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Aufführungen | Aufführung

KI sucht WG

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Was ist Fakt und was ist Fake? Laut "Bild" wurde jetzt eine KI im Fitnessstudio gesehen, sie trainierte ihre Algorithmen. Was versteht man unter "Gelegenheitsverkehr"? Hat es mit Sex zu tun, oder mit Taxis und Mietwagen? Fragen über Fragen denen sich BELLA LIERE und ANDREAS ZIEGER in ihrem neuen Programm des Potsdamer Kabaretts stellen. Und sie kommen zu folgender Erkenntnis: Würden Fakes, Halbwahrheiten und Politikerlügen leuchten, wäre die Erde heller als die Sonne. Positiv gesehen, wäre damit das Energieproblem gelöst! Bella Liere & Andreas Zieger Ticketpreis: ab 27,00€ Vorverkauf: 0331 291069
Aufführungen | Kabarett

Ich könnt schon wieder...!

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Die Schöpfer dieses nagelneuen Programms – RANZ & MAY samt Autor SAALFELD - gehören einer Generation an, in der es darauf ankommt, so spät wie möglich jung zu sterben. Die drei weißen Männer sind so alt, die starten ihre Netflix-Serien aus Gewohnheit 20:15 Uhr, die halten ihr Handy zum Telefonieren immer noch ans Ohr und sie machen weiterhin ihre Witze über Politiker – warum auch nicht?! Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ Siehe Karl Valentin.
Aufführungen | Aufführung

Wenn ja, dann nein, ansonsten nicht

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Als Kind aß er Nudeln, später hieß es Pasta und heutzutage sind es nur noch Kohlenhydrate. Und ja, es gibt Weine, die mit der Zeit besser werden, aber eben auch Zeiten, die mit Wein besser werden...MICHAEL RANZ wandelt auf den Spuren unserer Ahnen. 2.000 Jahre in zwei Stunden! Dabei erreicht er Stellen im Gehirn, da kommt der Fernseher gar nicht hin. Eintrittspreis: ab 26,00 Euro
Aufführungen | Aufführung

GAGALAND

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

Die Welt steht auf dem Kopf. Um sie zu verstehen, könnte man versuchen einen Handstand zu machen. Oder man bleibt aufrecht sitzen und begegnet dem ganzen Irrsinn mit Humor. So hält es jedenfalls FRANK FISCHER in seinem aktuellen Programm. Aber auch er ist freilich Teil vom Gagaland… Ticketpreis: ab 29,00€ Ticketreservierung: 0331 291069
Aufführungen | Aufführung

END-SPIEL mit Verlängerung

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

LOTHAR BÖLCK, „der Louis de Funés unter den deutschen Kabarettisten“ ist ins Endspiel gekommen. Mensch gegen Welt. Bisher steht es unentschieden. Ja aber für wen? Am beginnenden Ende seiner Spielzeit fragt sich Bölck: Wird es einen Gewinner geben? Oder gibt es einen Abbruch wegen Unbespielbarkeit des Platzes? „Ein zweistündiges temporeiches, knallhartes und tabuloses politisches Kabarett begeistert die Besucher.“ (Lausitzer Rundschau) Genau! Ticketpreis: ab 29,00 € Ticketreservierung unten: 0331 291069
Aufführungen | Aufführung

Der satirische Neujahrsempfang 2026

Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam

DER SATIRISCHE NEUJAHRSEMPFANG 2026 An diesem Tag läuft alles traditionell und streng nach Protokoll: SIE werden empfangen wie hohe Staatsgäste, dürfen ein Gläschen Sekt in gehobener Position in Empfang nehmen und Zeugen eines satirischen Rundumschlages werden. Kartenpreis: ab 35,00€
Aufführungen | Schauspiel

Lichter, Lieder, Pfefferkuchen

THEATER IM PALAIS

Premiere: 28.11.2025 Weihnachten rückt näher und wir machen es uns mit Ihnen gemütlich! Bei Plätzchen und hausgemachtem Punsch erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Engel wissen wollten. Wie wird man zum Engel? Was sind Engelszahlen? Und warum ist Weihnachten untrennbar mit den himmlischen Wesen verbunden? „Die Engel sind unter uns“ – der Titel unseres Weihnachtsprogramms – entstand nicht ganz zufällig in Anlehnung an den ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns“. Denn zum 80sten Jubiläum des Kriegsendes erinnern wir in Liedern und Geschichten daran, dass wir gerade in schwierigen Zeiten immer auch von Engeln umgeben sind! In der Pause schenkt Ihnen unser Künstlerteam getreu unserer Tradition Glühwein aus; dazu gibt es köstliches Weihnachtsgebäck. Freuen Sie sich auf ein himmlisches Weihnachtsprogramm mit viel Musik, das Sie garantiert auf die schönste Zeit des Jahres einstimmen wird! ALINA LIESKE (Spiel, Gesang) CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang) MATTHIAS BEHRSING (Klavier) N.N. (Harfe) Text, Regie und Ausstattung: ALINA LIESKE Musikalische Leitung: MATTHIAS BEHRSING Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Aufführungen | Schauspiel

Die Dietrich - Eine Schöpfungsgeschichte

THEATER IM PALAIS

Nein, keine Dietrich-Gala! Das Stück von Paul Kaiser zeichnet das Phänomen Dietrich nach und zeigt die Beziehung zwischen Ikone und Mensch. Der Spiegel, essentieller Gegenstand im Leben von Marlene Dietrich, ist präsent. Doch wen zeigt er, wenn Darstellerin Alina Lieske hineinblickt? Die Diva, die Hollywood- und Stilikone der 30er Jahre oder vielmehr eine starke Frau von heute, eine Frau mit klaren Überzeugungen und der Bereitschaft, diese zu verteidigen? Die Dietrich – Frau und Künstlerin – ist Triebkraft für unser Stück, Ausgangspunkt und roter Faden. Sie ist anwesend auf der Bühne: in ihrem Wesenskern, unabhängig von ihrer Zeit. Mehr mit ihrer Kraft als ihrer Lebensgeschichte. So nähern wir uns einer faszinierenden Persönlichkeit, deren Haltung gerade im Hier und Jetzt wegweisend sein kann. Besetzung: ALINA LIESKE (Spiel, Gesang) JÜRGEN BEYER (Klavier) Regie, Ausstattung: ALICE ASPER Kostümassistenz: TATJANA HAJDUKOVA, ANGELINA DASHKEVIC Licht: MARKUS BÖNZLI Von: PAUL KAISER Aufführungsrechte: DREI MASKEN VERLAG GmbH München
Aufführungen | Szenische Lesung

Charlottengrad - Ein Stück Russland mitten in Berlin

THEATER IM PALAIS

Vor ziemlich genau 100 Jahren emigrierten Hunderttausende Russen nach Berlin. Die Oktoberrevolution 1917 und der darauffolgende Bürgerkrieg ließ zahlreiche Adlige, Geschäftsleute und Intellektuelle ihre Heimat verlassen. Während sich die politischen Köpfe unter den russischen Emigranten in Paris versammelten, wurde Prag zum russischen Wissenschaftszentrum jenseits der Grenzen. Und die Schriftsteller? Sie kamen nach Berlin! Fast alle bedeutenden russischen Autoren und Autorinnen des 20. Jahrhunderts lebten vorübergehend hier oder besuchten die Stadt, die Anfang der 20er Jahre zu einem regelrechten Versuchslabor des literarischen Exils wurde. So wohnten und schrieben in Berlin: Vladimir Nabokov, Wladislaw Chodassewitsch, Andrej Bely, Boris Pasternak, Viktor Schklowski, Marina Zwetajewa, Nina Berberowa, Alexej Remisow, Mark Aldanow, Alexej Tolstoi, Ilja Ehrenburg, Maxim Gorki und viele mehr. Zu dieser Zeit erhielt Charlottenburg den Spitznamen „Charlottengrad“; Berlin selbst wurde „Moskau an der Spree“ und „Dritte Hauptstadt Russlands“ genannt. Doch wie lebten die Emigranten damals in Berlin und wie nahmen sie die Stadt wahr? Bedeutete für sie das Leben im Exil das Versiegen ihrer Kreativität oder vielmehr eine neue künstlerische Chance? Die szenische Lesung beleuchtet ein Stück Berliner Geschichte, das eng mit der Thematik Flucht, Exil und letzten Endes Heimat verwoben ist. “Dann entfaltet sich ein breiter Fächer von intellektueller Spritzigkeit, den man in dieser Stadt gar nicht mehr für möglich gehalten hätte. (…) Alina Lieske und Carl Martin Spengler schaffen es auf beeindruckende Weise, diese Zeit, diese Dichtung lebendig werden zu lassen.” (Das Blättchen) Besetzung: ALINA LIESKE (Spiel, Gesang) CARL MARTIN SPENGLER (Spiel, Gesang) UTE FALKENAU/ PETER-PHILIPP RÖHM (Klavier) Textfassung: ILDIKO BOGNAR Musikalische Einrichtung: UTE FALKENAU Bühnenbild: ALEXANDER BARMENKOV, ANNA PIRO, ANGELINA DASHKEVIC Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA Kostümbildassistenz: ANGELINA DASHKEVIC Die Verwendung der Textauszüge aus “Im Reich der Schatten” von Andrej Belyj, aus dem Russischen von Birgit Veit erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Insel Verlages Berlin.
Aufführungen | Schauspiel

Nur nicht zu den Löwen

THEATER IM PALAIS

Als erstes Theater bringen wir den Roman der erfolgreichen israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron über die reale Figur der Jüdin Rivi Greenfeld auf die Bühne. Rivi Greenfeld lebt in Tel Aviv und soll im Zuge eines Projektes zur Stadterneuerung aus ihrer geliebten Wohnung, wo sie seit ihrer Geburt lebt, ausziehen. Was für die einen nichts als ein Umzug ist, kommt für die ehemalige Lektorin in Rente einer Katastrophe gleich. Als Tochter von Holocaust-Überlebenden, die nicht in der Lage waren, über das erlebte Grauen zu sprechen, leidet sie ihr Leben lang unter einem diffusen Gefühl von Heimatlosigkeit und flüchtet sich in fragwürdige Beziehungen. In dem Moment, wo sie ihr Zuhause verlassen soll, brechen sich die Emotionen von zwei Generationen Bahn. Die aus Israel stammende Schauspielerin Daphna Rosenthal, die in Film, Fernsehen und auf namhaften deutschen Bühnen zu Hause ist, verkörpert Rivi Greenfeld, deren Widerstandsgeist sich regt, als für sie alles verloren zu sein scheint. Besetzung: DAPHNA ROSENTHAL Bühnenfassung und Regie: ILDIKO BOGNAR Bühnenbild: SOPHIA DAFFNER Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA Regieassistenz: DOMINIK LESCHKE „Nur nicht zu den Löwen“ von Lizzie Doron. Übersetzt von Markus Lemke. © 2023 dtv Verlag, München
Aufführungen | Schauspiel

Ein Stück Illusion

THEATER IM PALAIS

Angenommen, das jüdische Ehepaar Charlotte und Arthur Kroner, von 1906 bis 1942 Eigentümer des Ladens „Zauberkönig“ in der Friedrichstraße, hätte Nazi-Deutschland rechtzeitig verlassen. Angenommen, Arthur Kroner und Tochter Hilde hätten sich in New York um ein Engagement als Magier beworben. Und angenommen, sie begegnen dort einem Charlie Chaplin Imitator… So fängt die Uraufführung “EIN STÜCK ILLUSION Stolpersteine” an. Es wird gezaubert, es wird geprobt und gestolpert, die drei ringen um einen Auftritt in der großen Show am Abend. Dann wird man jäh ins Berlin der NS-Diktatur katapultiert. Die noch verbleibenden Juden fürchten um ihr Leben, es herrscht eine Atmosphäre von Gewalt und Unterdrückung. Mittendrin: Maria von Maltzan, auch die „Löwin von Berlin“ genannt. In halsbrecherischen Aktionen kämpft sie zusammen mit anderen Fluchthelfern darum, Verfolgten das Leben zu retten. Charlotte und Arthur Kroner wurden nicht gerettet. Ihnen und ihrer Tochter Meta sind in der Friedrichstraße 55, wo einst der „Zauberkönig“ stand, drei Stolpersteine gewidmet. Ausgehend von ihrem Schicksal fragt Regisseurin Alice Asper in unserer Uraufführung nach dem unfassbaren Verlust – verursacht durch das Nazi-Regime. Carl Martin Spengler, Alina Lieske, und Jens-Uwe Bogadtke schlüpfen abwechselnd in die Rolle von Unterdrückten und Unterdrückern, von Verfolgten und Rettern. Die Frage, was einen Menschen zum Mitläufer und den anderen zum Helden macht, schwebt im Raum. Kompositionen von Alina Lieske werden von den drei Darstellenden a cappella gesungen. Eine Uraufführung über Angst, Widerstand und „the trickiest hands in magic“. Von: ALICE ASPER, ILDIKO BOGNAR Regie, Ausstattung, musikalische Konzeption: ALICE ASPER Komposition und musikalische Leitung: ALINA LIESKE Kostümassistenz: ANGELINA DASHKEVIC Ausstattungsassistenz: HANNAH RÜTTEN Zaubercoaching: PIUS MARIA CÜPPERS Stimme des Direktors: THOMAS NUNNER Mit herzlichem Dank an: Birgit Bartl-Engelhardt (Autorin der Bartl-/ Leichtmann-Chronik), die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin und die Ullstein Buchverlage. Das Buch „Schlage die Trommel und fürchte dich nicht“ von Maria Gräfin von Maltzan ist im List Verlag erschienen.
Aufführungen | Aufführung

Gereiztheiten

THEATER IM PALAIS

„Aber keine Zeitung meldet mehr so etwas, keine Polizei gibt es als Nachricht weiter – es ist der Bürgerkrieg als Gewohnheit.“ Schillernde Nachtgestalten, der schnöde §218, zwingender Gattenmord, ernüchternde Emigrantenschicksale und Wohnungsnot – kurz: die allgemeine große Hilflosigkeit der Jahre 1924 bis 1933 wird am Berliner Gericht verhandelt. Greifbar ist aber auch der Siegeszug der „völkischen Idyllen“, sprich die Infiltrierung der Justiz durch die Nationalsozialisten. Mitten im Gerichtssaal sitzt die aus Berlin stammende jüdische Journalistin und Schriftstellerin Gabriele Tergit, beobachtet und berichtet. Und die ganze Stadt verfolgt gespannt ihre luziden „Skizzen aus den Gerichtssälen“ im Berliner Tagblatt oder Die Weltbühne. Flankiert von Gitarrenmusik und filmischen Alltagsszenen der Weimarer Republik entführen uns die Tragödien um Reinheit, Klatsch und Schutzlosigkeit in eine Zeit, die so fern vielleicht gar nicht ist. Eine konzertant-filmische Lesung! SARAH HOSTETTLER (Spiel, Gesang) MARTINO DESSI (Gitarre) Regie, Stückfassung: MELANIE SCHMIDLI Musikalische Leitung: MARTINO DESSI Visuals: GERALD KOLL Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA Bühnenbild Mitarbeit: KLARA RENTSCH Nach dem Roman VOM FRÜHLING UND VON DER EINSAMKEIT von Gabriele Tergit © Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH, Frankfurt am Main 2020 Aufführungsrechte: Schöffling & Co., www.schoeffling.de
Aufführungen | Schauspiel

RAHEL - Die Wege muss man suchen

THEATER IM PALAIS

In ihrem berühmten Salon empfing sie ab 1793 die Geistesgrößen ihrer Zeit und war eine Meisterin des Gesprächs und der Geselligkeit: Rahel Varnhagen. Bei Tee und Butterbroten wurden in ihrer Dachstube am Gendarmenmarkt alle Klassenunterschiede aufgehoben: Sie war die Gesprächspartnerin zahlreicher Männer und Frauen, Adliger und Bürger, Militärs, Künstler und Philosophen, darunter die Gebrüder Humboldt, Bettina von Arnim, Fichte, Hegel, Schlegel, Pauline Wiesel und Prinz Louis Ferdinand. Und doch empfand Rahel Varnhagen ihr ganzes Leben hindurch eine doppelte Ausgrenzung: Als Frau und als Jüdin. Anette Daugardt spielt Rahel Varnhagen; Uwe Neumann verkörpert ihre Gesprächspartner wie etwa Wilhelm von Humboldt, der in einem Brief an seine Frau die alte Freundin Rahel Varnhagen eine „berechnende Judenmamsell“ nennt sowie Heinrich Heine, für den sie die „geistreichste Frau des Universums“ war. „Was ist der Mensch am Ende anders als eine Frage, nur zum Fragen, zum Fragen ist er hier.“ (Rahel Varnhagen) Besetzung: ANETTE DAUGARDT, UWE NEUMANN
Aufführungen | Schauspiel

Thomas Mann: Mario und der Zauberer

THEATER IM PALAIS

Ein tragisches Reiseerlebnis Thomas Manns berühmte Novelle aus dem Jahr 1930 wurde gleich nach ihrer Erscheinung als politische Parabel zum aufkommenden Faschismus in Europa gelesen. Denn die Geschichte wirft Fragen nach der Manipulierbarkeit des Individuums innerhalb einer Gruppe auf und führt vor Augen, wie verführbar Menschen sind. Ein guter Grund für unser Theater, diese Lesung in das Programm aufzunehmen. In der Novelle nimmt der Zauberer Cipolla die Rolle des autoritären Verführers ein, der sein Publikum im fiktiven italienischen Badeort Torre di Venere durch gekonnte Hypnose dazu bringt, ein völlig irrationales Verhalten an den Tag zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines deutschen Touristen, der seinen Urlaub zusammen mit seiner Familie im besagten Badeort verbringt. Unsere Lesung wird durch traditionelle italienische Musik eingerahmt, gespielt vom sardischen Gitarristen Martino Dessi. Besetzung: CARL MARTIN SPENGLER, MARTINO DESSI (Gitarre) Regie und Ausstattung: ALINA LIESKE Musikalische Leitung: MARTINO DESSI Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA © S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main Mit Stückeinführung am 25.10. um 18:30 Uhr (kostenlos, ohne Voranmeldung)!
Aufführungen | Aufführung

Adam Schaf hat Angst

THEATER IM PALAIS

Adam Schaf ist ein tieftrauriger Mensch. Dass er lustige Lieder singt, ist der beste Beweis für seine Traurigkeit – so Georg Kreisler über seinen Titelhelden. Aus Schafs Erinnerungen an seinen mühsamen Weg aus dem Krieg heraus entsteht eine zynische Bestandsaufnahme des Deutschlands von gestern und heute – wobei ihm der Humor trotzdem nicht abhandenkommt. Wie das Leben selbst ist dieser Theaterabend eine wahre Gratwanderung zwischen Absturz und Hoffnung, zwischen Appell und Grabrede oder wie der Autor selbst sagt: „Wir alle haben Angst! Aber wir leben! Irgendwie!“ Der Berliner Sänger und Schauspieler Dennis Weissert erforscht in seiner Interpretation von Kreislers Singspiel unser heutiges Verhältnis zur Nachkriegszeit und zieht damit Parallelen zwischen zwei stark durch Existenzängste geprägten Realitäten. Dabei spannt er den Bogen von der deutschen Kabarett-Tradition bis zum Glamour des amerikanischen Broadway und katapultiert sein Publikum in eine skurrile Zwischenwelt. DENNIS WEISSERT (Spiel, Gesang) BIJAN AZADIAN (Klavier) Regie: DENNIS WEISSERT Musikalische Leitung: BIJAN AZADIAN Produktionsleitung: ALINA LIESKE Bühnenbild, Maske: LAURA JAMMOUL Bühnenbild-, Kostümassistenz: SOPHIA DAFFNER Originalverlag: JOSEF WEINBERGER Bühnenvertrieb: MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden
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MIZZI MEIER: Aus dem tragischen Leben einer Lustspielsoubrette

THEATER IM PALAIS

Jeder kennt sie, die Lichtgestalten der wilden 20er, die Königinnen des Tingeltangels, die Stars der großen Berliner Operette. Aber kennen Sie auch Mizzi Meier, Berlins tragischste Lustspielsoubrette? Mizzi war nicht nur unschlagbar im Windbeutelwettessen, nein, sie wurde auch zur schönsten Damenwade Schönebergs gekürt! Und Mizzi konnte singen! Und zwar alles: vom leichten Couplet über die Operetten-Schnulze bis zum verruchten Chanson. Warum es zur großen Karriere nicht gereicht hat, wird wohl allen ein Mysterium bleiben. Lag es vielleicht an ihrer Vorliebe für Mozartbomben aus Erdbeer-Vanilleeis mit Hippenröllchen oder doch am Kokainismus? Wer erfand den Park-o-Meter, und was hat die CIA mit Pavel Hrtacek zu tun? Fragen, denen wir musikalisch auf höchstmöglichem Niveau auf den Grund gehen werden! „Was für eine geradezu funkensprühende Vorstellung, die Stefanie Dietrich da abgeliefert hat.“ (Nürnberger Nachrichten) Besetzung: STEFANIE DIETRICH, MARKUS ZUGEHÖR (p) Von: STEFANIE DIETRICH Regie: FRIEDER KRANZ Musikalische Leitung: MARKUS ZUGEHÖR
Aufführungen | Aufführung

Best-Of zum Jahreswechsel

THEATER IM PALAIS

Es wird heiter, es wird musikalisch, es wird berlinisch – all das verknüpft mit einem kulinarischen Angebot, das keine Wünsche offen lässt. Am letzten Abend des Jahres laden wir Sie dazu ein, gemeinsam mit uns zurück und nach vorne zu blicken. In einem festlichen Rahmen präsentieren wir Ihnen Auszüge aus unseren beliebtesten Produktionen – ergänzt durch viel Musik und einen Ausblick auf unsere Highlights im kommenden Jahr. Denn 2026 steht unter dem Motto „Die Kraft der Frauen“ – ein perfektes Thema für unser Theater, an dem Frauenpower großgeschrieben wird. Neben einem berührend-unterhaltsamen Bühnenprogramm verwöhnen wir Sie in der Pause zudem mit ausgesuchten Köstlichkeiten. Unser erstklassiges Buffet dürfen Sie – wie bereits im Vorjahr – an dem für Sie reservierten Sitzplatz in unseren historischen Räumlichkeiten genießen. Der Abend endet gegen 21 Uhr mit unserer Tradition, Wünsche für das neue Jahr dank bunter Luftballons Richtung Himmel zu schicken. Auf einen unvergesslichen gemeinsamen Jahreswechsel! Besetzung: ALINA LIESKE, CARL MARTIN SPENGLER und Gästen Text, Regie, Ausstattung: ALINA LIESKE Dauer der Veranstaltung: ca. bis 21 Uhr
Aufführungen | Schauspiel

Weihnachtserinnerungen

THEATER IM PALAIS

Der erfolgreiche Schauspieler, Regisseur und Autor Alexander Netschajew liest Capotes stimmungsvolle Kurzgeschichte – musikalisch umrahmt vom Duo „Key For Two“, das mit Spirituals, Gospels und amerikanischen Weihnachtsliedern für eine festlich-besinnliche Atmosphäre sorgt. In dieser Kurzgeschichte erzählt der berühmte Autor von „Frühstück bei Tiffany“ von liebgewonnenen Weihnachtsritualen seiner Kindheit: von der aufwändigen Herstellung des traditionellen Früchtekuchens, der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum und vom Basteln des Weihnachtsgeschenkes. Dabei entsteht das Bild einer Kindheit, die neben Mittellosigkeit vor allem durch Fantasie und pure Lebensfreude geprägt war. „Truman Capotes „Weihnachtserinnerungen“ schaffen es wie kaum sonst eine Kurzgeschichte, dass es einem warm wird ums Herz.“ (Süddeutsche Zeitung) Besetzung: ALEXANDER NETSCHAJEW TABEA MARA (Duo „Key for Two“) SOPHIE SPERBER (Duo „Key for Two“)
Aufführungen | Schauspiel

Wasser

THEATER IM PALAIS

Der Abend wurde nach der Idee und dem Konzept von Stefanie Dietrich und Prof. Dr. phil. Hudhaifa Al-Mashhadani gestaltet. Stefanie Dietrich ist unserem Publikum auch aus unseren Hausproduktionen „Prinzess Rosine“ und „Kurt Tucholsky- gegen einen Ozean pfeift man nicht an“ wohlbekannt. Dieses besondere Gastspiel nun findet im Rahmen des Projektes „Goom! – Begegnung statt Vorurteil“ der Deutsch-Arabischen Schule IBN KHALDUN statt und wird durch die freundliche Unterstützung des Aktionsfonds Antisemitismus der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt ermöglicht. Das Programm versteht sich als ein Versuch, sich mit Texten und Liedern voller Sehnsucht, Hoffnung und Liebe in aller Behutsamkeit dem Nahen Osten der Vergangenheit, der Gegenwart und einer möglichen Zukunft zu nähern. Oder wie Elias Canetti sagt: „Das Wasser hat keine inneren Grenzen und ist in keine Völker und Gebiete abgeteilt. Es hat eine Sprache, und sie ist überall dieselbe. Es gibt sozusagen keinen Menschen, der sich von ihm ausschließen ließe. Es ist das Vorbild einer in sich gestillten Humanität, in die alles Leben mündet und die alles enthält.“ Das Projekt wird realisiert dank der freundlichen Unterstützung des Aktionsfonds Antisemitismus der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhang. Mit: Mitgliedern der arabischen, kurdischen, israelischen und ukrainischen Gemeinschaften sowie Schüler:innen, Freund:innen und Partner:innen der Deutsch-Arabischen Schule IBN KHALDUN Idee und Konzept: STEFANIE DIETRICH, PROF. DR. PHIL. HUDHAIFA AL-MASHHADANI Mitarbeit: FABIAN GERHARDT, MEIK VAN SEVEREN
Aufführungen | Szenische Lesung

Schöne Bescherung - Reloaded

THEATER IM PALAIS

Weihnachten steht vor der Tür, alle wollen es besonders gut machen und scheitern mit viel Komik. Der Ausnahmezustand Weihnachstzeit lässt familiäre und gesellschaftliche Konflikte wie unter einem Brennglas sichtbar werden und für die Beteiligten geht in ihrem Kampf um Besinnlichkeit vieles schief – aber manchmal zeigt sich Hoffnung genau da, wo man es nicht erwartet… Axel Pape präsentiert in der Rolle als vom Himmel gesandter Engel Geschichten der renommierten Autoren Alexander Osang und Robert Gernhardt, ironisch und poetisch ergänzt durch kurze Gedichtpassagen von Rilke bis Ringelnatz und vom sich mitunter protestierend einschaltenden „lieben Gott“. Exemplarischer Handlungsort ist das weihnachtliche Berlin, musikalische Akzente stammen von Nat King Cole, Pink Martini, Leonard Cohen, Patti Smith, den Pogues und anderen. So entwickelt der Abend seine eigene, emotionale Weihnachtsgeschichte und schließt mit Humor und Tiefgang die Lücke zwischen dem vorfreudigen Weihnachtsempfinden unserer Kindheit und den modernen Tücken der alljährlichen Weihnachtsmaschinerie. „Heimelig, komisch, poetisch, satirisch: ideal. Und mit Tiefgang, „Schöne Bescherung“ lohnt sich unbedingt.“ (Die Rheinpfalz) Besetzung: AXEL PAPE Regie, Musik: AXEL PAPE Kostümbild: GIOIA RASPÉ S. FISCHER VERLAG, AUFBAU VERLAG

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