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Aufführungen | Kabarett

Besser Sex nach Sechs als Fünf vor Zwölf

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Ja, wir sind rundum gehetzte Leute. Immer auf der Jagd nach dem optimalen Optimum. Zum Glück erlernen Sie bei uns noch klimaneutrale Strategien für Selbstoptimierung und sozial verträgliches Überlebenstraining! BELLA LIERE (für die U-50 Kunden) und ANDREAS ZIEGER (für die Ü-50 Kunden) werden Ihnen therapeutische Tricks verraten, die Sie über die finsteren Umstände unserer Zeit hinweglachen helfen, mit viel Musik und gemeinschaftlichem Spaß! Ein kleiner Tipp vorweg: Rühre dein Frühstücks-Müsli mit Eierlikör an und der Tag sieht schon viel freundlicher aus! Und merke: Gibt es keine Lösung, gibt es auch kein Problem! Ticketpreis: ab 26,00€ Tel.: 0331 291069
Aufführungen | Aufführung

Der satirische Neujahrsempfang 2026

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

DER SATIRISCHE NEUJAHRSEMPFANG 2026 An diesem Tag läuft alles traditionell und streng nach Protokoll: SIE werden empfangen wie hohe Staatsgäste, dürfen ein Gläschen Sekt in gehobener Position in Empfang nehmen und Zeugen eines satirischen Rundumschlages werden. Kartenpreis: ab 35,00€ Termin am 23.01.26, ohne Lothar Bölck
Aufführungen | Aufführung

KI sucht WG

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Was ist Fakt und was ist Fake? Laut "Bild" wurde jetzt eine KI im Fitnessstudio gesehen, sie trainierte ihre Algorithmen. Was versteht man unter "Gelegenheitsverkehr"? Hat es mit Sex zu tun, oder mit Taxis und Mietwagen? Fragen über Fragen denen sich BELLA LIERE und ANDREAS ZIEGER in ihrem neuen Programm des Potsdamer Kabaretts stellen. Und sie kommen zu folgender Erkenntnis: Würden Fakes, Halbwahrheiten und Politikerlügen leuchten, wäre die Erde heller als die Sonne. Positiv gesehen, wäre damit das Energieproblem gelöst! Bella Liere & Andreas Zieger Ticketpreis: ab 26,00€ Vorverkauf: 0331 291069
Aufführungen | Kabarett

Ich könnt schon wieder...!

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Die Schöpfer dieses nagelneuen Programms – RANZ & MAY samt Autor SAALFELD - gehören einer Generation an, in der es darauf ankommt, so spät wie möglich jung zu sterben. Die drei weißen Männer sind so alt, die starten ihre Netflix-Serien aus Gewohnheit 20:15 Uhr, die halten ihr Handy zum Telefonieren immer noch ans Ohr und sie machen weiterhin ihre Witze über Politiker – warum auch nicht?! Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ Siehe Karl Valentin.
Aufführungen | Aufführung

Wenn ja, dann nein, ansonsten nicht

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Als Kind aß er Nudeln, später hieß es Pasta und heutzutage sind es nur noch Kohlenhydrate. Und ja, es gibt Weine, die mit der Zeit besser werden, aber eben auch Zeiten, die mit Wein besser werden...MICHAEL RANZ wandelt auf den Spuren unserer Ahnen. 2.000 Jahre in zwei Stunden! Dabei erreicht er Stellen im Gehirn, da kommt der Fernseher gar nicht hin. Eintrittspreis: ab 26,00 Euro
Aufführungen | Theater

KAMISI

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

In seinem neuen, rasant-komischen Programm wechselt Parodist und Entertainer Thomas Nicolai die Charaktere so flink wie einst Klaus Kinski seine Laune. Der personifizierte „Kessel Buntes“ verstrickt allerlei Figuren in Szenen, die unorthodoxe Hilfestellungen geben, Seltsamkeiten zutage fördern und Historisches Revue passieren lassen, oft mit einem bescheuerten Eskalationspunkt. Keine Nicolai-Show wäre komplett ohne Musikparodien. Zwischen Coldplay und Country, Max Raabe und Vamos a la Playa, sowie Modern Talking und modernem Elektrosound werden Gehörgang und Lachmuskeln strapaziert. Begleitet wird er von seinem virtuosen Langzeitpartner Robert Neumann, der sich begeistert für jeden Klamauk einspannen lässt. Am Ende bleiben Lacher über Lacher und die Gewissheit, dass 1000 Stimmen bei ihm besser aufgehoben sind als bei manchem Wahlkandidaten. mehr...
Aufführungen | Show

BLINDED by DELIGHT

Friedrichstadt-Palast

Die Show BLINDED by DELIGHT nimmt Dich mit auf eine bewegende Reise in die Welt der Träume und des Glücks. Erlebe blendende Show-Unterhaltung mit über 100 wundervollen Künstlerinnen und Künstlern auf der größten Theaterbühne der Welt - einfach traumhaft schön! Oh, wie es wohl wäre, in einer Welt des Glücks aufzuwachen. Als Luci die Augen aufschlägt, ist sie umfangen von ihren schönsten ungelebten Träumen. Atemberaubend ist die Pracht dieser Traumwelt, ihr altes Leben nur noch ein fernes Echo. Jeder ihrer Atemzüge ist wie ein Pinselstrich, jeder Raum, der sich öffnet, eine Symphonie ungeahnter Möglichkeiten. Und vor ihr - der Mann ihrer Träume. Ein Neuanfang, flüstert ihre Fantasie. Träume platzen, sagt die Vernunft. Ihr Traummann spürt, dass Luci, geblendet von so viel Glück, diesem nicht trauen mag. Doch er weiß, dass sie nur dann eine Chance haben, wenn sie zulassen, dass ihre beiden Welten verschmelzen. Mit allem, was er hat, kämpft er um die Liebe seines Lebens. Luci steht vor der großen Frage, die sich uns allen einmal stellt: Bleiben wir realistisch oder haben wir den Mut, unsere Träume zu leben? BLINDED by DELIGHT ist eine alle Sinne überwältigende Erinnerung ans Glücklichsein. Wer weiß, vielleicht steht am Anfang jeder Veränderung doch ein Traum, der festgehalten werden will und nicht verfliegt. Alles Lüge oder Liebe? BLINDED by DELIGHT drückt diesen emotionalen Zwiespalt aus und kann mit „Geblendet vor Entzücken“ als auch „Verzaubert vor Glück“ übersetzt werden. Ein leidenschaftlicher Tanz der ganz großen Gefühle. Dauer: ca. 2,5 Stunden, inkl. 30 Min. Pause Alter: Ab 8 Jahren Sprachen: Auch geeignet für Gäste ohne Deutschkenntnisse Tickets: ab 19,80 € (Der Vorverkauf ist bereits bis Ende 2026 geöffnet!)
Aufführungen | Aufführung

BERLIN-NEW YORK & zurück

Theater Ost

PREMIERE Das Ensemble stellt in ihrer neuen Revue Tonfilmschlager, Couplets und Swingmelodien aus dem reichhaltigen Repertoire dieser legendären Ära vor. Bekannte Künstler wie die »Comedian Harmonists«, Heymann, Hollaender, Brecht und Weill kommen ebenso zu Wort wie Oscar Straus und Paul Abraham, die als Mitbegründer der Berliner Jazz Operette gelten. Auch die »Weintraub Syncopators« werden zitiert. Stefan Weintraub und seine Jungs waren die erste deutsche Jazzband von internationalem Rang. Tourneen führten sie in den 30er Jahren durch ganz Europa, in die Sowjetunion und sogar nach Japan und Australien!!! Die BERLINER VOCAPHONIKER begleiten die Künstler von Berlin ins Exil nach Amerika und wieder zurück nach Deutschland und gehen hierbei der Frage nach, wie sich deren Musik nach ihrer Vertreibung aus Deutschland in der Neuen Welt entwickelte. Ein unterhaltsamer Abend mit zauberhaften Melodien aus Operette, Kabarett, Theater, Hollywood und dem Broadway. Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Karten im Vorverkauf: 40 € Karten an der Abendkasse: 44 €
Aufführungen | Aufführung

"Orientierungsversuch im Irrenhaus"

Theater Ost

„Der Witz ist die letzte Waffe der Wehrlosen.“ (Siegmund Freud ) Das aktuelle Programm gemeinsam mit Lina Wendel Lina Wendel, bekannt aus Film und Fernsehen (Die "Füchsin"), und Gisela Oechelhaeuser, Grande Dame des politischen Kabaretts, unterhalten Sie mit eigenen Texten und mit Texten von Philipp Schaller. Sie bieten ein Panoptikum von Frauenfiguren, die in ihrem Kampf gegen die Tücken des Lebens mal verzweifeln, mal böse werden, die am Ende aber immer auch mit Ihnen zusammen lachen können. Auch lachen können über sich selbst und ihre Versuche, vor den Gefahren des Lebens davonzulaufen. Sie werden erstaunt sein, wie oft Sie sich in den Figuren wiederfinden. Beste Unterhaltung! "Gisela Oechelhaeuser ist eine Sammlerin von Nachricht, Information und darin verborgenem Widersinn; die Lebendigkeit ihrer Kunst erwächst aus der Art, wie sie alles Material im Herzen sofort verfeuert und in eigene Frage-Materie umsetzt. »Man muss aber in das Elend gehn«, schrieb Volker Braun vor Jahren in einem Gedicht für die Oechelhaeuser. Sie geht ins Elend, das auch ihr eigenes ist: Wie frei ist der Mensch, wenn er alles darf?" Hans-Dieter Schütt Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet Karten im Vorverkauf: 32 € Karten an der Abendkasse: 36 €
Aufführungen | Aufführung

"Hättste mal gleich gelebt" - FRIEDRICH & WIESENHÜTTER

Theater Ost

BENEFIZ DER KÜNSTLER FÜR DAS THEATER OST! F&W, dass sind vom Leben geschriebene Texte gepaart mit virtuoser Gitarrenmusik und einer guten Portion Comedy, ein Stück Berlin für die Ohren. Warnhinweis: Nicht frei von bissiger Ironie Gehen Sie mit auf eine Reise zwischen Melancholie und Sarkasmus, um die Widrigkeiten des Lebens mit Seitenblick und Augenzwinkern zu betrachten. Ein Programm jenseits und fernab von allen Trends und Mainstream, handgemacht und authentisch. Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Karten im Vorverkauf: 30 € Karten an der Abendkasse: 34 €
Aufführungen | Aufführung

Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin

Theater Ost

Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin - das ist die letzte Zeile eines der bekanntesten Gedichte von Thomas Brasch. Und es ist eine Schlüsselzeile für den Schriftsteller, Dramatiker und Filmemacher, von dem der Theatermann Claus Peymann sagte, sein Leben sei ein «wüster Roman» gewesen, «ein Roman über Ost und West». Geboren im englischen Exil der jüdisch-kommunistischen Eltern, aufgewachsen und renitent geworden in der DDR, die er 1976 verließ, um auch in der BRD nie anzukommen, und erst recht nicht im vereinten Deutschland. In seinen Gedichten, Theaterstücken und Filmen konfrontiert er scharfsinnig, kraftvoll und originell gesellschaftliche Widersprüche in einer Dringlichkeit, die aktueller ist denn je. In ihrem Debütroman „Ab jetzt ist Ruhe“ erzählt Marion Brasch die Geschichte ihrer Familie. Jetzt rückt sie ihren großen Bruder Thomas in den Mittelpunkt. Wonach hat er sich gesehnt und woran gerieben? Was trieb ihn weg von seiner Familie und schließlich aus seinem Land? In einer Collage aus Text, Szenen und Film hat sie diese Fragen zu einer Geschichte verwoben. (Foto Marion Brasch: Moritz Haase)
Aufführungen | Aufführung

Hurra, die dritten Zehne!

Theater Ost

Unfassbar: Seit nunmehr 30 Jahren begegnen sich Preußenkönig Friedrich II. – der Große! – und sein renitenter Nachbar, der Müller Grävenitz, am virtuellen Gartenzaun zwischen Schloss und Mühle. Im Oktober 1995 lief auf Antenne Brandenburg die allererste Folge dieser wöchentlichen Satire, die Autor und Antenne-Moderator Andreas Flügge als Kurzhörspiele fürs Radio – und auch für die Bühne – schreibt. Fußend auf der überlieferten Legende, wonach der König dem Müller die Mühle nehmen will, entspinnt sich so der schönste Nachbarschaftsstreit, bei dem der Anachronismus zur Methode wird. Fast 1500 Mal haben sich die beiden bisher im Radio in den Haaren gehabt, sind inzwischen fest in der Kleinkunstlandschaft verwurzelt und denken nicht daran aufzuhören. Nach wie vor hadern sie über Gott und die Welt, den alltäglichen Irrsinn und manchmal auch über die Fliege an der Wand. Da logiert die Schadenfreude, Mutterwitz paart sich mit Weisheit und große Politik wird kleingelacht. „Hurra, die dritten Zehne“ bringt die gegenseitige Nachbarschaft abermals an ihre Grenzen und präsentiert zwei Nachbarn, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber es ohne einander eben auch nicht aushalten. Soviel Spaß hat Preußen noch nie gemacht! Mit den Originalen aus dem Radio: André Nicke (König) und Andreas Flügge(Müller). Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet Karten im Vorverkauf: 35 € Karten an der Abendkasse: 39 €
Aufführungen | Oper

Bel­shazzar

Komische Oper Berlin

Premiere: 28.3.2026 Regierende Rüpel sind wieder in Mode und an der Macht. Dieser Typus Mann räumt auf, stürzt um, greift durch, nimmt aus; und er fühlt sich dabei toll, jung und heiterdestruktiv. Auch König Belshazzar war ein Rüpel, ein Monsterregent im Nahen Osten in biblischen Zeiten … Im Rausch eines höfischen Festes verhöhnt König Belshazzar den jüdischen Gott Jehova: »Ich bin der König von Babylon!« Gegen Mitternacht flimmert an der Wand eine Rätsel-Schrift auf: MENE, MENE, TEKEL UPHARSIN. Niemand kann die Zeichen deuten. Die kluge Königinmutter will den jüdischen Propheten Daniel befragen. Er wird geholt – deutet die Zeichen. MENE: Der Gott, den du gelästert, hat deine Tage gezählt und endet sie. TEKEL: Du bist gewogen und für zu leicht befunden worden. UPHARSIN: Dein Reich wird aufgeteilt zwischen Medern und Persern. Das Oratorium endet wie prophezeit – mit dem Tod des Rüpel-Königs und der beglückenden Befreiung des babylonischen und jüdischen Volkes aus dessen Herrschaft. Herbert Fritsch – wieder da! – findet in diesem Stoff ein ideales Material. Die legendäre Geschichte von König Belshazzar wird bei Fritsch aus dem oratorienhaften Habitus in einen wilden Tanz überführt. Sein entfesseltes Theater jagt die Figuren in diverse Wechselbäder der Gefühle: Stolz und Freude, Liebe und Hass, Hoffnung und Hybris, Horror und Panik. All diese Affekt-Räume sind in Händels Oratorium zu hören. Aus den der barocken Komposition fein abgelauschten Partikeln filtert Fritsch die Motive für sein horrendes Körperspiel. »Alles muss haarscharf in eine tobende Ordnung gebracht werden.« Dieses Motto von Antonin Artaud könnte dem Händel-Fritsch-Abend an der Komischen Oper Berlin gut vorstehen. Man darf gespannt sein – Fritsch ist es auch. Musikalische Leitung: Ge­orge Pe­trou Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Her­bert Fri­tsch Chöre: Da­vid Ca­ve­li­us Licht: Olaf Free­se Empfohlen ab Klasse 7 Englisch 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
Aufführungen | Oper

Die Nase

Komische Oper Berlin

Oper in drei Akten nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai W. Gogol [1930] Libretto von Dmitri D. Schostakowitsch, Jewgeni I. Samjatin, Georgi D. Ionin und Alexander G. Preis In einer Mischung aus Albtraum und verrückt überzogener Satire inszeniert Regisseur Barrie Kosky steppende Nasen, fahrende Rikscha-Tische und karikaturesk überzeichnete Protagonist:innen mit knallbunten Kostümen zwischen Folklore und Historismus in einem kühlen, trotz seiner Größe klaustrophobisch wirkenden Raum. Die surrealistische Geschichte um die Verlustängste und die Paranoia des kleingeistigen Emporkömmlings Platon Kusmitsch Kowaljow wird zum absurden revueartigen Kaleidoskop der Eitelkeiten, einer verstörenden Mischung aus Wozzeck und Alice im Wunderland, die ihre ganz eigene »sinnlose« Logik besitzt. Musikalische Leitung: James Gaf­figan Inszenierung: Bar­rie Kos­ky Bühnenbild: Klaus Grün­berg Kostüme: Buki Shiff Dramaturgie: Ul­rich­ Lenz­ Choreografie: Ot­to Pich­ler Chöre: Da­vid Ca­ve­li­us Licht: Klaus Grün­berg Deutsche Textfassung von Ulrich Lenz Im Repertoire seit 16. Juni 2018 Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden, der Sydney Opera und dem Teatro Real Madrid Empfohlen ab Klasse 9 Deutsch 2h, keine Pause
Aufführungen | Aufführung

Selem

Komische Oper Berlin

Uraufführung: 12.2.2026 Im Rahmen des Festivals Schall&Rausch Zurück ins Licht, zur Schönheit und hinein ins Leben! Der Frühling steht für die Macht der Verwandlung, für Wiedergeburt und für ein uraltes Versprechen von Prosperität. Was kann diese Fantasie des Überflusses über geographische Grenzen hinweg kulturell, spirituell und klanglich für uns bedeuten? Die südafrikanischen Komponisten und Performer Sbusiso Shozi und Nhlanhla Mahlangu vom Johannesburger Centre for the Less Good Idea nähern sich mit der Kammeroper Selemo durch Körper, Klang und Stimme dem Konzept Frühling neu an. Gemeinsam mit Solist:innen und Orchestermusiker:innen der Komischen Oper Berlin führen sie eine musikalische Konversation über die Rückkehr zu einem tiefverwurzelten Naturverständnis jenseits des kolonialen Kalendersystems. Afrikanische Übergangsriten tre­ffen auf barocke Prachtentfaltung, Vivaldis Violinkonzerte Die vier Jahreszeiten auf Umkhosi woMhlanga, den rituellen Schilfrohrtanz der Swasi. Die mit der Neuköllner Oper koproduzierte Urau­fführung Selemo steht ganz im Zeichen von Aufbruch, Austausch und gemeinsamem Feiern.
Aufführungen | Musical

My Fair Lady

Komische Oper Berlin

Fanatischer Sprachprofessor drillt urproletarische Blumenverkäuferin zu feiner Dame – was für eine Romanze! Und als Musical ein unschlagbarer Erfolg, der seit bald 70 Jahren auf den Bühnen der Welt »grünt so grün« – Shaws genialer Story und Loewes hinreißenden Ohrwürmern sei Dank! »Mit bravourösen Sängern und glänzender Ausstattung, aber ohne überflüssige Knalleffekte« [BERLINER MORGENPOST] ins­zeniert Andreas Homoki das Märchen von der Lady wider Willen »virtuos und ganz ohne Schnickschnack«. [NZZ] »Prächtige Twenties-Kostüme, Riesen-Grammofone als Bühnenbild und ein energisches Orchester – dafür gab es zu Recht stürmischen Applaus«! [B.Z.] Empfohlen ab Klasse 7 Deutsch 3h inkl. Pause 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester und Sonderveranstaltungen)
Aufführungen | Musical

La Cage aux Folles

Komische Oper Berlin

Nach dem Stück Ein Käfig voller Narren von Jean Poiret Deutsche Textfassung von Martin G. Berger Ein Befreiungsschrei schallt 1983 vom Broadway nach London und Berlin und läutet den Siegeszug eines Musicals ein, das das Recht auf ein buntschillerndes Leben jenseits knickriger Kleinkariertheit fordert. Georges betreibt den Nachtclub »La Cage aux Folles«. Absoluter Star ist sein Lebensgefährte, die Dragqueen Zaza alias Albin. Da taucht Jean-Michel, Georges’ Sohn aus einer früheren Beziehung auf: Er will Anne, Tochter aus ultrakonservativem Hause, heiraten und bittet Georges, zu Albins größter Enttäuschung, allein zum ersten Treffen mit der Familie. Albin ist zutiefst gekränkt. Das gemeinsame Abendessen im Restaurant von Jacqueline lässt er sich dann aber doch nicht nehmen ... Jerry Herman schuf einen Klassiker des Musical-Genres mit einer Empowerment-Hymne, die nicht nur der queeren Szene die Kraft zum Kampf für mehr Offenheit und Gerechtigkeit gab. Inszeniert von Barrie Kosky wird das Stück zu einem immer gültigen Plädoyer für den Mut, zu sich selbst und zueinander zu stehen! Musikalische Leitung: Koen Schoots Inszenierung: Barrie Kosky Bühnenbild: Rufus Didwiszus Kostüme: Klaus Bruns Choreografie: Otto Pichler Dramaturgie: Johanna Wall Chor: Jean-Chris­tophe Char­ron Licht: Franck Evin Empfohlen ab Klasse 7 Sprache: Deutsch Dauer: 3 h 10 min inkl. Pause 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
Aufführungen | Oper

Don Gio­van­ni / Re­qui­em

Komische Oper Berlin

Dramma giocoso in zwei Akten [1787] Libretto von Lorenzo Da Ponte Requiem in d-Moll (Introitus, Kyrie, Sequenz) In der von Franz Xaver Süßmayr fertiggestellten Instrumentation Don Giovanni weiß, was er will, wie er es bekommt und wie man eine unerhört dekadente Party feiert. Diener Leporello stöhnt unter den Verführungskünsten seines Herrn, muss er doch hinterher alles ausbaden. Als Don Giovanni den Komtur bei einem Duell um die Ehre seiner Tochter Donna Anna ermordet, reicht es auch Leporello. Don Giovanni verführt, trickst und spielt für sein Leben gern, bis er plötzlich jung und wild dem Tod ins Auge blicken muss ... Sex, Drugs und Wiener Klassik – das war die Devise des kongenialen Duos Mozart und Da Ponte. Ähnlich seinem heißblütigen Opernhelden holte auch den jungen Wildfang Mozart ein früher Fiebertod: Er verstarb mit 35 Jahren während der Arbeit an seinem Requiem. Am Schillertheater vollendet Kirill Serebrennikov seinen Mozart-Da-Ponte-Zyklus mit der wohl abgründigsten der drei komischen Opern. In seinem furchtlosen Zugriff auf das Meisterwerk zeigt Serebrennikov die abseitigen Vergnügungen des Lebemanns als Vorbereitungen auf das Jenseits und lässt dazu auf Don Giovannis Höllenfahrt Mozarts Totenmesse folgen. Musikalische Leitung: Oleksandr Yankevych Inszenierung / Bühnenbild und Kostüme: Kirill Serebrennikov Choreografie: Evgeny Kulagin Chöre: Da­vid Ca­ve­li­us Licht: Olaf Freese Empfohlen ab Klasse 9 Sprache: Italienisch, Lateinisch 3h 40min inkl. Pause 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen) Bei der Produktion kommen Stroboskop-ähnliche Lichteffekte zum Einsatz.
Aufführungen | Oper

La­dy Mac­beth von Mzensk

Komische Oper Berlin

Premiere: 31.1.2026 Mit seiner 1934 uraufgeführten Lady Macbeth von Mzensk sprach Dmitri Schostakowitsch seinerzeit absolute Tabuthemen an. Sexuelle Handlungen und mörderische Machenschaften werden mit einer gleichermaßen erotischen wie brachialen Klangorgie entblößt. Als wäre das nicht Provokation genug, sympathisiert der Komponist zudem jederzeit mit seiner Antiheldin: Trotz aller Gewalttaten lässt Katerina wohl kaum ein Herz unberührt. Das Schostakowitsch-Jahr 2025 wird an der Komischen Oper Berlin zu einer Schostakowitsch-Spielzeit ausgeweitet: Nachdem bereits am Spielzeitbeginn das Kammerkonzert Trio auf seine Musik einstimmt, ist auf der großen Bühne das Opern-Doppel Die Nase und Lady Macbeth von Mzensk zu erleben – beide in der unnachahmlichen Regie von Barrie Kosky. Empfohlen ab Klasse 9 Sprache: Russisch 30 min vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung im Foyer statt (außer vor Premieren, Kinderopern, konzertanten Aufführungen, Silvester- und Sonderveranstaltungen)
Aufführungen | Schauspiel

Bunbury. Ernst sein is everything!

Deutsches Theater Berlin

Deutsch von Claudia Bossard Um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen entfliehen und inkognito ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte – ihr wahres Ich? – ausleben zu können, führen die beiden Dandys Algernon und Jack ein Doppelleben. Algernon erfindet einen kränklichen Freund namens Bunbury, der regelmäßig auf dem Land besucht werden muss, während Jack vorgibt, sich um seinen leichtlebigen Bruder Ernst zu kümmern, um möglichst oft in die Stadt reisen zu können. Dort führt er als ebenjener Ernst ein ausschweifendes Leben, während er auf seinem Landsitz das moralisch unantastbare Vorbild für sein Mündel Cecily gibt. Diese wiederum hat es sich – ebenso wie Algernons Cousine Gwendolen, um die Jack bei seinen Besuchen in der Stadt wirbt – in den Kopf gesetzt, ausschließlich einen Mann namens Ernst zu heiraten. Als Algernon in der Rolle von Jacks vermeintlichem Bruder Ernst auf dem Landsitz auftaucht, nehmen die komischen Verwicklungen ihren Lauf. Bunbury (im Original: The Importance of Being Earnest ) ist Oscar Wildes berühmteste Komödie – und zugleich seine letzte: Kurz nach der Uraufführung wurde er 1895 im Zuge eines öffentlichen Prozesses wegen homosexueller Handlungen zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer körperlicher Arbeit verurteilt. Gesundheitlich, finanziell und gesellschaftlich ruiniert, verstarb der Autor 1900 im Alter von 46 Jahren in Paris. Oscar Wildes eigenes Doppelleben, das im Gegensatz zu dem seiner Protagonisten kein glückliches Ende nahm, schreibt sich aus heutiger Perspektive unweigerlich in diese perfekt gebaute Komödie ein. In der rasanten Fassung der Regisseurin Claudia Bossard wird Oscar Wildes mit Sprachwitz gespickte Komödie zum queeren Theaterspaß, der im metropolitanen Society-Talk nicht nur die Sprachgrenzen zwischen Deutsch und Englisch verflüssigt, sondern auch im spielerischen Wirbelsturm Gender- und Identitätsbilder aus ihrem viktorianischen Gesellschaftskorsett befreit. Regie: Claudia Bossard Bühne und Kostüme: Elisabeth Weiß Kostümmitarbeit: Matthias Dielacher Choreografie: Marta Navaridas Sounddesign: Annalena Fröhlich Dramaturgie: Elisabeth Tropper, Daniel Richter Licht: Viktor Felligi, Kristina Jedelsky Maske: Andreas Müller Dauer: 2 Stunden, keine Pause empfohlen ab Klasse 9 Mit englischen Übertiteln

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