Martina Eisenreich, Geige
Andreas Hinterseher, Akkordeon
Wolfgang Lohmeier, Klangdesign & Percussion
Auch Martina Eisenreich darf im Jubiläumsjahr nicht fehlen. In der Saison 2013 war sie im Hohebacher Zehntkeller zum ersten Mal zu Gast in Hohenlohe. Seit fast zwei Dekaden sind die Filmkomponistin und der Quadro Nuevo-Akkordeonist Andreas Hinterseher zusammen unterwegs. Vom ersten zusammen musizierten Ton bis heute pflegen sie eine nahezu telepathische musikalische Verbindung. Das Repertoire reicht von Klezmer bis Tango, von Walzer bis Filmmusik, von Klassikern bis zu eigenen Kompositionen. Die Klangwelt des aktuellen Programms bewegt sich zwischen gehauchtem pianissimo und fast orchestraler Wucht. Jedes Konzert ist eine einzigartige Momentaufnahme von musikalisch-cineastischem Erzählen und der beständigen Suche nach dem einen magischen Moment, bei dem die Zeit still zu stehen scheint. Zur „Ménage à trois“ ergänzt Wolfgang Lohmeier das Duo. Als Klang-Designer gestaltet er das musikalische Geschehen aktiv mit seinem großen, roten Reiseschlagwerk mit - einem Sammelsurium an skurrilen Instrumenten. Freuen Sie sich auf einen intensiven, experimentierfreudigen Abend, der allein von der Liebe zur Musik getragen wird.
Die Zeit des Ritter Rost ist das Mittelalter! … Na ja, nicht ganz, denn es gibt dort Dinge wie fliegende Toaster, Telefon und Zauberspiegel-Internet. Auch die bekannte Ritter-Rost-Musik von Felix Janosa ist alles andere als nur altertümelnd. Im Gegenteil, sie ist vielfältig, modern und begeisternd – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Tenor Fabian Strotmann,
Flötist Dominik Schneider und der Ritter-Rost-Erfinder Jörg Hilbert selbst haben es sich zur Aufgabe gemacht, all das miteinander zu verbinden: Eine gelesene Geschichte von Ritter Rost, ganz alte Musik, ganz neue Musik und außerdem die Bilder aus den Büchern des beliebten Anti-Helden. In diesem Fall ist es die neue Geschichte „Ritter Rost und die drei Prinzessinnen“. Ein Kammerkonzert, an dem Kinder und Erwachsene gleichermaßen ihre Freude haben. Nur der Ernst, der muss leider draußen bleiben.
Konzert #52
Erwachsene 18 €, erm. 15 € / Kinder und Jugendliche 9 €
Familienticket (2 Erwachsene + 2 Kinder) 48 €
empfohlen für Kinder im Vorschulalter ab 5 Jahren
Chronatic Quartet:
Tobias Paulus, Violine
Marco T. Alleata, Bass
Benedikt ter Braak, Klavier
Jan Friedrich, Schlagzeug
Chromatische Quartette gibt es wie Sand am Meer. Das liegt in der Natur der musikalischen Sache begründet. Ensembles aber, die sich die Zeitverschiebung auf die Fahnen geschrieben haben, gehören zu den Raritäten im Kunstbetrieb. Das 2017 gegründete Chronatic Quartet kann für sich eine recht einzigartige Position im heutigen Musikbetrieb behaupten. Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung Klavier, Bass, Violine und Schlagzeug bewegt sich das Ensemble in einem Gebiet, das aus den Überlappungen von Klassik, Jazz und Pop gebildet und vom persönlichen Geschmack der vier Musiker begrenzt wird.
Das Ensemble synthetisiert Bach und Beethoven mit Abba und Michael Jackson, nimmt sich dem „tierischen Defilee“ von Camille Saint-Saens Karneval der Tiere an, um daraus eine eigenständig komponierte Interpretation zu erschaffen und remixt Maurice Ravels Musik und dessen Zeitgenossen wie Eric Satie zwischen Akustik und Elektronik, zwischen Salon und Tanzfläche. Dieses Ensemble sollten Sie nicht verpassen!
Sebastian Manz, Klarinette und Leitung
Felix Borel, Violine I
Azadeh Maghsoodi, Violine II
Lech Uszynski, Viola
Christoph Heesch, Violoncello
Jörge Becker, Trompete
Libor Sima, Fagott und Saxophon
Harald Matjaschitz, Posaune
Kiveli Dörken, Klavier
Lars Olaf Schaper, Kontrabass
Meinhard „Obi“ Jenne, Drum Set
Mit „Quasi Cool«“präsentiert Sebastian Manz, internationaler Solist, Kammermusiker und Solo-Klarinettist im SWR Symphonieorchester, ein Programm, das sich munter zwischen Jazz, Rock und klassischer Moderne bewegt. Der Titel ist einer Satzangabe der Pocket Size Sonata No. 2 von Alec Templeton entliehen. Crossover wird zu höchster Kunst erhoben. Heute wird bewusst mit vertrauten Klängen der klassischen Musik gearbeitet, die aber in Arrangements von Manz mit Musik von Duke Ellington, über Elvis Presley bis AC/DC gemischt werden. Zu unserem Jubiläumsschlusspunkt erklingen die Werke in einer großen 11er-Besetzung. Ohne dabei die eigenen musikalischen Wurzeln zu verleugnen und gepaart mit unendlichem Enthusiasmus, Humor und auch Selbstironie ergibt sich dadurch ein ziemlich cooles Projekt.