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Library of MaerzMusik – Opening

MaerzMusik

Gespräch mit Pelle Schilling, Ellen Fullman u. a. Nunmehr im vierten Jahr öffnet die Library of MaerzMusik während des Festivals als Raum der Zusammenkunft und des gemeinsamen Nachdenkens, um Begegnungen zwischen Künstler*innen, Publikum und verschiedenen Inhalten zu ermöglichen. Mit interaktiven Formaten, Vorträgen und künstlerischen Interventionen soll sie einen Ort des Wissensaustauschs und der geteilten Erfahrungen schaffen, der der Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich ist. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
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Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Podiumsdiskussion und Deutschlandpremiere des Dokumentarkurzfilms „Die Rebellion und das Pogrom“, Anmeldung: info@centrumjudaicum.de
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PERSPEKTIVWECHSEL - Eine deutsch-deutsche Diskussion

Theater Ost

Vorstellung eines West- und eines Ostdeutschen nach Wikipedia im Winter 2025: Jakob Augstein (* 28. Juli 1967 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist, Publizist, Kolumnist, Verleger und Schriftsteller. Er ist Miteigentümer der Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG und vertritt in der Gesellschafterversammlung den 24-prozentigen Anteil der Familie Augstein. Augstein ist Eigentümer, Geschäftsführer, Verleger und ehemaliger Chefredakteur der Wochenzeitung der Freitag. Holger Friedrich (* 22. September 1966 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Unternehmer und IT-Millionär. Er war Mitgründer der SPM Technologies GmbH, die 2004 von der Dresdener SAP-SI, nach 2006 Teil des Software-Konzern SAP, aufgekauft wurde. 2019 kaufte er mit seiner Frau als Branchenfremde den Berliner Verlag. Sie sind seither Verleger der Berliner Zeitung. Friedrich wurde für Parallelen zu AfD- und Pegida-Rhetorik kritisiert und dafür, dass er seine Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi von 1987 bis 1989 nicht offengelegt hatte. Außerdem griff das Ehepaar Friedrich mit Interessenskonflikt in die Redaktionsarbeit ein, indem sie lobende Artikel für Firmen, an denen sie beteiligt sind, schrieben. *Holger Friedrichs Wikipediaeintrag enthält verschiedene Falschbehauptungen Freuen Sie sich auf lebendige Diskussionen in dieser neuen Reihe mit Gastgeber Holger Friedrich und seinen prominenten Gästen! Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet Karten im Vorverkauf: 23 € Karten an der Abendkasse: 27 €
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Beschluss zu unserer Räumungsklage

Theater Ost

Kurz vor Weihnachten erreichte uns der richterliche Beschluss zu unserer Räumungsklage. Wir haben vor Gericht verloren. Das Timing lässt auf wenig Mitgefühl schließen. Noch mehr aber lassen die Art der Begründung, die es eigentlich gar nicht so richtig gibt, berechtigte Zweifel entstehen. Denn die Vorlage für die fristlose Kündigung und die daraus folgende Räumungsklage hat allein der Kläger geliefert und das wurde bei der richterlichen Entscheidung völlig ausgeblendet. So ist der Kläger aus unserer Sicht auch gleichzeitig Täter. Hatte der Richter keine Lust, sich zu bemühen, ist es eine politische Entscheidung oder ist ihm die Sache zu heiß, weil das Theater Ost inzwischen sehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Zu letzterem könnte auch geführt haben, dass die Anzahl der sich im Gerichtssaal versammelnden Unterstützer unseres Hauses diesen richtigen Eindruck vermittelt haben. Am 31.12.25 haben wir unseren 10. Geburtstag gefeiert. Und wir werden weitermachen. Wir gehen in Berufung. Da sind sich alle einig. Dieses Stück Lebensgeschichte, dieses Stück Identität darf nicht verschwinden wie vorher schon der Palast der Republik oder die unzähligen anderen DDR-Architekturen, oder nicht zweckentfremdet werden und deshalb auch nicht mehr Geschichte transportieren können. Der Prozess wird erhebliche Kosten verursachen. Deshalb sind wir wieder auf Spenden angewiesen, um die wir hiermit, wenn möglich, bitten. Unser Dank fliegt allen voraus!!! VORWÄRTS UND NICHT VERGESSEN! Sie möchten uns mit einer Spende direkt unterstützen? Bankverbindung: Bankname: Berliner Sparkasse Kontoinhaber(in): Kathrin Schülein IBAN: DE48 1005 0000 1065 3792 90 Verwendungszweck: Spende Theater OST
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Menschen am Sonntag:
Johanna Schall trifft Carmen-Maja Antoni

Theater Ost

Carmen-Maja Antoni ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen des Landes - markant, unverwechselbar. Ob als Krauses Schwester in der erfolgreichen Reihe des rbb oder auf der Bühne des Berliner Ensembles. Wenn sie nicht vor der Kamera steht, begeistert sie ihr Publikum mit Lesungen aus ihrer Autobiografie oder ist eine liebevolle Großmutter. Grade ist sie 80 geworden. JOHANNA SCHALL wurde in Berlin geboren und begann dort am Deutschen Theater als Elevin ihre Theaterausbildung (Mentor: Alexander Lang). 1982 absolvierte sie ihre Schauspielprüfung an der Schauspielschule „Ernst Busch“ Berlin. Im Anschluss daran erhielt sie ihr erstes festes Engagement als Schauspielerin am Kleist-Theater in Frankfurt/Oder. Von 1982 bis 1997 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin, wo sie u.a. mit den Regisseuren Alexander Lang, Heiner Müller, Frank Castorf, Katja Paryla, Michael Gruner und Thomas Langhoff zusammenarbeitete und 1992 mit ihrer ersten Regiearbeit, „Der Pelikan“ von August Strindberg, debütierte. Fortan arbeitete sie als Theaterregisseurin, u.a. am Schauspielhaus Leipzig, Theater Chemnitz, Deutschen Theater Berlin, Theater Bremen, Theater Augsburg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe, sowie als Gastdozentin an verschiedenen Schauspielschulen in Berlin, Potsdam, Graz und Leipzig. Von 2002 bis 2007 war sie Schauspieldirektorin am Volkstheater Rostock. Nach einem zweijährigen Zwischenspiel als Gastprofessorin an der University of Toronto, arbeitet sie wieder als freischaffende Regisseurin und, gelegentlich als Autorin, Schauspielerin und Dozentin. Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet. Karten im Vorverkauf: 30 € Karten an der Abendkasse: 34 €
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Was bedeutet eine multipolare Weltordnung im Kampf gegen den Imperialismus?

Theater Ost

Eine Veranstaltung der DKP/ Parteivorstand Die kürzlich von den USA vorgelegte neue Sicherheitsstrategie ist der jüngste Beleg für die sich rasch und widersprüchlich entwickelnden internationalen Kräfteverhältnisse. Entgegen dem Getöse von jenseits des Atlantiks und den moralinsauren Antworten aus Europa ist der Hintergrund der Entwicklung die Herausbildung einer multipolaren Welt. Der „Werte-Westen“ beziehungsweise die NATO-Staaten sehen sich vom BRICS-Bündnis mit China und Russland als stärkste Partner herausgefordert. Die Herausbildung von wirtschaftlichen und militärischen Alternativen zu den ehemaligen Kolonialländern wird in vielen Ländern des globalen Südens begrüßt und als Möglichkeit für eine souveräne Entwicklung genutzt. Damit steht den bisher dominierenden Staaten weltweit eine ebenbürtige Konkurrenz entgegen. Diese wird auf ökonomischer, politisch-diplomatischer, aber zunehmend auch auf militärischer Ebene ausgetragen. Das ist die Triebkraft der sich rasch zuspitzenden internationalen Widersprüche, die auch die Kriegsgefahr vergrößern. Trotz der Einreihung des deutschen Imperialismus in die Kriegsvorbereitung gegen Russland und China erleben wir die Zunahme der Spannungen zwischen den imperialistischen Staaten. Wir sehen das deutlich am Verhältnis USA-BRD, aber auch innerhalb der EU. Zu diesen Entwicklungen wollen wir mit Vertretern der Botschaften Chinas, Kubas und Vietnams diskutieren: Die Volksrepublik China ist der Motor der multipolaren Welt. Welches Interesse hat China an der Veränderung der Weltordnung? Seit mehr als 60 Jahre ist Kuba mit einer völkerrechtswidrigen US-Blockade belegt. Welche Hoffnungen verbindet das Land mit BRICS? Vor 50 Jahren konnte sich Vietnam vom US-Imperialismus befreien. Welche Herausforderungen bestehen heute für die Befreiungsbewegungen? Freuen Sie sich auf lebendige Diskussionen. Eintritt auf Spendenbasis für die Unkosten der Veranstaltung Anmeldung erforderlich! Mail an pv@dkp.de oder Telefon: (02 01) 17 78 89-0
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Wissen Sie, was Sie tun?
Erfolg und Fehlverhalten am Set

THEATER IM PALAIS

Immer wieder berichten Filmschaffende davon, dass diejenigen, die ganz oben auf der Karriereleiter stehen, für sich besondere Regeln des Umgangs in Anspruch nehmen, die das ganze Team belasten und die Stimmung am Set vergiften. Während einige sich bewusst darüber sind, dass Erfolg ihnen Macht verleiht, mit der es verantwortungsvoll umzugehen gilt und sie im Sinne einer Unterstützung einsetzen, scheinen andere diese Macht als Freibrief für schlechtes Benehmen zu verstehen. Wir wollen der Frage nachgehen, wie es dazu kommt, was die Einflussfaktoren sind und vor allem: Wie können alle am Set dem gemeinsam entgegenwirken? Nach einem psychologischen Impulsvortrag von Alina Gause über die psychologischen Hintergründe von Erfolg und der „besonderen Gesetzen“ in kreativen Berufen kommen wir mit unterschiedlichen Größen aus der Filmindustrie ins Gespräch. Wie immer in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre mit dem Ziel, den Umständen, die wir uns alle in den kreativen Berufen wünschen, einen Schritt näher zu kommen. Die Teilnahme an der Veranstaltung, die in Kooperation mit Pott Cast NRW stattfindet, ist kostenlos, aber aufgrund begrenzter Platzkapazitäten nur nach bestätigter Anmeldung unter presse-bognar@theater-im-palais.de möglich. Mit: ALINA GAUSE und Gästen Moderation: LESLEY HIGL DIRK HERMANN (Pott Cast NRW)
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Haben Sie Lust, in der Berliner Bach Akademie zu singen?

Berliner Bach Akademie

Vielleicht suchen Sie einen Chor • der ambitioniert ist, • der das klassische chorsymphonische Repertoire pflegt, • auch mal a-cappella singt, • dessen Konzerte im Kammermusiksaal der Philharmonie stattfinden, • der mit hochprofessionellen Partnern im Solisten- und Orchesterbereich arbeitet, • der in allen Proben entspannt, aber konzentriert und erfolgsorientiert geleitet wird und • der offen für neue Mitglieder ist und Sie freundlich aufnimmt? Sie sollten eine geschulte Stimme und Chorerfahrung haben, vom Blatt singen können und die Stücke eigenständig vorbereiten. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann vereinbaren Sie mit uns ein Vorsingen, danach entscheidet der Dirigent über Ihre Aufnahme im Chor. Kontakt: info@berlinerbachakademie.de Wir erheben keine Mitgliedsbeiträge. Die Noten besorgen Sie sich bitte selbst. Proben: Geprobt wird in der Regel Sonntag nachmittags von 15.00 bis 18:00 in Berlin Westend, dies nur rd. 8 Wochen vor Konzerten.
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Mitsingen in der Berliner Capella!

Berliner Cappella e.V.

Schon beim nächsten Konzert mit auf der Bühne stehen? Wir freuen uns auf Dich! Die Berliner Capella steht allen offen, die unsere Leidenschaft für anspruchsvolle Chormusik aller Epochen teilen und sich in einer großen Gemeinschaft wohlfühlen. Wer eine gute Chorstimme besitzt, is zu einem Probenbesuch herzlich eingeladen. Bei Fragen: mitsingen@berliner-cappella.de
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neue Veranstaltung

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Deutsch, israelisch, deutsch-jüdisch und alles dazwischen: Welche Einigkeit oder Nichteinigkeit gibt es zwischen Deutschen, Israelis und deutschen Jüdinnen/Juden über die Themen der Zeit, gerade nach dem 7. Oktober? Welche Sprachbarrieren oder tieferen Barrieren gibt es? Von welcher Geschichte sprechen wir, wie steht es um Universalismus und Partikularismus, wenn wir von „Deutschen“ und „Juden“ sprechen? Das Jahr 2025 markiert 60 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland – ein Jubiläum, das an die spezifische historische Verantwortung Deutschlands erinnert als auch die lebendige und keinesfalls selbstverständliche Partnerschaft beider Länder würdigt. Gleichzeitig fällt dieses Jubiläum in eine Zeit tiefgreifender Verunsicherung: Die Terroranschläge der Hamas am 7. Oktober 2023 und der darauffolgende und weiterhin andauernde Krieg in Gaza haben das Verhältnis Israels und Deutschlands auf besondere Weise in den Fokus gerückt. Kaum ein Thema wird in der deutschen Öffentlichkeit derzeit mit vergleichbarer Emotionalität und Intensität debattiert. Umso mehr fordert das Jubiläum zu Reflexion und Dialog auf. Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum nimmt dies zum Ausgangspunkt für drei Abende im Rahmen ihrer Reihe Jüdisch-Literarisches Rondeel. In diesem Jahr treten deutsche und israelische Autor:innen in den Austausch über das, was ihr Schaffen prägt und bewegt. Im Mittelpunkt der drei Themenabende stehen als zentrale Fragen: Was verbindet Autor:innen in beiden Ländern, was unterscheidet ihre Realitäten? Wie sehen sie einander? Welche Texte anderer Autor:innen haben das eigene Arbeiten beeinflusst? Und: Welche Rolle kann Literatur in Zeiten gesellschaftlicher Erschütterungen spielen? Die Reihe entsteht in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute Jerusalem. Sie wird unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung und gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ort: Repräsentantensaal, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin Anmeldung: info@centrumjudaicum.de Sharron Hass, geboren 1966 in Israel, ist Dichterin, Essayistin und Literaturdozentin. Sie studierte Klassische Philologie und Religionswissenschaft und hält Vorlesungen über Literatur und Poesie am Alma Institute (Tel Aviv) und unterrichtet im Creative Writing Program der Tel Aviv University. Sie ist Preisträgerin mehrerer Lyrikpreise, darunter der Prime Minister‘s Award (2003), der Bialik Prize (2012), der Dolitsky Prize (2017) und der Amichai Poetry Prize (2018). Ronya Othmann, 1993 in München geboren als Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-jesidischen Vaters, ist Schriftstellerin (Prosa, Lyrik, Essays) und Journalistin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet – etwa mit dem Mara-Cassens-Preis für Die Sommer (2020), dem Orphil-Debütpreis für die verbrechen (2021) und dem Düsseldorfer Literaturpreis für Vierundsiebzig (2024). Ihre Kolumne „Import Export“ erscheint seit 2021 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Weitere Termine: 9. Oktober: Bilderwelten nach dem 7. Oktober (mit Adriana Altaras und Yirmi Pinkus) Seit dem 7. Oktober gehen furchtbare Bilder um die Welt, Bilder vom Terrorangriff der Hamas, Bilder des Schreckens und der Verwüstung, der festgehaltenen Geiseln, Bilder des Leids und der Zerstörung in Gaza. In Tel Aviv ist eine neue Streetart entstanden, um die Erfahrungen einzufangen. Welche Bilder sieht man in Israel? Welche in Deutschland? Welche Bilder teilen wir? Welche trennen uns? Grußwort: Galili Shachar, Vorsitzender Leo Baeck Institute Jerusalem 4. November: Queere Lebenswelten in Deutschland und Israel (mit Ronya Othmann und Sharron Hass) Deutsch, israelisch, deutsch-jüdisch und alles dazwischen: Welche Einigkeit oder Nichteinigkeit gibt es zwischen Deutschen, Israelis und deutschen Jüdinnen/Juden über die Themen der Zeit, gerade nach dem 7. Oktober? Welche Sprachbarrieren oder tieferen Barrieren gibt es? Von welcher Geschichte sprechen wir, wie steht es um Universalismus und Partikularismus, wenn wir von „Deutschen“ und „Juden“ sprechen?
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Jüdisch-Literariches Rondeel
Queere Lebenswelten in Deutschland und Israel

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Das Jahr 2025 markiert 60 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland – ein Jubiläum, das an die spezifische historische Verantwortung Deutschlands erinnert als auch die lebendige und keinesfalls selbstverständliche Partnerschaft beider Länder würdigt. Gleichzeitig fällt dieses Jubiläum in eine Zeit tiefgreifender Verunsicherung: Die Terroranschläge der Hamas am 7. Oktober 2023 und der darauffolgende und weiterhin andauernde Krieg in Gaza haben das Verhältnis Israels und Deutschlands auf besondere Weise in den Fokus gerückt. Kaum ein Thema wird in der deutschen Öffentlichkeit derzeit mit vergleichbarer Emotionalität und Intensität debattiert. Umso mehr fordert das Jubiläum zu Reflexion und Dialog auf. Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum nimmt dies zum Ausgangspunkt für drei Abende im Rahmen ihrer Reihe Jüdisch-Literarisches Rondeel. In diesem Jahr treten deutsche und israelische Autor:innen in den Austausch über das, was ihr Schaffen prägt und bewegt. Im Mittelpunkt der drei Themenabende stehen als zentrale Fragen: Was verbindet Autor:innen in beiden Ländern, was unterscheidet ihre Realitäten? Wie sehen sie einander? Welche Texte anderer Autor:innen haben das eigene Arbeiten beeinflusst? Und: Welche Rolle kann Literatur in Zeiten gesellschaftlicher Erschütterungen spielen? Die Reihe entsteht in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute Jerusalem. Sie wird unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung und gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ort: Repräsentantensaal, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin Anmeldung: info@centrumjudaicum.de Die einzelnen Themen-Abende (jeweils um 18 Uhr) 4. November: Queere Lebenswelten in Deutschland und Israel (mit Ronya Othmann und Sharron Hass) Jüdisch zu sein und queer bedeutet oft ein doppeltes Außenseitertum. Der wachsende Antisemitismus geht mit Homophobie einher, in Berlin und anderswo. Die jüdische Religion hat ein spannungsvolles Verhältnis zur Homosexualität. Andererseits entstehen neue Formen von Solidarität untereinander und Teilhabe mit anderen. Wir fragen nach Erfahrungen und Perspektiven. Sharron Hass, geboren 1966 in Israel, ist Dichterin, Essayistin und Literaturdozentin. Sie studierte Klassische Philologie und Religionswissenschaft und hält Vorlesungen über Literatur und Poesie am Alma Institute (Tel Aviv) und unterrichtet im Creative Writing Program der Tel Aviv University. Sie ist Preisträgerin mehrerer Lyrikpreise, darunter der Prime Minister‘s Award (2003), der Bialik Prize (2012), der Dolitsky Prize (2017) und der Amichai Poetry Prize (2018). Ronya Othmann, 1993 in München geboren als Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-jesidischen Vaters, ist Schriftstellerin (Prosa, Lyrik, Essays) und Journalistin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet – etwa mit dem Mara-Cassens-Preis für Die Sommer (2020), dem Orphil-Debütpreis für die verbrechen (2021) und dem Düsseldorfer Literaturpreis für Vierundsiebzig (2024). Ihre Kolumne „Import Export“ erscheint seit 2021 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Weitere Termine: 9. Oktober: Bilderwelten nach dem 7. Oktober (mit Adriana Altaras und Yirmi Pinkus) Seit dem 7. Oktober gehen furchtbare Bilder um die Welt, Bilder vom Terrorangriff der Hamas, Bilder des Schreckens und der Verwüstung, der festgehaltenen Geiseln, Bilder des Leids und der Zerstörung in Gaza. In Tel Aviv ist eine neue Streetart entstanden, um die Erfahrungen einzufangen. Welche Bilder sieht man in Israel? Welche in Deutschland? Welche Bilder teilen wir? Welche trennen uns? Grußwort: Galili Shachar, Vorsitzender Leo Baeck Institute Jerusalem 4. Dezember: Deutsche und Juden (mit Durs Grünbein und Ofer Waldman) Deutsch, israelisch, deutsch-jüdisch und alles dazwischen: Welche Einigkeit oder Nichteinigkeit gibt es zwischen Deutschen, Israelis und deutschen Jüdinnen/Juden über die Themen der Zeit, gerade nach dem 7. Oktober? Welche Sprachbarrieren oder tieferen Barrieren gibt es? Von welcher Geschichte sprechen wir, wie steht es um Universalismus und Partikularismus, wenn wir von „Deutschen“ und „Juden“ sprechen?
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Jüdisch-Literariches Rondeel
Bilderwelten nach dem 7. Oktober

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Das Jahr 2025 markiert 60 Jahre diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland – ein Jubiläum, das an die spezifische historische Verantwortung Deutschlands erinnert als auch die lebendige und keinesfalls selbstverständliche Partnerschaft beider Länder würdigt. Gleichzeitig fällt dieses Jubiläum in eine Zeit tiefgreifender Verunsicherung: Die Terroranschläge der Hamas am 7. Oktober 2023 und der darauffolgende und weiterhin andauernde Krieg in Gaza haben das Verhältnis Israels und Deutschlands auf besondere Weise in den Fokus gerückt. Kaum ein Thema wird in der deutschen Öffentlichkeit derzeit mit vergleichbarer Emotionalität und Intensität debattiert. Umso mehr fordert das Jubiläum zu Reflexion und Dialog auf. Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum nimmt dies zum Ausgangspunkt für drei Abende im Rahmen ihrer Reihe Jüdisch-Literarisches Rondeel. In diesem Jahr treten deutsche und israelische Autor:innen in den Austausch über das, was ihr Schaffen prägt und bewegt. Im Mittelpunkt der drei Themenabende stehen als zentrale Fragen: Was verbindet Autor:innen in beiden Ländern, was unterscheidet ihre Realitäten? Wie sehen sie einander? Welche Texte anderer Autor:innen haben das eigene Arbeiten beeinflusst? Und: Welche Rolle kann Literatur in Zeiten gesellschaftlicher Erschütterungen spielen? Die Reihe entsteht in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute Jerusalem. Sie wird unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung und gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ort: Repräsentantensaal, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin Anmeldung: info@centrumjudaicum.de Die einzelnen Themen-Abende (jeweils um 18 Uhr) 9. Oktober: Bilderwelten nach dem 7. Oktober (mit Adriana Altaras und Yirmi Pinkus) Seit dem 7. Oktober gehen furchtbare Bilder um die Welt, Bilder vom Terrorangriff der Hamas, Bilder des Schreckens und der Verwüstung, der festgehaltenen Geiseln, Bilder des Leids und der Zerstörung in Gaza. In Tel Aviv ist eine neue Streetart entstanden, um die Erfahrungen einzufangen. Welche Bilder sieht man in Israel? Welche in Deutschland? Welche Bilder teilen wir? Welche trennen uns? Grußwort: Galili Shachar, Vorsitzender Leo Baeck Institute Jerusalem Adriana Altaras, geboren in Zagreb und aufgewachsen in Deutschland, ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Sie arbeitet regelmäßig an bedeutenden Theatern und Opernhäusern im deutschsprachigen Raum und ist in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Mit ihren erfolgreichen Büchern – darunter der Bestseller Titos Brille (2011) – hat sie sich als Schriftstellerin einen Namen gemacht. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin. Durs Grünbein, 1962 in Dresden geboren, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikern der Gegenwart. Seit seinem Debüt Grauzone morgens (1988) hat er mehr als ein Dutzend Gedichtbände sowie Essays veröffentlicht und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis (1995) und dem Tranströmer-Preis (2012). Seine Werke verbinden autobiographische Erfahrungen mit geschichts- und kulturphilosophischen Reflexionen und sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Grünbein lebt in Berlin und Rom. Weitere Termine: 4. November: Queere Lebenswelten in Deutschland und Israel (mit Ronya Othmann und Sharron Hass) Jüdisch zu sein und queer bedeutet oft ein doppeltes Außenseitertum. Der wachsende Antisemitismus geht mit Homophobie einher, in Berlin und anderswo. Die jüdische Religion hat ein spannungsvolles Verhältnis zur Homosexualität. Andererseits entstehen neue Formen von Solidarität untereinander und Teilhabe mit anderen. Wir fragen nach Erfahrungen und Perspektiven. 4. Dezember: Deutsche und Juden (mit Durs Grünbein und Ofer Waldman) Deutsch, israelisch, deutsch-jüdisch und alles dazwischen: Welche Einigkeit oder Nichteinigkeit gibt es zwischen Deutschen, Israelis und deutschen Jüdinnen/Juden über die Themen der Zeit, gerade nach dem 7. Oktober? Welche Sprachbarrieren oder tieferen Barrieren gibt es? Von welcher Geschichte sprechen wir, wie steht es um Universalismus und Partikularismus, wenn wir von „Deutschen“ und „Juden“ sprechen?
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1400 km Friedenswanderung-ein Rückblick

Theater Ost

40 Jahre war Deutschland geteilt, fast 30 Jahre trennte eine Mauer Berlin in zwei Teile. Günter Polauke war DDR-Grenzsoldat und später Bezirksbürgermeister von Treptow, das an den Westberliner Bezirk Neukölln grenzte. 80 Jahre nach der Befreiung Deutschlands von der Naziherrschaft und gut 35 Jahre nach dem Mauerfall wollte er erkunden, wie es heute an der einstigen deutsch-deutschen Grenze aussieht. Kurz vor Beginn seiner Wanderung hat er darüber am 8. Mai 2025 im Theater Ost gesprochen. Was hat ihn unterwegs bewegt – im Kopf und im Herzen? Was hat er erlebt, gehört, gesehen? Nun ist Günter Polauke wieder im Theater Ost zu Gast und zieht ein erstes, sehr persönliches Fazit seiner Friedenswanderung. Holger Friedrich, Verleger der Berliner Zeitung und der Weltbühne, der Günter ein Stück des erkenntnisreichen Weges begleitet hat, wird den Abend moderieren und selbst auch über das Abenteuer berichten. Ein Abend über Erinnerungen, Begegnungen und das Weitergehen. Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Karten im Vorverkauf: 23 € Karten an der Abendkasse: 27 €
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Mit Macht an die Spitze – China und die neue Weltordnung

Theater Ost

Noch vor wenigen Jahren galt China vor allem als Produzent billger Waren, die der Westen dort herstellen ließ, um sich selbst vor allem um Forschung und Entwicklung zu kümmern. Doch diese Rechnung ging nicht auf. Mittlerweile setzt China selbst in wichtigen Bereichen die Maßstäbe – von der E-Mobilität bis zur Raumfahrt. Entsprechend groß ist auch das politische Selbstbewusstsein des Landes mit seinen 1,4 Milliarden Einwohnern, das sich anschickt, zur neuen globalen Supermacht zu werden. An China führt kein Weg vorbei. Das gilt für eine Friedenslösung für die Ukraine ebenso wie für die Entwicklung der weltweiten Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Wie funktioniert das „Modell China“? Welche Unterschiede gibt es zu den westlichen Demokratien? Und wie wird sich der globale Wettbewerb zwischen den USA und Europa sowie China entwickeln? Der 3. Adlershofer Polit-Salon lädt ein – Lassen Sie uns ins Gespräch kommen! Freuen Sie sich auf eine lebendige Diskussion mit prominenten Gästen. Wolfram Adolphi, Politikwissenschaftler und Publizist Claudia Wessling, Leiterin des Bereichs Kommunikation und Publikationen am Mercator Institute for China Studies, versierte Journalistin und Asienexpertin mit den Schwerpunkten China und Indonesien, N.N., Chinesische Botschaft (angefragt) Dietmar Ringel, Moderation Karten im Vorverkauf: 26 € Karten an der Abendkasse: 30 €
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Artist Talk

JazzFest Berlin

Mit Musiker*innen und Partner*innen des Jazzfest Berlin 2025.
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Ernstfall Zeitenwende

internationales literaturfestival berlin: ilb

Steht Europa vor dem Krieg? Der russische Überfall auf die Ukraine hat eine Zeitenwende ausgelöst. Die Bundeswehr bereitet sich auf den Ernstfall vor. Laut Verteidigungsministerium muss sie wieder kriegstüchtig werden, um einen Angriff auf NATO-Gebiet abzuwehren. Ob die sicherheitspolitische Bedrohung realistisch ist und wie jetzt und zukünftig auf sie reagiert werden kann, erörtern die Journalistin Anna Engelke, der Politologe Carlo Masala und der Militärhistoriker Sönke Neitzel. Mit Carlo Masala, Sönke Neitzel Es moderiert Anna Engelke Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
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Artist Alley

internationales literaturfestival berlin: ilb

Zahlreiche Aussteller, darunter Berliner Comicverlage, Künstler:innen und Herausgeber:innen von Zines, präsentieren ihre Werke und freuen sich über den Austausch mit Graphic Novel-Fans und dem Publikum. Bücher, Comics und Drucke werden zum Verkauf angeboten. Die Artist Alley wird in Zusammenarbeit mit ComicInvasion Berlin organisiert. comicinvasion.berlin Der Graphic Novel Day ist ein Kooperationsprojekt mit EUNIC.
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Im Recht des Menschen

internationales literaturfestival berlin: ilb

Wie setzt man sich in diktatorischen Staaten für Menschen und ihre Rechte ein? Davon können die beiden Nobelpreisträgerinnen Irina Scherbakowa und Swetlana Alexijewitsch aus eigener Erfahrung berichten. Seit über vierzig Jahren geben sie jenen eine Stimme, die in den ehemaligen Sowjetstaaten bis heute kein Gehör bekommen haben; und sehen sich dadurch selbst Repressionen ausgesetzt. Was treibt sie an, den Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen und Staatsterror unermüdlich fortzuführen? Eine Kooperation mit radio3 vom rbb, Podcast- und Radiodebatte »Der zweite Gedanke« [erste Ausstrahlung am 18.09.2025]. Mit Swetlana Alexijewitsch, Irina Scherbakowa Es moderiert Natascha Freundel Es dolmetschen Ganna-Maria Braungardt und Anastasia Molchanova Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Russisch mit Simultanübersetzung statt.
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Schreiben nach dem 7. Oktober

internationales literaturfestival berlin: ilb

Wie spiegelt sich ein Trauma nationalen Ausmaßes in der Literatur? Kann Literatur Widersprüche, Leid und Wut auf allen Seiten sichtbar machen oder muss sie Partei ergreifen? Kann Erzählen helfen, Wunden zu heilen? Und sind Menschen nicht immer mehr als ihre Traumata? Literatur zeigt das, wenn sie weiter von Liebe, Einsamkeit, Essen, Familie und Freundschaft erzählt – den alltäglichen Dingen, die das Leben ausmachen. Die israelischen Autor:innen Ayelet Gundar-Goshen, Julia F. Tzaisler und Yaniv Iczkovits sprechen über das Schreiben und Leben nach dem 7. Oktober. In Kooperation mit dem Jerusalem International Writers Festival. Mit Ayelet Gundar-Goshen, Yaniv Iczkovits, Julia F. Tzaisler Es moderiert Shelly Kupferberg Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
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Gesellschaft im Wandel - Zhang Yueran über Erinnerung und das heutige China

internationales literaturfestival berlin: ilb

Wie hat sich die chinesische Gesellschaft seit dem Ende der Mao-Ära verändert? Welche Brü-che prägen die Generationen, und wie gehen junge Chines:innen mit der Vergangenheit um? Zhang Yueran, eine der wichtigsten literarischen Stimmen Chinas erkundet in ihren Romanen familiäre und gesellschaftliche Konflikte, thematisiert Schuld, Erinnerung und Verantwortung. Im Gespräch reflektiert sie über ein China im Umbruch, über Generationenkonflikte und die Bedeutung von Literatur im Umgang mit der Vergangenheit. In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung e.V. Mit Zhang Yueran Moderiert von N.N. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

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