Literatur+Sprache / Fest
Festival | 75 Jahre Goethe-Institut
27.6.2026
- Workshop: Deutsch lehren lernen in 10 Minuten – geht das?
- Essen & Getränke
- Ausstellung: Meine Sprachen
- Büchertisch
- Tombola
- Workshop: Alltag und Beruf in Deutschland mit VR entdecken
- Workshop: Der KI-Fahrstuhl
- Workshop: Meine Sprachen-Malstation
- Forum: Über Worte hinaus – Migrationserfahrungen erzählen
- Workshop: Speak-Dating
- Podiumsdiskussion: Fachkräfte gesucht – aber bitte nicht zu kompliziert! Wie Zuwanderung wirklich gelingt.
- Konzert: Il Civetto
- Podiumsdiskussion: Warum lernen wir heute noch Fremdsprachen?
- Improtheater LUX
- Das grosse Sprachfest in Berlin
Literatur+Sprache / Museum
Theodor-Fontane-Archiv Universität Potsdam
Potsdam, Große Weinmeisterstr. 46/47
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung
Periplaneta - Verlag und Mediengruppe
Berlin, Bornholmer Straße 81a
Literatur+Sprache / Lesung
Brandenburgische Literaturlandschaft
Potsdam, Große Weinmeisterstraße 46/47
Literatur+Sprache / Ausstellung
Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg
Rheinsberg, Mühlenstraße 1
Literatur+Sprache
| Lesung
Literatur+Sprache
| Lesung
Akademie-Forum: Ofer Waldman
Pierre Boulez Saal
Ein Kinderkreis, drum herum laufen zwei Mädchen, am Horizont donnern Kampfjets vorbei, das Spiel heißt „Schwarzes Schaf“, die Zeiten sind Zeiten des Krieges, vor dem die Sprache immer wieder scheitert, stottert. Man setzt immer neu an: zum Gespräch mit einer Mutter, deren Sohn gern Peter in Peter und der Wolf gewesen wäre und am 7. Oktober ermordet wurde, oder mit einem Englischlehrer aus Gaza, der die stumme Frage nach Zeit in den Gesichtern seiner Schüler:innen sieht. Zur Reise nach Jerusalem, um Abschied vom eigenen, im Sterben liegenden Vater zu nehmen, wobei der private, intime Gang zwischen Gesprächen und hinterlassenen Gegenständen zum Blick auf eine Familiengeschichte zwischen Czernowitz, Wien und Jerusalem wird. Ein Blick auf gescheiterte Utopien, auf eine Kindheit in einem vom Krieg gezeichneten Land, einem Land, vom Wahn ergriffen, bis zur Unkenntlichkeit verändert. Ofer Waldmans Verkämpftes Land ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen – gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal –, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu beginnt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben. Ofer Waldman wurde 1979 in Jerusalem geboren. Als eines der ersten Mitglieder im 1999 gegründeten West-Eastern Divan Orchestra zog er im Gründungsjahr nach Berlin, wo er ein Diplomstudium als Hornist absolvierte. Er spielte u.a. im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, bei den Nürnberger Philharmonikern, an der New Israeli Opera und beim Israel Philharmonic Orchestra. Er wurde an der Hebräischen Universität Jerusalem in Geschichtswissenschaft sowie an der Freien Universität Berlin in Germanistik promoviert. Zivilgesellschaftlich aktiv, leitet er das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Tel Aviv. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Singularkollektiv. Erzählungen (2023) und Gleichzeit. Briefe zwischen Israel & Europa (2024, zusammen mit Sasha Marianna Salzmann). Er ist Autor mehrerer Radiobeiträge und -hörspiele und wurde 2021 mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet. In deutscher Sprache Mit einem musikalischen Beitrag von Studierenden der Barenboim-Said Akademie
Literatur+Sprache
| Lesung
BABA ISSUES von Tessniem Kadiri
THEATER IM PALAIS
Lesung mit Publikumsgespräch GALA-ABSCHLUSS von HEIMAT_KUNST Die deutsch-marokkanische Journalistin und Moderatorin Tessniem Kadiri setzt sich in ihrem Erstlingswerk mit der zugleich prägendsten und schwierigsten Beziehung in ihrem Leben auseinander: mit der zu ihrem Vater. Seit ihrer frühesten Kindheit geraten die in Deutschland geborene Kadiri und ihr in Marokko aufgewachsener „Baba“ immer wieder in scheinbar unlösbare Konflikte, bis schließlich ein Bruch unausweichlich scheint. Inwiefern machen überlieferte patriarchalische Strukturen eine Nähe zwischen Vater und Tochter unmöglich und was ist echte Emanzipation? – Eine literarische Suche nach der eigenen Identität zwischen zwei Welten. Auf die Lesung mit Tessniem Kadiri folgt ein Publikumsgespräch mit der Autorin. Für die musikalische Note der Veranstaltung sorgt Mütterensemble „Frau Vox“ unter der Leitung von Katharina Löwe. Durch den GALA-Abschluss unserer Festivalwoche HEIMAT_KUNST führen Intendantin Alina Gause und Ensemblemitglied Carl Martin Spengler. Lesung und Publikumsgespräch mit TESSNIEM KADIRI Moderation: ALINA GAUSE, CARL MARTIN SPENGLER Ensemble „FRAU VOX“ unter der Leitung von KATHARINA LÖWE Auch mit dem Festivalpass (3 von 5 Veranstaltungen im Rahmen von HEIMAT_KUNST für 57,-€) buchbar.
Literatur+Sprache
| Lesung mit Musik
Rosa Luxemburg: „Das Geheimnis des Lebens ist das Leben selbst“
THEATER IM PALAIS
Eine musikalische Lesung mit Kompositionen von Dora Pejačević Bei Rosa Luxemburg denkt man in erster Linie an die Politikerin, aber nicht an den Menschen, die Frau. Dabei sind ihre „Briefe aus dem Gefängnis“ ein Zeugnis tiefer Menschlichkeit. Sie bezeugen ihr wahrhaft brennendes, unerschöpfliches Interesse an der menschlichen Natur und sind durchdrungen von tiefer Sinnlichkeit. In diesem Programm trifft Rosa Luxemburg auf die Musik ihrer Zeitgenossin, der österreich-ungarischen Gräfin und Komponistin Dora Pejačević, die einst als Superstar gefeiert und in den vergangenen Jahren wiederentdeckt wurde. Ein Abend über zwei außergewöhnliche Frauen, die u.a. ihre Leidenschaft für den Beruf, ihr starker Freiheitsdrang und ihr früher, tragischer Tod miteinander verbindet. Besetzung: ULRIKE HÜBSCHMANN (Lesung) HUIJING HAN (Klavier)
Literatur+Sprache
| Lesung
MALTE WILL NICHT KÄMPFEN - Buchpremiere!
Theater Ost
Malte ist 22, gewaltfrei erzogen, schlecht im Schwimmen, mittel im Leben und groß im Nicht-Wollen. Als die Wehrpflicht zurückkehrt, landet er in einer Kaserne, die sich wie ein schlecht belüfteter Witz anfühlt. Doch Malte will nicht kämpfen – nicht mit der Waffe, nicht mit dem Leben, nicht einmal mit dem Wecker. Zwischen Feldbett, Gedankensturm und Erinnerungen an Frida, die gerade barfuß um die Welt reist, beginnt eine Reise ohne Richtung; durch Krefeld, Ängste, das große Ungefähre. Und dort wo Malte niemals hinreisen könnte, fährt Frida entlang. Viel Geld, jede Menge Zeit und trotzdem suchend. Ein Roman über Widerstand ohne Waffen, Identität ohne Uniform und die leise Kraft des Dableibens. Bei uns zu Gast: Stefan Tappert / Autor & Lesung Jahrgang 1974, ist Autor, Medienunternehmer und gelernter Journalist mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche Zwischentöne. Nach seinem Studium in Dresden und Stationen bei Radio, Fernsehen und digitalen Medien gründete er sein eigenes Unternehmen im Bereich Storytelling und Kampagnenentwicklung. Momentan ist er bei der Ostdeutschen Medienholding GmbH beschäftigt. Seine berufliche Laufbahn ist geprägt von der Verbindung aus journalistischer Präzision und kreativer Erzählkunst. Mit „Malte will nicht kämpfen“ widmet er sich erstmals intensiv der literarischen Gegenwart und den Fragen einer orientierungssuchenden Generation. Tappert lebt mit seiner Familie am Seddiner See und arbeitet an weiteren erzählerischen Projekten. Sabine Kühn / Lesung Jahrgang 1966. Nach dem Abitur studierte Sabine Kühn von 1993 bis 1998 an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig Schauspiel. Bereits während ihres Studiums stand sie in verschiedenen Inszenierungen des Leipziger Theaters auf der Bühne. Es folgte ein Engagement an den Bühnen der Stadt Gera in Thüringen. 1993 wechselte Kühn dann als Moderatorin zum MDR-Fernsehen in Thüringen. Sie übernahm dort die Sendungen „ARD vor 8“ und später das „MDR Thüringen Journal“. Die nächste Station war das IA Fernsehen, der erste private Regionalsender Deutschlands. Daran schlossen sich die Hauptnachrichten bei RTL II, das „Abendjournal“ und das „Heimatjournal“ beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) an. Beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) übernahm Kühn Redaktion und Moderation des „3sat Ländermagazins“. Schließlich stand sie lange beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) vor der Kamera, unter anderem für das „Nordmagazin“, das die Rubrik „Land und Leute“ beinhaltete, den „Hanseblick“ und die Verbraucherschutzsendung „Kühn und Kollegen“. Seit 2019 arbeitet Sabine Kühn vorrangig hinter der Kamera. Sie leitet Seminare, ist als Sprecherin tätig und entwickelt Fernseh- und Online-Formate. Zudem übernimmt sie Moderationen von Veranstaltungen. Karten im Vorverkauf: 23 € Karten an der Abendkasse: 27 € Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet.
Literatur+Sprache
| Lesung
“In fünfzehn Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm
Theater Ost
Unter der Überschrift “In fünfzehn Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm” beschäftigt sich Jürgen Kuttner in seinem aktuellen Videoschnipselvortrag mit der, von Udo Lindenberg noch ironisch, heute als ernsthafte politische Sorge formulierten Angst vor “dem” Russen. Von Alexandras Taiga-Sehnsucht bis zu Annalenas Boykott-Befehl, vom gescheiterten Unternehmen Barbarossa bis zum Siegeszug von Modern Talking. Ein rasanter Ritt durch die west- und ostdeutsche TV-Geschichte zwischen Wodkaseligkeit und Wehrertüchtigung Ein Videoschnipselabend, was ist das? 3sat: „Kuttners One-Man-Show besteht aus zwei Elementen: aus einem historisch-medienkritischen Diskurs und aus Fernsehausschnitten. Das hört sich angsteinflößend an, ist es aber nicht. Kuttners ‚Video-Schnipsel-Vorträge‘ gehören zum Unterhaltsamsten und Klügsten, was derzeit zu sehen ist.“ Seit November 1996 veranstaltet Jürgen Kuttner Monat für Monat an der Berliner Volksbühne seine Videoschnipselabende. Viele Zuschauer dürften inzwischen erfahren haben, was ein Videoschnipselabend mit Kuttner ist, denn auch über die Grenzen Berlins hinaus, im gesamten deutschsprachigen Raum, von Hamburg über München bis Wien und Zürich sind diese Abende hochintelligenter, inspirierender und ebenso witziger Einsichten nicht zu überbietende Fernsehunterhaltung und Lehrstück in einem: Doch so lehrreich, bizarr oder unterhaltsam diese Schnipsel auch sind, ihre wahre Wirkung entfalten sie erst in der Kommentierung durch Kuttner. Zwar haben die präsentierten Ausschnitte für gewöhnlich eine Gesamtlänge von etwa einer halben Stunde, doch schwankt das Zeitmaß ihrer jeweiligen Kommentierung erheblich. Besucher der Vorstellungen sollten also etwaige anschließende Verabredungen flexibel treffen. Karten im Vorverkauf: 23 € Karten an der Abendkasse: 27 € Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet
Literatur+Sprache
| Lesung mit Musik
GENAUSO WAR`S...so ungefähr
Theater Ost
Bei uns zu Gast: Alfred Roesler-Kleint und Toni Krahl. Moderiert wird der Abend von Kai Suttner(hassel-music) PFEFFERMINZHIMMEL – Eine Lovestory 1980. Ostberlin. Eigentlich sucht Charlotte nur einen Unterschlupf, um ungestört mit ihrem Freund aus Westberlin zu schlafen. Abhauen und nach drüben gehen kommt für sie nicht infrage. Ihre Exitstrategie sieht anders aus. Charlotte will nicht alt werden, höchstens dreißig. Live fast, love hard, die young. Bloß nicht festbinden. Schon gar nicht an einen, der seinem gewesenen Glück nachhängt. Doch ausgerechnet bei so einem ist ein Zimmer frei. WIR HABEN WIND GESÄT – Lyrics aus 40 Jahren Eine unsterbliche Filmszene: Rick und Ilsa auf dem Flugfeld von CASABLANCA. Vierzig Jahre später nimmt ein Mann Abschied von Frau und Sohn. Sie fliegen nach Kanada, und er wird sie wohl nie wiedersehen. Die Welt ist geteilt, und der Mann lebt in Ostberlin. Er schreibt ein Gedicht, das er CASABLANCA nennt. Das Gedicht wird ein Song. Der Song wird ein Hit. Sein Verfasser aber bleibt unbekannt. Erst nach dem Ende der DDR wird sein Name öffentlich: Alfred Roesler-Kleint schreibt Drehbücher und Gedichte, von denen viele zu Songtexten wurden. Die ARD-Reihe USEDOM-KRIMI sahen im Schnitt sechs Millionen Zuschauer. Zuletzt erschien von ihm das Album GENAUSO WAR´S des CITY-Frontmanns Toni Krahl. Toni Krahl Es ist ihm wichtig zu betonen, dass GENAUSO WAR´S »keine City-Resterampe« sei. Schon irgendwie die Quintessenz eines Lebens mit allen Höhen und Tiefen aber es soll auch neue Perspektiven eröffnen. Die Texte stammen nahezu alle vom City-Stammpoeten Alfred Roesler-Kleint, „der immer wieder mit meinen Gedanken und Worten umgehen kann wie kein Zweiter, er trifft immer wieder meine Intentionen, und Haltungen, meine Gefühle und mein Seele“ so Krahl. Karten im Vorverkauf: 32 € Karten an der Abendkasse: 36 € Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet.
Literatur+Sprache
| Lesung
Thomas Mann: Mario und der Zauberer
THEATER IM PALAIS
Thomas Manns berühmte Novelle aus dem Jahr 1930 wurde gleich nach ihrer Erscheinung als politische Parabel zum aufkommenden Faschismus in Europa gelesen. Denn die Geschichte wirft Fragen nach der Manipulierbarkeit des Individuums innerhalb einer Gruppe auf und führt vor Augen, wie verführbar Menschen sind. Ein guter Grund für unser Theater, diese Lesung in das Programm aufzunehmen. In der Novelle nimmt der Zauberer Cipolla die Rolle des autoritären Verführers ein, der sein Publikum im fiktiven italienischen Badeort Torre di Venere durch gekonnte Hypnose dazu bringt, ein völlig irrationales Verhalten an den Tag zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines deutschen Touristen, der seinen Urlaub zusammen mit seiner Familie im besagten Badeort verbringt. Unsere Lesung wird durch traditionelle italienische Musik eingerahmt, gespielt vom sardischen Gitarristen Martino Dessi. Mit: CARL MARTIN SPENGLER, MARTINO DESSI (Gitarre) Regie und Ausstattung: ALINA LIESKE Musikalische Leitung: MARTINO DESSI Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA © S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main Mit Stückeinführung am 25.10. um 18:30 Uhr (kostenlos, ohne Voranmeldung)!
Literatur+Sprache
| Lesung mit Musik
Franz Kafka - Die Verwandlung
THEATER IM PALAIS
Wie verhalten sich Menschen, wenn das Unmögliche vor ihren Augen passiert? Wenn sich beispielsweise ein erfolgreicher Mann plötzlich in ein Ungeziefer verwandelt? Kafkas 1912 entstandene schaurige Erzählung beschreibt die Metamorphose des Handelsreisenden Gregor Samsa in einen Schädling. Mit unerbittlicher Plausibilität schildert der Prager Schriftsteller, der Berlin als seinen „Sehnsuchtsort“ bezeichnete, wie aus dem einstigen Ernährer der Familie ein Käfer wird, den sein Umfeld zunehmend als Belastung empfindet. Es beginnt ein Prozess der Ausgrenzung, der für Gregor Samsa fatal endet. Kafkas fesselnde Erzählung wirft hochaktuelle Themen wie Ausgrenzung, soziale Isolation und die Ablehnung von Andersartigem auf. Für eine besonders packende Atmosphäre sorgen ausgesuchte Musikstücke für Violoncello. CARL MARTIN SPENGLER (Lesung) ANNA CAREWE (Violoncello) Regie: ALINA LIESKE Bühnenbild: HANNAH RÜTTEN Kostümbild: TATJANA HAJDUKOVA
Literatur+Sprache
| Lesung
Simon Strauß liest aus "In der Nähe"
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Das Glück eines Menschen hängt daran, in der Nähe von anderen zu sein. Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? In seinem ersten Sachbuch findet Simon Strauß eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. Was macht ein gutes Zusammenleben aus? Am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau erkundet Simon Strauß, wie Gemeinschaft gelingen kann, wann sie scheitert und welche politische Bedeutung es hat, in der Nähe zu sein. Welche Kraft hat der gemeinsame Glaube an einen physischen Ort? Gibt es noch so etwas wie einen geteilten Himmel oder greift inzwischen jeder nur noch nach den eigenen Sternen? Ein Buch, das das Wissen des Autors um die ersten städtischen Bürgerschaften in der Antike mit seiner Neugier für die Probleme unserer Gegenwart verbindet. Seine Beobachtungsgabe mit seiner Begeisterungskraft. Die Bedeutung von Nähe wird hier zuerst emphatisch gedacht – und dann real betrachtet. Tickets: 10 € online oder über Besucherservice 03332 538 111
Literatur+Sprache
| Lesung
Les(e)bar
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Was wäre wenn? Leitung: Sandra Zabelt Über die Kraft von Fiktion, Utopie und das Prinzip Hoffnung. Lesung mit Daniel Richard Bogacki, Alexandra-Magdalena Heinrich und Antonia Schwingel Tickets: 7,50 € oder über Besucherservice 03332 538 111
Literatur+Sprache
| Lesung
Maria & Yasemin
THEATER IM PALAIS
Der Berliner Schauspieler, Regisseur und Produzent Markus Majowski, bekannt u.a. aus „Die dreisten Drei“ und „Der letzte Zeuge“, liest aus dem hochspannenden Spionagethriller, den er zusammen mit dem Schauspieler und Filmemacher Nicolai Tegeler geschrieben hat. MARIA & YASEMIN ist die Geschichte zweier Frauen aus völlig unterschiedlichen Welten, deren wachsende Beziehung Folgen für ein ganzes Land haben soll. Es ist eine Geschichte über Loyalität und Verrat, über den politischen Islam in Deutschland, über Spionage und die fragile Sicherheit des Westens. Ein Roman, der mitten ins Herz unserer Gegenwart trifft. Mit: MARKUS MAJOWSKI Von: MARKUS MAJOWSKI und NICOLAI TEGELER Erschienen 2025 im novum Verlag
Literatur+Sprache
| Lesung
Von Rahel Varnhagen bis Fanny Lewald
THEATER IM PALAIS
Am Internationalen Frauentag widmen wir uns außergewöhnlichen Berlinerinnen – meist Jüdinnen –, die im 18. und 19. Jahrhundert private Salons als Orte des kulturellen Austausches eröffneten. Rahel Varnhagen, Henriette Herz, Dorothea Veit-Schlegel, Sara Levy, Fanny Lewald u.v.m. erschufen in einer streng hierarchischen Gesellschaft Räume, wo sich Adlige und Bürgerliche, Künstler, Gelehrte und Offiziere auf Augenhöhe begegneten. Ihre Salons dienten als offene Diskussionsforen über Literatur, Philosophie, Politik und Religion und wurden zugleich zu Brücken zwischen den sozialen Klassen. Eine Reise durch die Errungenschaften von mutigen Frauen, die das kulturelle Berlin nachhaltig prägten. Mit: ILDIKO BOGNAR, CARL MARTIN SPENGLER Textfassung: ILDIKO BOGNAR Einlass: 11:30 Uhr; Kaffee/ Tee und Kuchen/ Gebäck sind bereits im Ticketpreis enthalten.
Literatur+Sprache
| Lesung
Les(e)bar
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Mitglieder des Ensembles lesen quer durch alle Genres und Epochen, von heiter bis wolkig, dramatisch bis lyrisch, ernst bis witzig. Viermal in der Spielzeit laden wir Sie an einem Dienstagabend zur Les(e)bar ein. Hier können Sie den geistigen Genüssen gleich im doppelten Sinne frönen: Mitglieder des Schwedter Schauspielensembles lesen quer durch alle Genres und Epochen, von heiter bis wolkig, dramatisch bis lyrisch, ernst bis witzig. Und das Team von Konditorei & Catering Schäpe sorgt für die gastronomische Umrahmung des Abends – je nach Geschmack eher koffeinhaltig, alkoholselig oder nichts von beidem. Begleiten Sie uns auf spannende Lesereisen, die für jeden Geschmack etwas bereit halten. Tickets 7,50 € online oder über Besucherservice 03332 538 111 (mit der Theatercard günstiger)
Literatur+Sprache
| Lesung
Roland Jankowsky: Wenn Overbeck kommt ...
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Seit vielen Jahren kennt man Jankowsky aus verschiedenen TV-Formaten. Wenn es zeitlich passt, verschlägt es ihn immer mal wieder auf die Bühne. Es ist nicht zuletzt sein, manchmal etwas sonderbarer Kommissar Overbeck, der die ZDF-Reihe „Wilsberg“ in den Kultstatus erhob, trotz der vielen Fettnäpfchen, in die er tritt. In seiner Lesung lässt er diese jedoch tunlichst aus. Ausgestattet mit langjähriger Erfahrung als Radiosprecher und Vorleser, trägt Roland Jankowsky „kriminelle“ Kurzgeschichten vor. Sein „alter Ego“ scheint auch in diesem Genre präsent, sitzt „uneingeladen“ am Lesetisch und kommentiert den Vortrag mit origineller Körpersprache, gelegentlichen Querverweisen und Bonmots. Ein subtiles, für den Zuschauer sehr unterhaltsam zu beobachtendes Spiel zwischen Vorleser und Schauspieler entwickelt sich, und macht die Lesung zu einem augenzwinkernden, spaßigen Erlebnis. Jankowskys Krimilesung hat bei den Eifelkulturtagen 2016 den Publikumspreises Goldene Berta gewonnen. Tickets 24,15 € online oder über Besucherservice 03332 538 111
Literatur+Sprache
| Lesung
Les(e)bar
Uckermärkische Bühnen Schwedt
Mitglieder des Ensembles lesen quer durch alle Genres und Epochen, von heiter bis wolkig, dramatisch bis lyrisch, ernst bis witzig. Viermal in der Spielzeit laden wir Sie an einem Dienstagabend zur Les(e)bar ein. Hier können Sie den geistigen Genüssen gleich im doppelten Sinne frönen: Mitglieder des Schwedter Schauspielensembles lesen quer durch alle Genres und Epochen, von heiter bis wolkig, dramatisch bis lyrisch, ernst bis witzig. Und das Team von Konditorei & Catering Schäpe sorgt für die gastronomische Umrahmung des Abends – je nach Geschmack eher koffeinhaltig, alkoholselig oder nichts von beidem. Begleiten Sie uns auf spannende Lesereisen, die für jeden Geschmack etwas bereit halten. 7,50 € oder mit der Theatercard günstiger Tickets: 03332 538 111
Literatur+Sprache
| Lesung
Die 13 Monate von Erich Kästner
THEATER IM PALAIS
Erich Kästners letzter Lyrikband „Die 13 Monate“ führt poetisch durch das Jahr und zeichnet den ewigen Kreislauf des Werdens und des Vergehens nach. Der erfolgreiche Schauspieler Alexander Netschajew rezitiert Kästners verschmitzt-nachdenkliche Verse einfühlsam und pointiert. Ihm zur Seite steht der vielseitige Filmkomponist Gert Wilden jr., der sich von Kästners Zeilen inspirieren ließ und mit beeindruckendem Klangspektrum Musik zu dieser dichterischen Reise durch die Jahreszeiten komponierte. Ein außergewöhnliches Literaturkonzert, durchdrungen von melancholischer Heiterkeit! Besetzung: ALEXANDER NETSCHAJEW (Lesung) GERT WILDEN jr. (Klavier, Keyboard, Live Electronics) Mit Publikumsgespräch im Anschluss. Aufführungsrechte: Erich Kästner, Die 13 Monate (Illustriert von Dirk Schmidt) © Atrium Verlag AG, Zürich, 2025 / Erstveröffentlichung 1955
Literatur+Sprache
| Lesung
UMSONST - EPILIERTE ALLER LÄNDER, VEREINIGT EUCH
Kabarett Obelisk - SatireTheater Potsdam
Sein neuer Kolumnenband, aus dem STEFAN SCHWARZ liest, ist wieder ein Fest für alle Erwachsenen, die schon immer wissen wollten, wobei US-Vizepräsident Nelson Rockefeller seiner Sekretärin in den Rücken gefallen ist, wann der erste erfolgreiche Sexstreik stattfand, warum Frauen schneller Batterien in kleinen Geräten wechseln als Männer – und schließlich, warum die Männer so sind wie sie sind, obwohl sie doch von Frauen geboren wurden!
Literatur+Sprache
| Lesung
Wir waren 13
THEATER IM PALAIS
Mit viel Humor und Selbstironie erzählt der Berliner (Theater-)Autor Matthias Weißert von seiner Familie, in deren Erlebnissen sich ein ganzes Jahrhundert widerspiegelt. Unter seinen jüdischen und nichtjüdischen Vorfahren waren die unterschiedlichsten sozialen Schichten und Berufsklassen vertreten; er selbst ist mit 12 Geschwistern aufgewachsen, hat den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit erlebt. Matthias Weißerts Enkel, der Sänger und Schauspieler Dennis Weissert, den Sie aus unserer Hausproduktion ADAM SCHAF HAT ANGST kennen, liest aus dem Buch seines Großvaters und spricht mit unserer Intendantin Alina Gause über seine spannende Berliner Großfamilie. Kaffee/ Tee und Kuchen/ Gebäck sind im Ticketpreis enthalten. Einlass: 11:30 Uhr
Literatur+Sprache
| Festival