, was ihnen wirklich wichtig ist. Keiner weiß von den Gedanken des anderen, womit das Gespräch für alle offen beginnt, und mit Gewissheit im spannenden Austausch endet. Sie werden dadurch Teil der bundesweiten frei&geist-Tour von PEN Deutschland, die seit Juli in jedem Bundesland einmal stattfindet. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem Getränk an der Bar der Festival Kitchen ein, um das Gespräch ungezwungen fortzusetzen. Mit Hasnain Kazim, Anna Schneider, Wolfgang Thierse Es moderiert Matthias Politycki Auf Deutsch Dauer: 90' 16€, ermäßigt 12€ In Kooperation mit dem PEN Deutschland.
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Think Big! Tech Bros und KI-Revolution

internationales literaturfestival berlin: ilb

Aya Jaff, Marie Kilg, Wolfgang Ullrich Die Tech Elite träumt von einem schlanken Staat, experimentiert mit KI, inszeniert Politik als Meme. Was bisher wie eine Randerscheinung wirkte, gewinnt rasant an Einfluss. Ob wir auf dem Weg in eine »Memokratie« sind, in der Moral überhaupt keine Rolle mehr spielt, und Algorithmen und Bilder mehr Macht haben als Parlamente, erörtern die Tech Bro-Expert:innen Aya Jaff und Marie Kilg mit dem Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich. Wie nah gerät unsere Welt dadurch den Dystopien, die einst Aldous Huxley entwarf? Mit Aya Jaff (live zugeschaltet), Marie Kilg, Wolfgang Ullrich Es moderiert Eva Wolfangel Auf Deutsch Dauer: 90' 12 €, Ermäßigt 8 €
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Sängerinnen und Sänger gesucht!

Berliner Singakademie

Wir nehmen wieder neue Sängerinnen und Sänger in unseren Reihen auf. Wer Interesse hat, mit uns zu singen, nimmt bitte Kontakt auf zur Terminvereinbarung für ein erstes kurzes Gespräch/Vorsingen mit unserem künstlerischen Leiter Achim Zimmermann. Wir proben dienstags und donnerstags von 18:45 bis 21:15 Uhr Nähe S+U Bundesplatz. Kontakt: Büro der Berliner Singakademie

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